Denn Sie wissen nicht?

Ein Mann, soll ein Mann sein und eine Frau, eine Frau. So sprach kürzlich ein Politiker. Damit ist er bei gewissen Leuten unten durch. Vielleicht auch bei Österreichs Sozialminister.                                                                                                                                        Der biedere Gewerkschafter, über dessen Englischkenntnisse bisher wenig an die Öffentlichkeit gedrungen ist, sprang rechtzeitig auf den Zug der Zeit. Dieser, Mr. Hundsdorfer, hat einen „Boys Day“  eingeführt. 14-bis 18-jährige Burschen sollen an diesem Tag in typische Frauenberufe „hineinschnuppern“. Sehen wir bald flotte Jungs als Geburtshelfer in einer mehrheitlich von muslimischen Frauen in Anspruch genommenen Gebärklinik?                                                                                                                                   Der Minister (angeblich als Kanzler-Reserve im Gespräch) könnte außerdem mit der ehrgeizigen aber ebenfalls an muttersprachlichen Defiziten leidenden  Sozialministerin gleichziehen wollen. Diese gute Frau versucht den Mädchen mit den aus den USA importierten „Girls Day“  Mut auf typische Männerberufe zu machen. Also, wie wär´s  mit einem Schnupperkurs bei der „erlebnisorientierten“ Müllabfuhr?                                           Das krampfhaft inszenierte, ideologisch gefärbte Gleichstellungstheater – gekennzeichnet auch durch absurden Rollentausch in Schulen – kann natürlich, neben anderen Fehlleistungen, das totale Scheitern des bisherigen von Wirtschaft und Politik praktizierten Ausbildungssystems verschleiern helfen.

Ähnlich krampfhaft scheint es doch in der Familienpolitik zu laufen. So möchte man – wohl auch weil demographisch bankrott?  – das traditionelle Mutter, Vater, Kind-Modell durch postmoderne Errungenschaften wie Adoptionsrecht für Lesben und Schwule, künstliche Befruchtung und dergleichen mehr ergänzen. „Österreichs Schwule jubeln!“ heißt es in einer Aussendung. Wer noch?                                                                                                   Vielleicht Wiens trinkfreudiger Bürgermeister, bei dem man aus leicht ersichtlichen Gründen ohnehin nicht weiß, ob er nicht aus Solidarität mit „GenossInnen“ schon „gender-mainstream“schwanger ist. Er und sein  rotgrünes Anhängsel haben sich nämlich lautstark als Förderer eines Lesben, Schwulen-Familienmodells deklariert. Und sie haben Grund zu jubeln: Aus der ORF-Show „Die große Chance“ ging bekanntlich eine Lesbe, die mit Partnerin (Ehegattin?) und einem Kind eine „Familie“ gegründet hat,  als Siegerin hervor. Im Falle eines Nachwuchswunsches werden die beiden Damen ohne männlichen Samenspender vorerst wohl nicht auskommen können.                                                               Nicht ganz so erfolgreich bzw. nach Plan lief es übrigens bei diesem ORF-Spektakel für die medial stark geförderte muskulöse Bartträgerin „Conchita“, von der man nicht weiß, ob sie (er?) auch eine Familie gründen will.

Unsere  Zeit ist also, wie schon wiederholt festgestellt, eine des herkömmlichen Niedergangs einer in den Tag hineinlebenden Gesellschaft. Sie ist in jeder Hinsicht von verblüffender Ratlosigkeit und beängstigender Desorientierung geprägt, was eben zu manch gesellschaftspolitischem Unsinn führt, der dann Fortschritt heißt.                               Dahinter darf  u. a. jenes „Nicht mehr wissen“ – als Ergebnis eines  durch Indoktrinierung und Degeneration  herbeigeführten geistig-moralischen Tohuwabohus – vermutet werden. Nicht nur in der Politik.                                                                                                                       Stellvertretend für unterschiedliche Dekadenzphänomene sei abschließend jener Werbefilm einer Mobiltelefon-Gesellschaft erwähnt, in dem ein Weihnachtsmann mit seinem Sack auf  das in deutschen Landen heimisch und unseren Kindern  lieb gewordene Christkind einschlägt. Da fehlen einen schlicht die Worte, ausgenommen einige deftige, auf die ich hier lieber verzichte.                                                                                                            Es braucht hier gar nicht auf die  in mehrfacher Hinsicht beschämende Tendenz dieser Werbe-„Spot“-Aktion  hingewiesen werden. Ein pietätloser, feindseliger oder auch nur gedankenloser Akt  jedenfalls gegen unser kulturelles Erbe und ein weiterer Hinweis darauf, daß in unserer materialistischen, ichbezogenen Gesellschaft vieles bereits auf das Abnorme und Primitive reduziert ist.                                                                                           Welche als neue Götzenbilder einer selbsternannten Elite derzeit einen kometenhaften Aufstieg erleben und im Verein mit liberal-gutmenschlichen Trugbildern den Weg für ein neues  totalitäres System ebnen könnten. Über dessen Natur man vorerst nur spekulieren kann.

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2 Antworten zu Denn Sie wissen nicht?

  1. Pingback: Denn Sie wissen nicht? « Sache des Volkes

  2. Siegfr. Eder, o. B. schreibt:

    Herr verzeih ihnen nicht, sie wissen, was sie tun !

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