Darf man als Weißer stolz sein? Man darf (noch!).

Michael A. Richards, ein in den Vereinigten Staaten beliebter Schauspieler und Komiker ist vor einiger Zeit in ein politisch nicht korrektes Fettnäpfchen getreten. Anläßlich seines Auftritts in einem US-Comedy-Club beschimpfte er einen Zwischenrufer mehrmals als „Nigger“. Zwar entschuldigte er sich danach  in David Lettermans „Late Show“, doch vor Gericht redete er sich die Seele aus dem Leib. Er wolle einfach nicht mehr hinnehmen, daß jeder Weiße sofort als Rassist gebrandmarkt werde, wenn ihm etwas von der Zunge rutsche. Und versteht, was und wie er es meint.                                                                   Jeder Nichtweiße dürfe  ihn in der Öffentlichkeit Knacker, Höhlenmensch etc. beschimpfen, aber sobald er sein Gegenüber Kamelreiter, Paki oder ähnlich nenne, sei er gleich ein Rassist, meint Richards.

Es werde, so derselbe, von der anderen Seite behauptet, Weiße hätten „jede Menge Gewalttätigkeiten gegenüber Nichtweißen ausgeübt“, aber, so seine Nachfrage, „warum sind dann die Ghettos (in den USA) die gefährlichsten Wohngegenden?“.                                  Und weiter an die Adresse einiger Widersacher: „Ihr habt den ´United Negro College Fund´. Ihr habt den ´Martin Luther King Day´, den ´Black History Month´… Ihr habt ´Yom Hashoa´ und ´Ma´uled Al-Nabi´….                                                                                 Wenn wir ´White Entertainement Television´ hätten, wären wir Rassisten. Hätten wir einen ´White Pride Day´, würden wir als Rassisten beschimpft werden… Wenn wir nur irgendeine Organisation ausschließlich  für Weiße hätten, um unser Leben voranzubringen, würden wir gleich Rassisten gescholten werden…“.

Richards dann noch: „Ihr habt eine ´Hispanic Chamber of Commerce´, eine ´Black Chamber of Commerce´, wir aber haben bloß eine ´Chamber of Commerce´… Eine weiße Frau könnte nie an einer ´Miss Black American´-Wahl teilnehmen, doch jede Farbige an einer ´Miss America´-Wahl. Wenn wir eine Hochschule hätten, die Stipendien nur an Weiße vergäbe… wären wir Rassisten. Es gibt aber mehr als 60 so genannte ´Black Colleges´ in den Staaten, würde es ein ´White College´ geben, wäre es gewiß eine rassistische Hochschule…                                                                                                                   Mit dem ´Million Man March´ glaubtet  ihr für eure Rasse und eure Rechte zu marschieren. Wenn wir für unsere Rasse und unsere Rechte marschierten, würdet ihr uns Rassisten nennen. Ihr seid stolz schwarz, braun, gelb oder orange zu sein und habt keine Hemmungen dies zu demonstrieren. Wenn wir aber unseren weißen Stolz hervorkehren, nennt ihr uns Rassisten… Ich bin stolz…aber ihr nennt mich deshalb einen Rassisten. Wie ist es möglich, daß nur Weiße Rassisten sind?…“

Michael A. Richards, übrigens Freimaurer, stellt sich Fragen, die genau so gut unsereiner stellen könnte. Der antirassistische Hokuspokus in Europa hat ja – ähnlich wie andere Veranstaltungen  dieser Art – Ausmaße angenommen, die diskriminierender und heuchlerischer zugleich nicht sein könnten. Während hierzulande niemand an dem Spruch „Black „is beautiful“ Anstoß nimmt, kommt  jeder der sein Weiß-sein auch als etwas Beachtenswertes empfindet, gesinnungsmäßig gesehen,  sofort auf die Folterbank der Gutmenschen. So wie jeder Deutsche, der auf seine deutsche Identität stolz ist und dies zeigt, sofort als „Nazi“ gebrandmarkt wird.                                                                 Selbstverständlich gibt es auch nicht tolerierbare Äußerungen einer ungebildeten, dünkelhaften weißen Minderheit, aber dies zum Anlaß zu nehmen, einzelne oder gleich ein ganzes Volk oder die weiße Rasse als solche offen oder versteckt anzugreifen, zu diskriminieren und nicht gedeihen lassen zu wollen, ist Rassismus in Reinkultur.

„Sei stolz ein Weißer zu sein, es ist (noch)  kein Verbrechen“, sagt Michael A. Richards. Und, so meine ich, freuen wir uns, daß es neben uns Weißen noch eine Vielfalt gibt, die wir achten und respektieren wollen. Aber zuallererst müssen wir diese aufrechte Haltung uns selbst gegenüber einnehmen und politische wie gutmenschliche Bemühungen, unsere Gesellschaft auch mittels Gesinnungsterror durch eine „bunte“  zu ersetzen, als das sehen, was es ist: ein heimtückischer Anschlag auf unsere Existenz als Weiße.

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5 Antworten zu Darf man als Weißer stolz sein? Man darf (noch!).

