Wahre Europäer gesucht!

Alle reden von dem einen Europa, aber nicht alle scheinen zu wissen wovon sie sprechen. Meinen meist nicht unser Europa, übersehen oft die geistige und kulturelle Dimension. Was ja auch mit ein Grund für die hochverräterische Aufnahme außereuropäischer Massen ist, die ihrerseits mit ihrem Anderssein „das Projekt der Einigung Europas“, von dem auch der SPD-Politiker Steinbrück jüngst schwafelte, erst recht verhindern.

Das Wort Europa ist mittlerweile abgedroschen und glanzlos wie die Politiker und Propagandisten, die es gebrauchen. Unsere größere Heimat erinnert in diesen Tagen nicht ganz zufällig an das alte Hellas, in dem sich die Europäer bereits als Mitglieder einer untergehenden Zivilisation wiedererkennen müßten. Dies mit umso mehr Sicherheit, sollte die heutige Politikerkaste mit ihrem substanz- und gewissenlosen Einigungsgeschwafel auch in Zukunft den Ton angeben. Erst deren gemeingefährliche Unfähigkeit und Servilität hat Europa nach seiner Machthöhe an den Rand der Geschichte gespült.

So genannte Eurokraten und Internationalisten jeglicher Couleur möchten nun wider jede Vernunft und Erfahrung  aus durch exotischen Zuzug vermehrt Unzusammenhängendem und Vielfältigem ein zentralisiertes Ganzes schaffen. Die Vereinigten Staaten von Europa sollte es werden. Dabei glaubte man die aus einem Völkermord (an den Ureinwohnern) hervorgegangenen USA als Vorbild nehmen zu können. Kein nachahmenswertes Beispiel. So wenig wie der ehemalige Völkerkerker Sowjetunion, die in vielen linken Köpfen noch herumspukt.                                                                                                                                         Noch dazu gibt es keinen Musterfall, der beispielgebend dafür wäre, daß aus hoch differenzierten und historisch einmaligen Staatsgebilden eine dauerhafte, funktionierende Einheit entstehen könnte. Es gibt nur mißlungene Experimente.

Es sollte dennoch abseits des Wahnwitzes ökonomischer und währungspolitischer Harakiri-Aktionen und Bereicherungsphantasien noch irgendwo und irgendwie möglich sein, über das Ökonomische hinausgehende ganzheitliche Überlegungen zur europäischen Frage anzustellen. Eigentlich jetzt mehr denn je.                                                                                  Gewiß, es gibt nicht nur chauvinistische Tendenzen und egoistische Interessen die dem entgegenstehen. Aber über allen Querschüssen, Widrigkeiten und Konflikten des Tages sollte sich ein auf gemeinsamer geistig-kultureller und historischer Grundlage solidarisches Europabewußtsein herausbilden können. Fest verankert in stolzen Nationen und Europäern, die aus der klassischen Zersplitterung der „poleis“ des alten Griechenland ebenso gelernt haben wie aus den Katastrophen des 20. Jahrhunderts.

An die Stelle politischer Schwadroneure und Diener ihrer Herren sollte daher eine neue, nationalrevolutionär wie auch bedingungslos europäisch gesinnte Politikergeneration treten, die nicht aus dem System kommt und ein neues schaffen will. Wahre Europäer, die nicht fremden Interessen, sondern ausschließlich ihrer Nation und Europa dienen wollen. Eine Generation, die Torkeln nicht für Geradestehen hält und die an der Schwelle eines sich abzeichnenden Zusammenbruchs eines Systems an einen Wiederaufstieg Europas glaubt und dafür zu kämpfen bereit ist.

All die opportunistischen Quislinge, lokalpatriotischen Demagogen, oberflächlich gebildeten  Dampfplauderer und überheblichen Reaktionäre aber stehen, wie deren korrupte Systemparteien auch, der Einheit Europas im Wege. Woraus die Frage abzuleiten wäre: Brauchen wir dann nicht auch eine neue Partei?  (Anregungen weltanschaulicher und programmatischer Natur habe ich ja bereits im Februar 2011 unter dem Titel „Das Nationale ist die Lösung!“ gebracht)

P. S. Ich wiederhole bereits früher Gesagtes: Alle vernünftigen Kräfte – vor allem außerhalb des „Establishments“ – sind dazu aufgerufen, den Willen zur Einheit endlich im kleinen regionalen oder nationalen Rahmen zu zeigen, um gestärkt auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten zu können

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2 Antworten zu Wahre Europäer gesucht!

  1. Pingback: Wahre Europäer gesucht! « Sache des Volkes

  2. Jaro Ruanza schreibt:

    An dieser Stelle empfehle ich das Buch KREATISMUS ALS GEISTIGE REVOLUTION von
    Dietrich Schuler,worin auch auf die frühen Ursachen der europäischen Entwicklung eingegangen
    wird.Im übrigen kann man nur hoffen daß die europäischen Völker den gegenwärtigen
    Globalisierungswahnsinn standhalten und überleben werden!

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