Verrat an Donau und Spree

Jetzt  wissen es selbst die dümmsten „Kälber“: Politikerversprechen sind Lippenbekenntnisse. Siehe Merkel und Faymann. Verträge sind da um gebrochen, Regeln um nicht eingehalten zu werden. Siehe Maastricht, Lissabon und EZB-Statut. Auf zur Schlachtbank ihr gutgläubigen Steuerzahler!

Die österreichische und die bundesdeutsche Regierung sowie die nationalen Parlamente haben sich mit Chuzpe über alle Warnungen hinweggesetzt, vor allem aber gegen den Willen der Mehrheit ihres Volkes gehandelt. Sie haben spätestens seit Lissabon nicht nur Hochverrat und Verfassungsbruch, sondern auch Verrat an der Zukunft der nächsten Generation begangen.

Wenn es, so auch von grüner Seite, heißt, es handle sich jetzt bei der Ausweitung des Rettungsschirmes bloß um eine Bürgschaft, so hieße das ja, daß die verantwortlichen Politiker in Wien und Berlin gar nicht wissen, worauf sie sich da eingelassen haben. Und wären sich demnach der etwaigen Folgen auch nicht bewußt. Sollten sie das tatsächlich nicht sein? Dann gehörten sie ja wegen Geistesschwäche aus dem Verkehr gezogen1

Es wird vor allem eines verschwiegen: Es geht nicht wirklich um Griechenland, das so und so pleite gehen wird müssen. Wie manch andere Land gewiß auch. Aber vorher möchten einige noch schnell Kohle machen, also einige hundert (von wem wohl?) geborgte Milliarden beim Fenster hinauswerfen lassen. Zum Nutzen weniger, zum Schaden der Mehrheit.

Nun geht es derzeit zwar in erster Linie um die Rettung einiger Banken  und darauffolgend um die Europäisierung, also Entnationalisierung dieser Institute. Endziel wäre aber dann ein europäisches Finanzministerium, das Steuern nach Lust und Laune Steuern erheben darf. Also es geht nicht zuletzt um eine Vereinheitlichung Europas, und da eignet sich als Einstieg eben wie gerufen die Finanz- und Wirtschaftskrise.

Jedenfalls hat die Politik einen Mechanismus in Gang gesetzt, dessen Auswirkungen für den Normalbürger noch nicht in vollem Ausmaß abzuschätzen sind. Klar ist aber, daß die dem internationalen Spekulantentum ergebenen Politiker längst nicht mehr das Heft des Handelns innehaben und ein Super-Finanzgau inzwischen auch mit aufgestocktem Rettungsschirm möglich geworden ist.

Eigentlich sollten die unnötig gewordenen, teuren  nationalen Parlamente jetzt aufgelöst und die ohnmächtigen Regierungen in die Wüste geschickt werden. Es könnte aber auch, den wahren Machtverhältnissen entsprechend, zumindest deren Umsiedlung in die Börse des jeweiligen Landes angedacht werden. Dort könnten die betroffenen Damen und Herren „Volksvertreter“  ihren Judaslohn gleich offiziell in Empfang nehmen.

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4 Antworten zu Verrat an Donau und Spree

  1. gustavstrasser schreibt:

    Auf den Punkt gebracht!

  2. Siegfr. Eder schreibt:

    Ja, das ist Klartext zur politischen Lage. – Die Polit-Ganov-inn-en haben eine Zielvorgabe zu erfüllen, dabei spielen die Kosten eine untergeordnete Rolle. – Zum letzten Absatz: Das weichmachende Wort „eigentlich“ kann weggelassen werden.

  3. Pingback: Verrat an Donua und Spree « Sache des Volkes

  4. Mag. Peter Holzgethan schreibt:

    Eine alte Anwaltsweisheit sagt: Bürgen soll man würgen!

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