Eine gefährliche Neigung

Der österreichische rotgrüne Abgeordnete Öllinger ist gewiß kein ausgesprochener Blödkopf, aber das Mitglied der rotgrünen Schickeria scheint ein ausgesprochener Bosnickel (boshafter Mensch) zu sein. Gerade erst hat er wieder seine moralische Überspanntheit durch rituelles Anschwärzen harmloser Burschenschafter unter Beweis zu stellen versucht. Gewiß will er sich damit auch von diesen abgrenzen, um sich hervorzuheben. Was aber in Anbetracht der Dinge eine ausgesprochen billige Methode ist.                                                                                                                                                          Seine linksextremistische Klientel mag so etwas ja schätzen, Lorbeer bei vernünftigen Wählern kann man sich damit schon lange nicht mehr holen. Doch möglicherweise will man ohnehin keinen größeren Wahlerfolg, bestünde doch die Gefahr, daß danach Leute mit gesundem Hausverstand nach oben kommen könnten.

Öllingers letztem Streich haftet unzweifelhaft der Hautgout des bereits abgestandenen Zeitgeistes an. Weshalb es für den Rotgrünen (und nicht nur für ihn) langsam schwierig werden dürfte, bei Fortsetzung seiner antifaschistischen Hyperaktivität, der Lächerlichkeit noch zu entkommen.                                                                                                                      Sein jüngster Streich: eine (die wievielte?) Anzeige gegen harmlose Burschenschafter wegen „Wiederbetätigung“. Standen diese doch frohgelaunt beisammen, und just bei einem von ihnen will Verdachtschöpfer  Öllinger den gefährlichen deutschen Gruß wahrgenommen haben. Ein Gruß, den auch ein gewißer A. H. gepflogen haben soll. Und letzterer ist ja bekanntlich für Gutmenschen das Maß aller Dinge.

Keiner dieser Geisterjäger hat in Wirklichkeit ein Interesse daran, daß der NS-Spuk so bald vorüber ist, lebt man doch auch ganz gut davon. Kein rechter Politiker ist mit NS-Terminologie so vertraut,  wie manche linke oder grüne Mandatare es sind. Kein rechtslastiges Blatt brachte mehr über diese Zeit als etwa das linksliberale Nachrichtenmagazin Profil.                                                                                                            Man sollte die suchtartige Beschäftigung mancher Gutmenschen mit der Marke NS aber nicht bloß als Geschäftsmethode oder politisches Marketing ansehen, sondern darf schon auch eine gewiße unterdrückte gefährliche Neigung dahinter vermuten. Aber dies zu untersuchen, fiele eigentlich schon in das Gebiet der Psychiatrie.

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2 Antworten zu Eine gefährliche Neigung

  1. Ruprecht schreibt:

    Ich hätte da die Idee eines wirklich grossen Betätigungsfeldes, wo Hr.Öllinger sich umfangreich betätigen könnte:
    Verbrechen der Engländer, Verbrechen der Portugiesen und der Spanier unter dem Deckmantel der Christianisierung primitiver Individien (Menschen), Verbrechen des Kommunismus(ein wahrlich grosses Forschungsgebiet), Verbrechen der Israelis am palistinensischen Volk, und- und-, aber hoppala, jetzt habe ich ganz vergessen, Herr Öllinger ist ja nur ein unbedeutender Politiker einer kleinen Partei, da kann man sich nicht mit den grossen Verbrechern der Menschheit beschäftigen, deren Wiederbetätigung ständig existent und real ist und zwar täglich, bis in die heutige Zeit.
    Sich da mit den sogenannten Burschenschaften zu beschäftigen ist natürlich für Herr Öllinger wahrscheinlich wirklich geil.

    • hagen schreibt:

      Lieber Ruprecht,
      wie wahr! ! ! Zwar ist es Stumpfsinn, doch hat es Methode. Wie anders könnte man sonst jeden, aber auch jeden, Zweifel an der Unfehlbarkeit etablierter Politik(er) niederknüppeln.

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