Die Bin Laden-Show

Wer erinnert sich nicht, wie verdächtig schnell die stählernen Überreste der Twin Towers abtransportiert und irgendwohin verschifft wurden. Ohne sie einer längeren Untersuchung zuzuführen. Schneller ging es nur beim Leichnam von Bin Laden, sozusagen per Luftpost. Ganz nach islamischem Ritus will man ihn auf hoher See entsorgt haben. Wie feinfühlig Kriegsherrn doch sein können. Sind es doch dieselben, die sonst mit keiner Wimper zucken wenn es darum geht, Muslime zu foltern oder in ihrer Ehre oder ihrem Schamgefühl zu verletzen. Oder die auch keine Rücksicht darauf nehmen, ob bei ihren Raketenangriffen Kinder oder Unschuldige getötet werden..

Man habe ihn deshalb so schnell bestattet, hieß es, weil nach muslimischer Tradition ein Leichnam innerhalb 24 Stunden bestattet werden müsse. Komisch, als man die beiden Söhne Saddam Husseins tötete, geleitete man diese erst 11 Tage danach zur letzten Ruhe. Dabei hätte man doch auch den toten Bin Laden gerne gesehen. Es ist auch nicht anzunehmen, daß seine Familie etwas dagegen gehabt hätte, wenn er nach Saudi Arabien überführt worden wäre.                                                                                                                  Zu Freudentänzen wie in New-York (oder zu einem ähnlichen Anlaß in Bengasi) laden Tote normalerweise aber nicht ein. Nicht in zivilisierten Gesellschaften.

Es gibt noch das eine oder andere Komische  an der Geschichte. Einer, der immerhin den 11. September organisiert haben soll, ließ sich so einfach überrumpeln. Keine Wachposten ausgerüstet mit Flugabwehrwaffen? Nicht einmal ein unterirdischer Flucht-Tunnel? Keine Informanten beim pakistanischen Geheimdienst?                                                                  War das ganze etwa nur Theater? Wird schon wieder gelogen wie im Irak-Krieg? Oder so wie jetzt im Falle Gaddafi, dem der CIA  unterstellt, seine Soldaten bekämen Viagra verabreicht, um Frauen zu vergewaltigen. Kriegsverbrechen mit „freundlicher“ Unterstützung eines US-Konzerns also?  Wie auch immer, die Absicht ist klar.                        Was aber bezweckte man gerade jetzt mit dieser  Bin Laden-Show?

Nun, einerseits war die Marke Bin Laden schon ziemlich abgenützt, und noch dazu hat sich Al Kaida in unzähligen Grüppchen verselbständigt. Andererseits ist US-Amerika in ziemlichen Schwierigkeiten, ökonomisch wie auch moralisch angeschlagen, und nicht zuletzt benötigte Nobelpreisträger Obama, der sich jetzt zwischen Guantanamo und Tripolis  als Liebdiener des militärisch-industriellen Komplexes erweist, dringend einen Erfolg. Der ist nun, wie auf einem Silbertablett serviert, da, und ganz Amerika darf aufatmen. Da ist es ja schon ziemlich egal, ob Osama nicht doch längst schon in den ewigen Jagdgründen weilt, wie manche vermuten.                                                                                                                  Tot oder lebendig hieß es bei Bush. Die Betonung lag unüberhörbar auf Ersterem, denn ein Toter kann vor Gericht schwerlich den Ankläger oder Komplizen belasten.

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14 Antworten zu Die Bin Laden-Show

  1. hagen schreibt:

    Osame Bin Laden ist tot – wie praktisch !
    Obame sin Laden funktioniert wieder (mit Hilfe „wessen“?). Und alle Beweise haben inzwischen die Haie verdaut.
    Man darf zweifeln, wer wirklich die Fäden zieht, die Herren R………d mögen darauf bedacht sein, daß ihnen nicht die Macht aus den Händen gleitet. Es wäre nicht das erste Mal.

  2. Pingback: Die Bin Laden-Show « Sache des Volkes

  3. Waltraut Kupf schreibt:

    Ich schließe mich dem Inhalt des Artikels vollinhaltlich an. Es ist erschütternd, wie leicht sich die Bevölkerung manipulieren läßt. Es ist erstaunlich, daß der linke Menschenrechtler Manfred Nowak (Runder Tisch vom 2.5.) der gleichen Meinung war wie der Papst, nämlich daß der Tod eines Menschen nicht Anlaß für Freudenfeiern sein könne. Die Folgen werden wohl nicht ausbleiben und wahrscheinlich einmal mehr die Verkehrten treffen.

    • Cornelia schreibt:

      Schließe mich auch an. Obama ist nur eine Marionette der Hochfinanz, und so wird es bleiben. Er möchte ja nicht sterben,sondern wiedergewählt werden.

  4. Idijäger schreibt:

    Und hättest du ein Photo irgendeiner Leiche mit Bart gesehen, würdest du eben darüber spintisieren.
    Einfach nur primitiv …

  5. Karl schreibt:

    Wir sind die Deppen der Amerikaner, und etliche unter uns spielen diese Rolle besonders gerne.

