Für ein anderes Europa!

In einer altgriechischen Hymne an Apollon, den Gott der Weisheit und der Künste, ist  das erste Mal die Rede von Europa. Wären sich  die Macher  dieser  vermurksten Europäischen Union dieser Tatsache bewußt gewesen, hätten sie vielleicht Europa als ein Kunstwerk geschaffen und dieses nicht als ein künstliches Imperium geplant? Das bezweifle ich. So wurde es ein Möchtegern-Imperium, das, wie der oberste EU-Korruptionsbekämpfer meint, krank sei  wie Jugoslawien vor dem Zerfall.  Oder, wie ich meine, die Sowjetunion vor dem Mauerfall..                                                                              Wir haben es also  mit einer unheilbar kranken  Europäischen  Union zu tun, deren Politiker  es zulassen, daß  ganze Völker und Staaten am Nasenring der Finanzspekulanten  zum Gaudium dieser  der Weltöffentlichkeit vorgeführt werden.  Eine Union, deren Propagandisten negieren, daß  es eine tiefere Einheit dieses Kontinents gibt, die sich  in krassem Gegensatz zum  absurden  Europaverständnis seiner von  Kapital und Geheimbünden  abhängigen  Eliten befindet, aber auch im Gegensatz zu dem verhängnisvollen  Mythos von alleinseligmachender Gleichheit und grenzenlosem Wachstum, der  die Einheit einer jahrtausendalten europäisch geprägten Verschiedenheit zu zerstören droht.                                                                                                                               Die reaktionären Hintergrundmächte und die ihnen ergebenen EU- bzw. auch  nationalen Eliten akzeptieren nicht die europäischen Nationen als Tatsache und wollen ein den europäischen Lebensraum  bestimmendes gemeinschaftlich ausgerichtetes Sittengesetz nicht kennen. Aber sie kennen sehr wohl  den  immer noch zu großen  Aufgaben bereiten Idealismus  der europäischen Jugend  und  locken diesen mit heuchlerischem  Reden  und Tun, um durch ihn ihre verbrecherische „Realpolitik“ zu verwirklichen.

Keine Frage, diese in Wirklichkeit fremdbestimmte Europäische Union  mit ihren mafiosen Strukturen in Politik und Wirtschaft ist reif für den Misthaufen der Geschichte.  In gewisser Weise hieße es jetzt: zurück an den Start!  Doch nicht Merkur, sondern eben zuerst Apollon sollte dann dieses werdende neue Europa  beflügeln. Geleitet von neuen Ideen und einer neuen Spiritualität, die  Europas Himmel und Erde versöhnen, und getragen von einer Politik, in der Vergangenheit und  Zukunft wie auf- und  absteigende  Hänge in der Höhe gipfeln.                                                                                                           Dies  sei  auch bemerkt eingedenk der Tatsache, daß es einen unveränderlichen Kern des Abenlandes wie seiner selbständigen und frei beweglichen Volkspersönlichkeiten  gibt, den es gegen innere wie äußere Feinde zu erhalten und zu verteidigen gilt.  Daher müßte ein neues Europa, auch wenn es grundsätzlich friedfertig  sein würde,  unagressiv soldatisch seine Verantwortung vor der Geschichte wahrnehmen.                                                          Jetzt  aber hieße es vorerst einmal, den abendländischen Boden als Ursprung und Maß  geistig wie moralisch wieder zu  gewinnen, nicht weiter auf dem Faulbett zu verharren, solide politische Fundamente zu legen und neben neuen Wurzelgründen alte wieder  zu beleben, ehe schon an die Fertigstellung des gemeinsamen Hauses Europa  erneut  geschritten wird.

Immer öfter wird  ja dazu ein Staatenbund als ideale Lösung angepriesen, ohne daß mir dazu  schon konkretere Angaben und Vorschläge für eine realistische, wünschenswerte Umsetzung (vor allem auch inhaltlicher Natur) bekannt wären. Vielfach wird noch nur mit Schlagwörtern  und oberflächlichen Projektionen  dafür geworben.                                       Wie immer nun so ein Staatenbund organisiert sein würde, ohne einen gewissen Souvernänitätsverlust wird auch ein solcher nicht zu haben sein.  Doch das Europäische, das zuströmt,  gliche diesen (etwa  auf dem Gebiet der  gemeinsamen Verteidigung) wieder aus. Jeder Partner  wird also auch in einem Bund einen bestimmten Beitrag zu leisten haben, der allerdings von unterschiedlicher Natur vorstellbar wäre.                                      Im Gegensatz zur Europäischen Union würden  aber in einem solchen  Staatenbund  die einzelnen Staaten ihr Leben mehrheitlich souverän  (u.a. eigene  Währung) weiterführen und könnten  (z.B.ohne Angst,  überfremdet zu werden) ihre Individualität und nationale Identität bewahren.  Natürlich würden Partner mit Wertgleichheit  – sei  es auf dem Gebiet der Religion, der  Kultur oder der Staatsform – wie auch Raumnähe am besten zusammenpassen, grundsätzlich wäre aber auch eine Heranführung etwa der Bundesmehrheit religiös oder kulturell  nicht ganz so nahe stehender Partner in Teilbereichen möglich, aber besonders von Zeit und Raum abhängig.                                 Alles in allem eine Herkulesaufgabe, gewiß, aber gemeinschaftlich zu bewältigen.  Das Wort unmöglich sollte in diesem Zusammenhang keine Bedeutung haben.

