Brauchen wir wirklich jeden Zuwanderer?

Ein Gastbeitrag von Walter Lüftl*

Zuwanderer heißen jetzt in gutmenschlichem Neudeutsch „Migranten“ (politically correct: „MigrantInnen“). Dieses Wort ist abgeleitet aus dem Lateinischen (migro = ich wechsle den Ort). Es bleibt für uns Autochthonen die Frage, ob uns die Migranten etwas bringen  (außer Drogen, Seuchen, Klein – und Großkriminalität, fremde z.T. widerliche Sitten (Schächten!), Prostitution, Schwarzarbeit, Lohndumping, Sozialbetrug; die Aufzählung ist bloß demonstrativ und nicht taxativ!) und welche Migranten erwünscht sind.

Es kommt drauf an. Wer glaubt, dass etwa das Sozialsystem (drohendes Rentendesaster!) durch die Zuwanderung etwa vieler ostanatolischer Analphabeten gerettet werden kann, der möge doch erst einmal ernstlich überlegen, wie viel Sozialprodukt zehn solcher Personen schaffen müssen um die Pension eines einzigen österreichischen Staatsbeamten finanzieren zu können.

„Adam Riese schlägt zurück“ war der Titel eines Werkes der frühen 80er-Jahre des österreichischen Sozialexperten KOHMAIER, dort steht auch die Antwort.                        Die Versorgung unserer Pensionisten ist nicht durch Migranten zu sichern!

Betrachten wir nun kurz ein besonders schäbiges Argument der gutmenschlichen Befürworter des schrankenlosen „Migrierens“ nach Österreich: „Wir brauchen solche Leute, weil ja die Österreicher gewisse Arbeiten nicht oder nicht mehr machen wollen“. Abgesehen davon, dass gerade dieses Argument höchst rassistisch und diskriminierend ist, es ist falsch. Ich halte mich da an Olof PALME: „Dann muss man eben harte und schmutzige Arbeit besser bezahlen!“ Dann werden sich auch genug Autochthone  dafür finden.Man schaue zur MA 48 der Gemeinde Wien. Die Müllabfuhr ist fest in österreichischer Hand.

Den Hinweis auf das Gesundheitswesen kann man auch mit der Mathematik konterkarieren. Wenn 125 % Kranke und Pflegebedürftige von 125% Personal betreut werden, dann kann man bekanntlich den Bruch „durchkürzen“  Und 25% weniger Patienten aus dem Migrantenmilieu brauchen dann keine 25% Personal aus dem selben Milieu.

Übrigens: gegen philippinische Krankenschwestern wird es wenig Widerstand der Inländer geben. Die sind streng katholisch, friedlich und liebenswert und brauchen nicht das Fleisch brutal geschächteter  Ziegen und Rinder.  Nichts selbstverständlich gegen Zuwanderer aus dem europäisch-abendländischen Bereich. Das Wiener Telefonbuch zeigt von unserer Toleranz. Und diese „Migranten“ sind heute auch schon Autochthone.

Toleranz ist Ertragen und Dulden gegen die eigenen Wertvorstellungen, sonst bedürfte es ja der „Toleranz“ nicht. Daher: Multikulti NUR auf Gegenseitigkeit! Die von Gutmenschen jeglicher Genese („Tolerantisten“; noch besser: politically correct: TolerantistInnen!) erhobene Forderung auf „Toleranz“ der Autochthonen gegenüber „Migranten“ auch aus fremden Kulturkreisen ist daher in Wahrheit die Forderung nach der Kapitulation der Autochthonen vor der Intoleranz der von den Autochthonen hinzunehmenden andersartigen Wertvorstellungen von zugwanderten Minderheiten. Die Demokratie im Wandel zur Diktatur der Minderheiten!

 Die Ablehnung solcher „Toleranz“ ist aber keine „Xenophobie“ oder „Rassismus“, sondern erforderlich zum friedlichen Überleben der ansonsten laufend genötigten autochthonen Mehrheit, also absolut notwendiger Selbstschutz derselben. Ein Volk ohne gesundem Egoismus ist dem Untergang geweiht.