  6. sozrev schreibt:

    Nun wird die ganze „Story“ aber völlig absurd. Die Amis sollen Bin Laden seit Oktober 2010 „überwacht“ haben. Soll das ein Witz sein? Die größte Militärmacht der Welt braucht 8 Monate um einen lächerlichen Hubschraubereinsatz in die Gänge zu bringen? Und das in einem Wohngebiet, dass voller Militär und Polizei des Verbündeten Pakistan ist? In einem Ort, in dem die nächste Polizeistation von Bin Ladens Grundstück lächerliche 250 Meter entfernt ist?

  7. Ruprecht Peter schreibt:

    Soferne Bin Laden und einzelne Personen seiner Familie tatsächlich getötet worden sein, dann ist dies einfach gesagt, MEHRFACHER MORD !
    Die Tötung in der Vorwoche von Mitgliedern der Ghadaffi Familie, war auch MORD.
    Die Scheinheiligkeit des Westens ist nicht mehr auszuhalten und die Demokratie wird täglich mit Füssen getreten.
    Bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich meine NICHT, das die ermordeten nicht bestraft hätten werden sollen, aber wie ist das mit den ordentlichen westlichen Gerichten auf Basis demokratischer Werte ? Sind sie auf Bildungsurlaub in China ?

  8. Bennie schreibt:

    Der 11. September kam Bush gerade recht, wie bestellt. Obama darf sich nun eines ähnlichen Glücksfalls rühmen. Aber nein, da denkt sich doch niemand etwas Schlechtes dabei.

  9. zwara schreibt:

    Zitat: “ … wenn es darum geht, Muslime zu foltern oder in ihrer Ehre oder ihrem Schamgefühl zu verletzen. Oder die auch keine Rücksicht darauf nehmen, ob bei ihren Raketenangriffen Kinder oder Unschuldige getötet werden… “ Zitat Ende

    WTF – wievielen potentielen Opfern von geplanten Anschlägen durch peinliche Befragung der muslimischen Täter ihr Schicksal erspart blieb, ist hier offenbar nicht relevant.
    Es wäre das Beste, so manche(r) würde zum Islam übertreten, dann wäre er als Feind auch erkennbar und müßte nicht nach Partisanenart „von hinten“ agieren und mit ihm paktieren.

    Die jüngste „Frau“ Osamas (ein GESCHENK ihres Vaters und wohl eher eine Sklavin!!!!) hätte ein Komplott wohl aufgedeckt.
    Also, das Sau dische Dreckschwein ist krepiert und ich hoffe, dass die Amis mit der islamischen Waschung und Bestattung nur die Mohamedaner ruhigstellen wollten. Denn der Kadaver hätte es wohl verdient, dass man ihm auf den Schädel pisst und von einer Drohne nach Mekka gesch(i****)ossen wird.

    Die Fabel von den angeblich Unschuldigen habe ich hier schon zur Genüge wiederlegt. Doch wer ideologisch so queer ist …

    Die Verbindungen der strenggläubigen Moslems zur CIA aus dem Affganistankrieg kennt man mittlerweile sogar bei den Pygmäen. Was hätte also ein westliches anderes Gericht getan, als Osama wegen eines (von zig Experten konstruierten) Traumas in ein westliches Wellnes- Gefängnis zu stecken?

    Ob der Affe jetzt tot ist oder nicht, ob er an Nierenversagen gestorben ist oder als Feind in einer Kommandoaktion getötet wurde ist irrelevant. Der alte Mann von den Bergen war nur mehr Symbolfigur.
    Ein Held für Moslems und westliche Mithelfer/Sympathisanten, ein Feind für Verteidiger relativer Freiheit und der freien Meinungsäusserung.

    Wenn eine Möglichkeit gefunden würde, das Ebola- Virus auszulöschen, würde könnte ich in diesem Blog sicher irgendwas Unmenschlichkeit lesen.

  10. Helmut Müller schreibt:

    Soviel Schwachsinn und Niveaulosigkeit am Tag des Herrn – ein echter Zwara!

  11. zwara schreibt:

    Nun, auf kilometerlange Argumente meinerseits sind immer nur Ausflüchte ihrerseits zurück gekommen.
    Ich könnte mich kaum erinnern, dass sie je auf ein Detail eingegangen wären.

    Darüber schreiben schon Andere …
    Das interessiert mich nicht … (Das will ich gar nicht hören),
    im Islam gibt es vieles, das sich vernünftig anhört (so in etwa)

    Wer Dinge wissentlich verschweigt, wird schon seine Gründe haben.
    Ich spreche es eben aus. Mittäter und Komplizen.

    • Helmut Müller schreibt:

      Es gibt Muslime und Muslime und es gibt unterschiedliche Auslegungen, Entwicklungen und Lebensentwürfe in der heutigen islamischen Welt. Ich verwehre mich gegen jede Pauschalhetze, auch gegen jede andere Religion oder Minderheit übrigens. Ihre anscheinend auf selektiver, tunnelblickartiger Wahrnehmung gründende Polemik läßt eine Gesinnung vermuten, die jener der fanatischsten Islamisten durchaus nahe zu kommen scheint. Ich bleibe dabei: es ist dummes, niveauloses Zeug, was Sie da von sich geben. Aus den meisten Besuchern sicher verständlichen Gründen kann ich darüber in diesem Blog keine ellenlange Diskussion führen.
      Ich kann nur empfehlen: bilden, bilden, bilden! und den Horizont erweitern. Oder möchten Sie aus Verblendung das nächste Auschwitz eröffnen? Für Muslime dieses Mal. Möchten Sie das wirklich?

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