Bravo, wir treiben uns ab!

Was  viele Politiker heute auszeichnet ist das Beharren auf unverzeihlichen Fehlern. Auch Österreichs Gesundheitsminister  Stöger  scheint zu  jenen zu gehören, die glauben, auf einem  längst als solchen erkannten unheilvollen Wege fortfahren zu müssen, sei Charakterstärke.  Selbst dann noch, wenn das Gemeinwesen deshalb längst in tödliche Gefahr gerät. Solches ist aber eine krankhafte Verblödung  und hat mit Charakter schon gar nichts zu tun. Politik, die einer gescheiterten  Ideologie frönt,  geht irre  bis sie fällt und Unzählige  mit in den Abgrund zieht.

Es geht hier im Einzelnen um die von Stöger aktualisierte Abtreibungsfrage, bei  deren Erörterung auch  durch andere es an Heuchelei und Verantwortungslosigkeit nicht mangelt. Sowohl von Seite Einzelner wie auch von politischer. Wobei auch Borniertheit und versteckter Egoismus eine Rolle spielen.                                                                                    Wir haben  es auch in diesem Falle  immer noch mit einem  Zeitgeist  zu tun, wie er  in jeder untergehenden Kultur wirkt und der sich in den Tölpeleien dieser Tage, dazu  eben die heute vielfach fahrlässig  praktizierte Abtreibungspraxis  gehört,  wiedererkennen läßt.

Nun werfen bei Hochzeit einer milden Parteisonne wohl auch Ministerzwerge wahrnehmbare Schatten, doch ist das dann auch schon alles. Große,  edle Gedanken dürfen da nicht erwartet werden, solche kommen nur aus Herzen, die  für das Leben schlagen Eine schwere  politische Fahrlässigkeit, wenn nicht ein Verbrechen  ist es deshalb, angesichts alarmierenden  Nachwuchsmangels , von wenigen unumgänglichen Ausnahmen abgesehen, Abtreibungen ganz  allgemein  gutzuheißen und überdies mehr Möglichkeiten dazu einzufordern, wie  Stöger, und nicht nur er,  es tut,  statt  alle Voraussetzungen  dafür zu schaffen, so viel wie möglich Leben zu ermöglichen. Allerdings, setzt eine Türkin in Österreich, wie geschehen, Fünflinge in die Welt, dann gerät das halbe Polit-Establishment vor Freude aus dem Häuschen. Seltsam, nicht?

Angesichts harter Fakten, die allesamt gegen Inländernachwuchs sprechen, wird  man verleitet zu sagen, der Schoß sei  fruchtbar noch, aus dem  – im Zauberbann einer  gutmenschlich auftretenden  Ideologie – die  herrschende  Abtreibungsideologie kroch. Auch ein möglicherweise nur  halb gebildeter Gewerkschafter  und Vater einer Tochter wie Stöger müßte schon wissen, was Leben ist und ab welchen Zeitpunkt dieses als solches gesehen werden kann.  Aber nicht zuletzt müßten ihm wohl auch die katastrophalen Folgen der bisher  in dieser Sache an den Tag gelegten verhängnisvollen, lebensfeindlichen Einstellung bekannt sein.

Um dies richtig zu sehen und als Todeskult zu begreifen, müßte gar  nicht einmal  die Frage der Ethik oder des Glaubens bemüht werden,  wo ja bereits die Empfängnis als etwas Heiliges gesehen  wird. Es genügte schon gesunder Menschenverstand um einen nur unter größten Anstrengungen wiedergutzumachenden Fehler  einzusehen:  Das heißt, daß  die Weitergabe von arteigenem Leben nicht durch massenhafte Abtreibung,  aber auch nicht durch massenhafte  Einbürgerung fremden „Blutes“ garantiert werden könne.

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5 Antworten zu Bravo, wir treiben uns ab!

  1. Waltraut Kupf schreibt:

    Volle Zustimmung. Es gibt Wissenschafter (wie z.B. der amerikanische Gynäkologe Nathanson), die ursprünglich Abtreibungen durchgeführt hatten und im Rahmen der wissenschaftlichen Forschung feststellten, daß es sich von Anbeginn um einen genetisch kompletten Menschen mit allen physischen und psychischen Eigenschaften handelt. Dies versuchte er dann unermüdlich in Vortragsreihen den Leuten vor Augen zu führen, und es gibt noch andere vergleichbare Fälle. Hier trifft sich die Wissenschaft mit der Lehre der guten alten Kirche, in deren Katechismus die Abtreibung als „verabscheuungswürdiges Verbrechen“ bezeichnet wird. Um zum Aktuellen zu kommen: es ist nicht ganz einsichtig, warum Königshofer gerade wegen seiner Ablehnung der Abtreibung aus der Partei ausgeschlossen wurde. Einige „liberale“ Elemente in der FPÖ stellen sich hier auf eine Stufe mit den Linken, deren Richtschnur kein übergeordnetes Ziel, sondern das Herausreißen von mehr materiellen Werten, mehr Geltung und mehr Bequemlichkeit ist, obgleich man das mit irgendwelchen verlogenen Phrasen zu bemänteln versucht.

  2. Pingback: Bravo, wir treiben uns ab! « Sache des Volkes

  3. Jaro Ruanza schreibt:

    Der Herr Stöger scheint auch nur Anweisungen zu befolgen…..

  4. Fritz schreibt:

    Wären doch nur die Abtreibungsfreunde nicht auch die Welt gekommen!

  5. Cornelia schreibt:

    Eine Schande für einen Kulturstaaat.

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