  1. sozrev schreibt:

    Um den Erhalt des „weißen Amerika“ sorge ich mich dann eher weniger. Die Latinos sollen von mir aus in den USA auf Dauer die Mehrheit bilden, wobei separatistische Tendenzen zu begrüßen wären (Teile der heutigen USA kommen dann zu Mexiko oder werden Unabhängig). Gerhard Frey hatte aber 2008 bei der Wahl Obamas zu früh gejubelt („Aus für White Power“). Der Text ist vielleicht auch für die Leser dieses Blogs ganz interessant.Aus für „White Power”

    Nordamerika hat seinen ersten schwarzen Präsidenten. „White Power” muss die Koffer packen und aus dem Weißen Haus ausziehen. Die Bush-Regierung hatte das Land durch eine wahnwitzige Kriegspolitik und immer mehr Milliarden Schulden ruiniert. Arnold Schwarzeneggers saudumme Polemik, Obama habe zu dünne Beine und Arme, kam dagegen nicht an.

    Die National-Zeitung ist immer für die volle Gleichberechtigung der Farbigen eingetreten. Weiß wurde Amerika ja erst nach der Ausrottung von etwa 25 Millionen Rothäuten, den Ureinwohnern. Und dass es nicht weiß blieb, ist auf die Deportation von Abermillionen schwarzen Sklaven zurückzuführen.

    Wenn wir das Elend des deutschen Volkes in den Napoleonischen Kriegen und in beiden Weltkriegen Revue passieren lassen, stellen wir fest: Farbige haben daran keine Schuld. Immer wieder setzten sie im vergangenen Jahrhundert ihre Hoffnung auf Deutschland.

    Die Einheit meines Vaters nahm im Ersten Weltkrieg zum Dienst in der französischen Armee gepresste schwarze Soldaten gefangen. Auf dem Rücken hatten sie zum Entsetzen der deutschen Landser blutige Striemen von den Peitschenhieben ihrer Vorgesetzten. „White Power” hatte zugeschlagen.

    Durch „White Power” haben wir im Zweiten Weltkrieg den mörderischen Luftterror ertragen müssen und nach dem Krieg die Austreibung und Ermordung von Millionen Deutschen.

    Die Präsidenten Theodore und Franklin D. Roosevelt, Harry S. Truman und George W. Bush setzten ein Maximum an „White Power” ein. Truman schaffte es mit zwei Atombomben, binnen Stunden Hunderttausende „gelbe” Japaner zu ermorden.

    Fünf Tage vor der Besetzung meiner Heimatstadt Cham im April 1945 (der Krieg war längst entschieden) wurde das tausend Jahre alte Städtchen von „White Power” bombardiert. 63 Menschen kamen ums Leben, 46 wurden teils schwer verletzt. Kein einziges Flugzeug der Angreifer ging verloren.

    Als die US-Armee in Cham einrückte, standen mir Zwölfjährigem die Tränen in den Augen. Mit einem schwarzen GI allerdings war ich befreundet. Meine Gefühle angesichts der Besatzung hat er nach-, ja mitempfunden.

    Am Rande von Cham wurde ein riesiges Lager für kriegsgefangene deutsche Soldaten errichtet, von denen viele nach dem Willen von „White Power” Hunger und Elend nicht überlebten.

    Und sind nicht auch Raubtierkapitalismus, Globalisierung, Heuschrecken, Unrecht an Palästinensern, Guantanamo das Werk von „White Power”? Ich habe davon genug.

    Dr. Gerhard Frey

    • karl malden schreibt:

      Gewiß Fakten, aber das sollte Vergangenheit sein, jetzt geht es um unsere Zukunft. Und um die müssen wir uns selbst sorgen, da helfen uns keine anderen.

  2. Editha schreibt:

    Die bunte Gesellschaft ist das Ziel unserer Politiker, in Wien wie in Berlin oder Paris. Man begeht Hoch- und Landesverrat, sei es in dieser oder anderen Angelegenheit, wie zuletzt bei der Bewältigung der Finanzkrise auch. Das ganze Multikulti verschlimmert das ganze Chaos noch.

  3. Cornelia schreibt:

    Vielleicht sollte man die Partei „Die Weißen“ gründen?

  4. Robert schreibt:

    Es gibt wohl nicht den aller geringsten Grund gegen den Stolz auf die eigene Rasse.
    Jedem Menschen steht das Recht zu, zu lieben und zu hassen wonach ihm ist. Unterdrückte Gefühle innerhalb einer Gesellschaft verwandeln sich hingegen sehr rasch in einen unangenehmen bösartigen Tumor der mehr Aggressionen verursacht als behebt.

    Ich (weißer Deutscher) lebe seit vielen Jahren in Kolumbien (mag dieses Land) und muss offen sagen, dass ich jeden einzelnen Tag den ich als Gast hier lebe ein klein wenig überzeugter von dem gewaltigen genetischen Erbe meiner Rasse bin und inzwischen keine Sekunde mehr an der geistigen Überlegenheit gegenüber beispielsweise der indigenen Rasse zweifel. Stolz auf die eigene Rasse zu sein bedeutet nicht andere Rassen zu diskriminieren oder ihnen gar das Existenzrecht streitig zu machen, sondern sich mit seiner eigenen Existenz auseinanderzusetzen und sollte das verboten sein, dann erkläre ich mich hiermit für schuldig.
    Ich in jedem Fall bin bereit mich für meine Rasse einzusetzen und diese zu verteidigen, was sich bereits in näherer Zukunft als immer wichtiger erweisen wird. Es ist ein gewaltiger Irrtum der Weißen Rasse die ewige Täter-Rolle zuzuschieben, schon heute werde ich tagtäglich Zeuge der wachsenden Diskriminierung der weißen Rasse in Lateinamerika.

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