Leute, zieht Euch warm an!

Der nächste Winter kommt bestimmt. Auch in ökonomischer und währungspolitischer Hinsicht! Ohne Zweifel  sieht es nicht gut aus, wobei Griechenland als Spitze des Eisberges einer europaweiten  Finanz- und Wirtschaftskrise und die Demonstrationen in den USA als Symptom einer  anscheinend unbeherrschbar gewordenen Lage in diesem Land gesehen werden können.                                                                                                                                    Was manche Experten für die nächste Zeit, das heißt innerhalb  der nächsten ein, zwei Jahre voraussehen, könnte die große Depression der dreißiger Jahre  noch übertreffen. Mit massiver  Geldentwertung, Bürgerkriegen  rund um den Globus, organisierten Banden Verzweifelter und zu  jeder Gewalttat entschlossenen Bürgern, z. B., sei es nur um in den Besitz einer Lebensmittelration zu kommen, müsse gerechnet werden, meinen einige.

Man werde auf anarchische Zustände zusteuern, denen die Regierungen nur mehr mit der Ausrufung  des Kriegsrechts begegnen werden können, wohl auch um  frustrierten, hungernden  Bürgern  einigermaßen  Ordnung und Sicherheit zu garantieren, heißt es. Nahrungsmittel- und Wasserrationierungen werden weit verbreitet sein und Energiepreise  in schwindelnde Höhen steigen. So die schlimmsten Befürchtungen.                 Und so ziemlich alles könnte sich in Rauch auflösen:  Immobilienbesitz, Aktien, Erspartes, Obligationen, Banken, Versicherungsgesellschaften und nicht zuletzt die hart erarbeiteten Pensionen. In der EU u.a. auch deshalb, weil, wie Martin Armstrong , Gründer von Princeton Economics, meint, die Politiker nur an der Einführung des Euro interessiert waren und jetzt so lange wie möglich daran festhalten wollen.

„Es ist vorbei. Es gibt kein Zurück mehr“, meint Ann Barnhardt von Barnhardt Capital Management. Das einzige was noch passieren könne, sei der totale Kollaps, und dieser begleitet von einem Krieg, so dieselbe düster. Trendforscher Gerald Celente, hier  schon  einma l  erwähnt, sieht schon für nächstes Jahr  in den USA  eine große Depression voraus.                                                                                                                                             Derselben Meinung ist Spekulant George Soros, der  zudem beklagt, daß die EU-Politiker die Kontrolle  über die  aktuelle  Lage verloren hätten. Für Attila Szalay Berzeviczy von der UniCredit (Italien) bleibt nur mehr die Frage offen, wie lange Brüssel und die EZB Griechenland noch stützen können. Nur mehr einige Wochen meint etwa Carl Weinberg von High Frequency Economics.

Ja, es sieht in der Tat nicht gut aus, und kein Politiker in den betroffenen Ländern möge sagen, er habe dies nicht ahnen können. Über Jahrzehnte haben die Verantwortlichen durch eine falsche und fahrlässige  Politik ihre Länder in eine Ecke manövriert, aus der nur mehr schwer herauszukommen ist.                                                                                                Was Politiker  und Währungshüter jetzt tun, kommt dem Versuch gleich,  mit einer Gießkanne ein brennendes Haus zu löschen.  Wer versucht,  Schulden mit  neuen Schulden (Krediten) zu bekämpfen, steht auf verlorenem Posten. Mit wenigen Ausnahmen würde von der  prognostizierten Katastrophe  wohl  kaum ein Land verschont bleiben. Aber immerhin, Chancen für neue weltanschauliche und politische Perspektiven würden sich ergeben.

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