 Die geforderte (de facto schrankenlos sein sollende!) „Toleranz“ hat in letzter Konsequenz die gleichen Folgen wie die Aufzucht der Kuckucke in der Vogelwelt. Durch die weiter aufgerissenen Schnäbel der aus in fremde Nester gelegten Eier ausschlüpfenden Jungkuckucke gegenüber den kleineren der eigenen Brut plagen sich getäuschte Vogeleltern für fremde statt allein für eigene Nachkommen. Und dann wirft der überproportional gestärkte Jungkuckuck die geschwächte Brut der unfreiwilligen und getäuschten Gasteltern Stück für Stück aus dem Nest. Wir füttern und züchten die späteren Unterdrücker unserer Nachkommen.

 Als Hinweis für alle nützlichen Idioten jeglicher Genese: Antwort eines islamischen Führers in Deutschland auf die Frage, ob die Menschenrechte und die abendländische Kultur positiven Einfluss auf den Islam hätten: „Ja! Solange wir nicht die Mehrheit haben“.

 Wir werden unsere Alten auch ohne die in Wahrheit zumeist unerwünschten und auch unnötigen Zuwanderer versorgen können. Das ist nur eine Frage der Breite der Basis der Beitragseinhebung und der ökonomischen Voraussetzungen. Jede gesunde Volkswirtschaft ist dazu in der Lage.  Wir müssen unsere Volkswirtschaft nur gesund erhalten. Das gelingt uns aber nur, wenn die Sozialbeiträge und Steuern nicht zur Vorsorge für Scheinasylanten und „migrierende“ Abzocker jeglicher Genese verschwendet werden.

„Wenn ich schon die österreichische Staatsbürgerschaft hätte, würde ich die FPÖ wählen, es sind schon zu viele Ausländer in Österreich“ sagte mir mein türkischer Stammwirt vor der letzten Nationalratswahl. Ein fleißiger Mann mit bemerkenswerten Ansichten.

Und noch etwas: Leute, die meinen, dass die „Migranten“ mehr in das österreichische Sozialsystem einzahlen, kennen erstens gewisse zwischenstaatliche Übereinkommen nicht und übersehen zweitens, dass wir ein Umlagesystem haben und dass sich die Einzahlung der Migranten aber bald als „Danaergeschenk“ entpuppen wird. Dann nämlich, wenn deren Ansprüche fällig werden. Das ist dann ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Staatsbankrott!

Unser noch nie dagewesener Wohlstand ist geborgt, und wie bei einem Schneeballsystem üblich, stößt dieses Auftürmen immer neuer Schulden an Grenzen.
Auf einmal wird uns bewusst, dass die exzessive Kreditblase beim Staat, vielen Unternehmen, darunter auch Banken, und Privaten platzen wird.                                              Das Perverse: Noch leihen die Schuldner weiterhin Geld – um Schulden zu bezahlen! Das komplette System kann jederzeit zum Einsturz kommen. Nur exorbitante Geldmengenvermehrung, Staatshilfen, Bad Banks und fragwürdige Bilanzierungsregeln halten das System gerade noch am Laufen. Reparieren lässt es sich nicht mehr.

Zum Abschluß: Ludwig von Mises – der Begründer der österr. Nationalökonomie schrieb Anfang der 30er Jahre:
Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems.“

* Gastbeiträge geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

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3 Antworten zu Brauchen wir wirklich jeden Zuwanderer?

  1. Paul Fischer schreibt:

    Dem Autor ist uneingeschränkt zuzustimmen. 1994 hatte ich die Ehre auf Vermittlung des Arbeitsamtes ein halbes Jahr bei der Auswertung von Pensionsakten mitzuarbeiten. Es zeigte sich aus den Daten die kommende Lawine sozialer Ansprüche. (zwei Jahre Arbeit, ein Jahr im Krankenstand, 2 Jahre arbeitslos usw. – und das waren keine Einzelfälle). Ich habe in Briefen an die Chefetage der PVA und an Dr. Erhard Busek) auf diesen Sachverhalt hingewiesen. Antwort Busek „Es ist statistisch bewiesen, dass Fremdarbeiter mehr zum BIP beitragen, als sie herausnehmen“. Antwort der PVA: sofortige Kündigung meines Arbeitsplatzes.

    • Forward schreibt:

      Busek ist doch eine dieser üblen Figuren in der ÖVP. Zwar ist er weg vom Fenster, ist aber wie die meisaten Politiker weich gefallen, butterweich. Das Sytsem belohnt jeden, der mitmacht.

  2. anonym123 schreibt:

    nach Durchsicht Ihrer Postings halte ich Ihre Kündigung durch die PVA für sachlich gerechtfertigt 🙂

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