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8 Antworten zu Für ein anderes Europa!

  1. Pingback: Für ein anderes Europa! « Sache des Volkes

  2. sozrev schreibt:

    Guter Text! Allerdings glaube ich persönlich nicht das sich die EU in der Hand von „Geheimbünden“ und „Hintergrundmächten“ befindet, sondern eher in der Hand von Banken, Großkonzernen, kapitalistischen Lobbys und Politikern.

    • Helmut Müller schreibt:

      Man kommt nicht darum herum: Wer sind die großen Banken, Konzerne usw.? Wem gehören sie? Wer kontrolliert den internationalen Finanzmarkt? Welche Funktion haben internationale Gremien, die hinter verschlossenen Türen tagen, und was ist ihre Absicht?
      Wer immer sie sind, welche Zielen sie auch immer anstreben, der Sache des Volkes dienen sie nicht. Und eines ist auch klar: in der „Hand“ unserer“ Politiker ist diese EU jedenfalls nicht.

  3. Karl malden schreibt:

    Gibt es in diesem ganzen national-europäischen Milieu niemand, der bereits über Inhalt und Form eines solchen Staatenbundes Näheres ausgearbeitet hat? Ich möchte wirklich wissen, wie dieser Bund ausschauen und wie er funktionieren soll.

  4. Fritz schreibt:

    Das ist immerhin ein Denkanstoß, hoffentlich denkt bald jemand weiter, ehe das „window of opportunity“ wieder zu ist. Das alles den Bach runter geht in und mit dieser EU sollte auch dem Dümmsten ehest einleuchten. Je länger gewartet wird, desto größer werden die Opfer sein.

  5. Cornelia schreibt:

    Wohltuend zwischen all dem Blabla dieser Tage und vor allem dem Geschwätz der Politiker aller Couleurs einmal etwas Gescheites zu lesen.

  6. Schwab schreibt:

    „Man kommt nicht darum herum: Wer sind die großen Banken, Konzerne usw.? W e m g e h ö r e n sie? “

    Es ist die Frage, ob man die Betonung auf das “ w e m “ oder auf das “ g e h ö r e n “ legt?

    Hitler hätte gesagt, Banken gehören dem jüdischen Kapitalisten, Strasser und Niekisch hätten gesagt, sie gehören dem Kapitalisten. Deshalb meinte Hitler, die Juden ausschalten zu müssen, sich aber mit den „arischen“ Kapitalisten zu verbünden; wirkliche nationale Sozialisten sind sich hingegen darin einig, daß Banken und Konzerne der dt. Volksgemeinschaft, dem dt. Staat, den dt. Werktätigen gehören sollen.

  7. Paul Fischer schreibt:

    Einen lockeren europäischen Staatenbund wird es nicht geben. Es gab schon so etwas – die EFTA – und sie ist auf dem Misthaufen der Geschichte versunken. Es war sehr anstrengend die Gemeinschaft für Kohle und Stahl aufzubauen, dann die EWG, jetzt die Europäische Union. Sie kann scheitern, aber dann wird es uns nicht gut gehen. Sie kann sich weiterentwickeln und dazu können wir Beiträge leisten. Cherles De Gaulles Anriss von einem „Europa der Vaterländer“ ist wohl die beste Vorstellung dazu. Der Euro ist kein Muss, aber auch er bringt wesentlichen Vorteile. Die Denkweise der Europäischen Kommission und des Europaparlaments lässt sich ändern. Paradigemnwechsel hat es schon öfter gegeben.
    Nostradamus scheint die EU vorhergesehen zu haben:

    „Aus Honig und Marmorziegeln erbaut in 57 friedlichen Jahren…“. Wenn wir den Beginn der EU mit dem Jahr der Römischen Verträge – 1957 – ansetzen, dann landen wir mit der Fertigstellung im Jahr 2014 – hundert Jahre nach Sarajevo. Kroatien und Serbien werden dann dem Paneuropa angehören. Europa im Rohbau fertig nach 57 Jahren.

    Ich persönlich freue mich darauf sehr.

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