In Zeiten der Lügen

Man braucht kein Ingenieurstudium abgeschlossen zu haben,  um die offizielle Version  zum 11. September 2001 stark  anzuzweifeln. Es genügte schon die Beherrschung des Ein mal Eins, um auf ein ganz anderes Ergebnis zu kommen. Es reichte auf jeden Fall eine allgemeine  Kenntnis der US-amerikanischen Außenpolitik von der ersten Kuba-Krise (1898)  bis heute, um die ewig gleichen  Lügen  zu durchschauen.  Also verzichte ich hier auf jene vom Mainstream als Verschwörungstheorien verniedlichten  Fakten, die längst im Internet einsehbar sind, und die,  anders als etwa  in der Zeitung „Die Presse“ behauptet wird, keineswegs alle „wissenschaftlich widerlegt“ sind.                                                                Im Gegenteil: hunderte Architekten, Ingenieure, Bausachverständige und andere Experten  (auch in den USA,  z. B. „9/11: Blueprint for Truth“) ) haben  die von den  meisten Medien  verbreitete  9/11-Darstellung der US-Regierung  regelrecht auseinandergenommen.  Eine  zuletzt  überraschenderweise  im ORF/FS2  gezeigte Doku hätte dem letzten Zweifler die Augen öffnen müssen. Trotz des massiven Einsatzes der dem „Big Business“ nahestehenden Informationsindustrie wollen sogar 72 Prozent der US-Amerikaner den offiziellen Verlautbarungen zum 11. September keinen Glauben mehr schenken.                                                                                                                                              Der offizielle 9/11-Schmarrn ist so etwas von lächerlich und als solcher publizistisch offengelegt,  daß es sich erübrigt an dieser Stelle noch näher darauf einzugehen.  Der mehrfach ausgezeichnete Journalist und Filmemacher Anthony Lawson zählt die  offiziellen Behauptungen zu den  marktschreierischsten nachweisbaren Lügen dieser 9/11-Geschichte, die mit dem angeblichen Tod Bin Ladens, den man bis dahin brauchte,  wohl noch  nicht ihren  endgültigen Abschluß  gefunden haben  dürfte.                                 Hat sich das alles gelohnt? Fassen wir zusammen, wie es ein Jahrzehnt danach,  nach dem  von Bush und Co. ausgelösten „gerechtfertigten Krieg gegen den Terror“,  für die USA aussieht: Zwei  kostspielige Kriege, Irak und Afghanistan,  (eigentlich drei, wenn wir Libyen dazuzählen) und zwei Finanzkrisen haben das Land enorm geschwächt. Rekorddefizit und Schuldenberg  lassen  immer weniger auch  außenpolitischen Spielraum. Der „Patriot Act“ schränkt die Bürgerrechte massiv ein, Folterexzesse haben dass Land moralisch  angeschlagen. Die Infrastruktur liegt landesweit im Argen. Innenpolitisch sieht es nach Lähmungserscheinungen aus.  Al Kaida wurde zwar geschwächt, die Taliban aber nicht besiegt,  der Islam insgesamt merklich gestärkt. China und die Schwellenländer sind im Aufstieg begriffen, der Westen, dank Amerika, im Abstieg.  War das 9/11 wert?  Für das Land selbst wohl nicht, für die Herren des Geldes eher schon.

Neben der Lüge ist das Verschweigen von Fakten, die von  öffentlichem  Interesse  wären, nicht weniger schändlich.  Dies betrifft auch die Vorgänge in Libyen und die Attentate von  Oslo. Ich habe dazu an dieser Stelle schon einiges geschrieben.                                      Ergänzenswert  ist betreff Libyen die Information, daß Gaddafi  (der israelischen Berichten zufolge in der Sahara- Region Targan, mehr als 1.000 km von Tripolis entfernt, die Dinge abwartet) vorgehabt haben soll, das  unterzeichnete Handelsabkommen mit Frankreich, aus welchen Gründen auch immer,  zu  ignorieren und außerdem  Libyens Guthaben auf französischen Banken in ein fernöstliches Land, die Rede ist von China, zu transferieren..     Dieses Land war bereits stark vertreten in Libyen und hätte sicher auch an Stelle Frankreichs  einiges  (z. B. Atom-„Know how“) liefern können.                                                Da konnte die NATO nun ja nicht zusehen und ist, nach den großspurigen Worten ihres Generalsekretärs Rasmussen, ohnehin  „sehr behutsam“ vorgegangen.  Selbstverständlich hat man „ keine  Informationen über zivile Opfer“, so derselbe NATO-Lügner.  Ein kleines Bombardement  halt, Kollateralschäden  inbegriffen.                                                                    Die Kehrtwendung Gaddafis hätte übrigens den  bereits angeschlagenen französischen Banken wie auch  der französischen  Wirtschaft erhebliche Probleme beschert.  In der Folge hat Paris daher Kontakt mit oppositionellen Kreisen in Bengasi aufgenommen und mit ihnen die Initialzündung zum Aufstand gegeben, was sich für Frankreich schon mit der libyschen Zusage, gut ein Drittel der Erdölförderung der Grande Nation zu reservieren, lukrativ zu Buche geschlagen haben könnte. Sofern nicht der unangenehme  libysche Sandsturm  alles  noch verbläst.

Nun zu Oslo: Breivik, der von Neokonservativismus und Zionismus begeisterte Attentäter, wird  ja so vorgestellt, als hätte er allein alles ausgedacht und gehandelt. Ein Psychopath wie Franz Fuchs (der Briefbomber) mit außergewöhnlichem Organisationstalent. Seit 9/11 wird einem ja eingeredet: Geheimdienste seien  nur zum Krenreiben da.  Jeder dieser Attentäter sei selber sein  eigener Geheimdienst. Wozu Breivik  da  noch Kontakte zu prozionistischen englischen „Gentlemen“  der Politik und des „Business“ brauchte, weiß  der Kuckuck.  Vielleicht dafür: 2007 soll er bereits in Geld geschwommen sein, obwohl sein kleiner Hof wenig abwarf.                                                                                                               Anders orientiert stellt sich die norwegische Politik dar. Zumindest bis zu jenem tragischen Tag.  So wollte sich das Land noch im August aus dem Libyen-Einsatz zurückziehen. Es kommt schlimmer: Man hat jener deutschen Werft,  die  gerade  für Israel fertig gebaute U-Boote testete, untersagt, Probefahrten in  norwegischen Gewässern  zu machen. Und ganz schlimm: Norwegen ist nicht nur ein entschiedener Verteidiger der Sache der Palästinenser, es verglich deren Schicksal sogar mit jenem der Juden in der NS-Zeit. Oslo trat folglich für einen palästinensischen Staat ein und forderte  zudem, daß die Mauer auf israelischem bzw. palästinensischem Gebiet abgerissen werde.  Nicht nur für Israel, auch für dessen Bewunderer Breivik ein Affront. Doch Norwegen wird als ein zwar kleines, aber tapferes Land in die positiven Seiten der Geschichte eingehen.

 

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