Nichts ist ausgemacht

In den kommenden Tagen wird man auch der Opfer des angeblich  „fürchterlichsten Verbrecherregimes der Geschichte“  („Rau“ im Standard) gedenken. Was nicht  heißt, daß, wie derselbe (damit u.a. Stalins Verbrechen relativierende) Kommentator dem Israel-Pilger Strache unterstellt, dieser den Untergang des NS-Regimes betrauern wird. Doch wenn es um die uneingeschränkte Wahrheit geht, nehmen es die gut informierten Kleinaktionäre der Holocaust-Industrie so wenig  genau wie uneinsichtige Bestreiter  von NS-Verbrechen es tun. Beide Seiten sind längst in Formeln und Ritualen erstarrt und verteidigen mit Zähnen und Klauen ihre Dogmen.

Und so ergießt sich alle Jahre wieder die „braune Soße“ der  Vergangenheitsbewältiger und Nestbeschmutzer über ein selbsterniedrigtes  Volk. Das Wiederkauen der „Einzigartigkeit“ der NS-Verbrechen dient  ja keinem anderen Zweck mehr als der Aufrechterhaltung  des status quo, das heißt , auch der Fortschreibung der deutschen  „Alleinschuld“, und dient somit der „Durchsetzung bestimmter Interessen“ (Reinhart Maurer). Daß dabei  für die Propagandisten des politischen und ideologischen „Mainstreams“ etwas abfällt, versteht sich von selbst. Ebenso die Annahme, daß dieselben unter Hitler oder Stalin ebenso  willfährig geschrieben hätten.

Nun ist es  zwar so, daß, wie Georg Christoph Lichtenberg vor langer Zeit schon bemerkte, am meisten untersucht zu werden verdient, was jedermann für ausgemacht hält, doch hat der schreibenden und quacksalbernden Armada der Gutmenschen ein Normalbürger wenig entgegenzusetzen. Während jene Wissenden, die dazu in der Lage wären, von den Vertretern des System ganz allgemein als böse Revisionisten an den Pranger gestellt oder verfolgt werden.  Könnte doch ein sich frei entfaltender Revisionismus Geschichtslegenden und Geschichtsmythen zerstören, damit  aber auch das Nachkriegssystem ins Wanken bringen.

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4 Antworten zu Nichts ist ausgemacht

  1. sozrev schreibt:

    Für Leser aus der BRD. Wer oder was ist „Rau“??

  2. sozrev schreibt:

    Danke für die Information. Hans Rauscher kenne ich natürlich. Mir war aber dieser Spitzname nicht geläufig.

  3. fritz schreibt:

    Rauscher, um das zu ergänzen, ist Mainstreamschreiber und steht einer einflußreichen Lobby zu Diensten. Er soll Linkskatholik und sich bei dieser Lobby eingeschleimt haben.

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