Einige sind schwärzer

Die Rechte (ausgenommen jene mit den irreführenden Beiwörtern christlich und liberal) greift wie üblich nach Attacken der Linken ihrerseits diese an und verteidigt eines ihrer  „schwarzen Schafe“. Warum gerade Königshofer nicht, Scheuch aber schon, ist allerdings ein paradoxes Verhalten, wie es in den Niederungen der Politik aus auch opportunistischen Gründen immer wieder vorkommt.

Es verteidigt aber die Linke ebenso reflexartig eines ihrer „schwarzen Schafe“ wenn der Hut brennt und es ihr geboten scheint. Allerdings mit mehr Erfolg, und dies auch deshalb, weil man wichtige Medien auf seiner Seite weiß. Damit nun aber linkes oder linksliberales Angeschwärztes nicht ganz aus dem Focus der Öffentlichkeit verschwindet, soll ein neues Detail eines ganz besonderen Falls erwähnt werden: Es geht um Paul Lendvai.

Der von ORF und anderen Stellen hofierte jüdische Journalist wurde, ähnlich wie sein polnischer Kollege Reich-Ranicki, schon vor längerer Zeit beschuldigt, für den kommunistischen Geheimdienst gearbeitet zu haben. Was natürlich er wie auch die gesamte ihm zugeneigte Journaille stets heftig bestritten haben.  Auch die so genannte Qualitätszeitung „Der Standard“, in der er regelmäßig schreibt, focht immer wieder für dessen Sache. Nützt aber anscheinend alles nichts. Denn: auf der Gegenseite läßt man nicht locker.

Es  behaupten nun, wie die Zeitung „Magyar Nemzet“ (zu deutsch Ungarische Nation) berichtet,  drei ehemalige ungarische Geheimdienstmitarbeiter, Lendvai werde in einem dem ungarischen Außenministerium vorliegenden Papier als einer der (unter dem Namen Cole Michael) „wertvollsten geheimdienstlichen Mitarbeiter“ genannt. Derselbe Lendvai, der in den 90er Jahren in einer vom „Standard“ veranstalteten Diskussion Milosevic als den „größten serbischen Staatsmann den Serbien je hatte“ gelobt haben soll.

Das verdient festgehalten zu werden, wenn Saubermann Lendvai  in einem seiner Leibblätter oder sonst wo auf „sein“ „rechtes“ Ungarn eindrischt. Wie jene unsäglich peinliche Figur Reich-Ranicki wird er aber aus bekannten Gründen von Folgeschäden – wie sie die Scheuchs und Königshofers  heimsuchen werden – verschont bleiben.

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