Schuldenkrise, Währungs (EURO)krise?

Ein Beitrag von Walter Lüftl zur aktuellen Krise:

In der Finanzwelt kriselt es. Der Euro ist in Gefahr wenn wir nicht die Griechen, die Iren, die Portugiesen und bald auch die Italiener retten. Dazu  fällt mir ein Antinaziwitz im Dritten Reich ein: Auf den entgegengebrachten Gruß „Heil Hitler“ antwortete der bekennende Widerstandskämpfer mutig „Heil dich selber“.                                                                                                                                                 Das sollte man allen als Anleitung mitgeben, die die oben zitierten PIIGS-Staaten retten wollen, aber nicht wissen wie das vor sich gehen sollte. Wenn wir die alle retten wollen, dann müssen wir uns bald ans „Heil dich selber“ denken.                                                       Das „Retten“ sollte unterbleiben. Die beste Lösung sind die baldige Auslösung der anstehenden Staatspleiten, die Staatsbankrotte. Sonst nimmt uns noch jemand wegen Konkursverschleppung (strafbar!) in die Pflicht.                                                                           Wer ist nun gegen die heilsamen Staatsbankrotte? Die Bankenlobby und ihre Hilfstruppen in Politik und Ökonomie! Die Banken haben in verantwortungsloser Weise –statt die reale Wirtschaft mit Krediten zu angemessenen Zinsen zu versorgen – mit wesentlich höher verzinsten Staatsanleihen fallierender Staaten ihre guten Geschäfte gemacht.                                                                                                                                              Das brachte den Bossen „Boni“. Auch unseren „Bankstern“.  Nun gipfeln ihre „Statements“ sinngemäß im folgenden Satz: Verlieren die Staaten ihre Schuldnerfähigkeit (Bonität nach den Ratingagenturen; wer bezahlt diese Parasiten der Finanzwelt!) so bricht der EURO restlos zusammen.                                                                                                                            Dieser Satz ist nichts anderes als die schon klassische Gehirnwäsche, die uns die Bankenlobby andient, wenn sie uns von der Tatsache ablenken will, dass sie aufgrund ihrer zügellosen Kreditvergabe an solche Länder wie vor allem an die PIIGS-Staaten selbst vor der Pleite stehen.                                                                                                                     Warum ist der EURO gefährdet? Der EURO ist doch bloß ein Zahlungsmittel, ähnlich den Kaurimuscheln, einem seit Jahrtausenden bewährten Zahlungsmittel in der Südsee. Beim jetzigen Finanzproblem geht es aber nicht um das Zahlungsmittel, sondern um Schulden und die gleichhohen Guthaben. Wenn die EURO-Schulden verschwinden (perdu, perdu! Entstanden aus Zulagen für das Händewaschen griechischer Beamten!), dann vergeht doch nicht der EURO! Auf Null gestellt werden lediglich die gleichhohen EURO-Guthaben. Die Schulden haben die Staaten bei den Banken, die Guthaben „haben“ die Bürger bei den Banken.                                                                                                                                           Erinnert sich wer an den blöden Spruch zu den „Weltspartagen“: Die Österreicher haben so und soviel „auf der hohen Kante“?  Wenn die Österreicher im Falle eines Falles danach greifen, greifen sie ins Leere. Da ist nichts! Sie haben ihr gutes hart erarbeitetes und versteuertes Geld gegen eine Buchungszeile getauscht. Das Geld ist weg! Da die Staatsschulden samt und sonders (bis auf die Konkursquote!) uneinbringlich sind, werden auch die entsprechenden Guthaben allesamt auf Null gestellt. Die Banken werden schließen. (Anmerkung: Das BAWAG-Desaster war nur ein kleiner Vorgeschmack, ein Probelauf)                                                                                                                                      Sind die Banken aber pleite werden die Sparer fragen: was habt ihr mit unserem Geld gemacht? Sie haben es gegeben – ohne Wiederkehr. Damit diese, die Wahrheit nicht ans Licht kommt, werden die Banksters jetzt alles unternehmen, um uns, dem sparsam gewesenen Volk, dem Gesetzgeber und den unfähigen und ignoranten Politikern einzureden, dass der EURO zusammenbrechen werde, wenn Ihnen, den Banken nicht geholfen wird. Damit entpuppen sich dieStaats-Rettungspakete als Banken-Rettungspakete. Das Geld an einen Staat verliehen ist immer sofort weg. Statt Investition Konsumation.                                                                                                                                 Also laßt die PIIGS- und sonstigen schuldenmachenden Staaten ruhig pleite gehen. Den befürchteten „Dominoeffekt“ wird es nicht geben, wenn die Gelder die in die PIIGS-Staaten fließen sollen gleich für die Abfederung der Bankenpleiten (kreative Buchhaltung mit längeren Verlustabschreibungszeiträumen und Garantien für Sparguthaben) gewidmet und rückgestellt werden. Wann kommen endlich wirkliche Finanzfachleute ans Ruder, die den Politikern zeigen wo der Hammer hängt?                                                                      Ansonsten gilt am Beispiel Griechenland:1, Rettungspaket: weg; 2. Rettungspaket: weg; 3.4.5. Rettungspaket: auch weg. Und die Griechen sind auf uns böse weil wir: a) Bedingungen stellen  und  unser Geld (mit Zinsen lt. Pröll und Fekter) wieder haben wollen.                                                                                                                                              Auch hier gilt uneingeschränkt: Undank ist der Welten Lohn, Wer anderen half, erfuhr es schon!  Wann werden unsere Politiker – unterstützt von wirklichen „Wirtschaftsexperten“ – endlich das Rechnen lernen?

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2 Antworten zu Schuldenkrise, Währungs (EURO)krise?

  1. Cornelia schreibt:

    Ausgezeichnet erklärt. Nur wird es wenig helfen, da Politiker ja blind und taub sind.

  2. Jaro Ruanza schreibt:

    „Die zionistischen Geldjuden“von denen einer zum Schaden von Susanne Winter in facebook geschrieben hat sind also nicht am Schuldenchaos dieser Welt schuld.Wer solches behauptet ist ein Nazi und auf jeden Fall kein Guter! OK.wir nehmen das zur Kenntnis! Wer aber kann uns sagen wer denn die Gläubiger sind welche diese ungehörigen Geldmengen kreditieren? Woher haben diese solch ungeheueren Summen?
    Das müssen wohl Außerirdische sein!

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