Die Skandal-EU

Um einer Nahrungsmittelknappheit zu entgehen wurden  1987, nach der Tschernobyl-Katastrophe, mit der erlassenen EU-Verordnung 3954/1987 die Höchstgrenzen für Lebensmittel angehoben. Man wollte damit einer Nahrungsmittelknappheit vorbeugen.  Jetzt, Fukushima als Anlaß nehmend, hat die anmaßende EU-Kommission erneut die Höchstgrenzen um bis zu das 20-fache angehoben.                                                                Somit könnten auch Lebensmittel aus der Umgebung von Fukushima (vielleicht auch Pilze aus Tschernobyl?) eingeführt werden. Im Gegenzug sollen aber Heilpflanzen für die medizinische Behandlung nur eingeschränkt zugelassen werden. Man hört im Hintergrund die Lobbyisten der Pharmaindustrie regelrecht  wiehern.

Also haben wir es erneut, in diesem Falle die Radioaktivität-Höchstwerte betreffend, mit einer skandalösen Verordnung der durch ausufernden  Lobbyismus verseuchten EU-Gremien zu tun,  da doch in Europa kein nuklearer Notstand herrscht und daher auch keine Gefahr einer Lebensmittelknappheit besteht. Im übrigen  sind die Lebensmittelimporte aus Japan ohnehin gering.                                                                          Ein absolut absurdes Vorgehen der EU-Bonzen, die sich gegenüber dem Lobbyismus schon öfters ähnlich großzügig, etwa im Falle von Gentechnik-Pflanzengiften, der  Klontier-Vermarktung oder der Erhöhung der Grenzwerte bei Pestizid-Rückständen, erwiesen hatten. Brüssel nimmt mit der neuesten Verordnung eine gesundheitsgefährdende radioaktive Belastung der Europäer in Kauf. Ein weiterer Skandal!

Die Europäische Union  erweist sich somit  immer mehr als eine die Sicherheit  der Europäer gefährdende politische Zeitbombe. Von der wirtschafts- und währungspolitischen Schräglage über die Freiheit der europäischen Bürger einschränkende Gesetze bis hin zur Unterstützung der USA in dem von ihr angezettelten „ Krieg gegen den Terror“ wird gegen die Interessen Europas agiert. Die Folgen dieser in Wirklichkeit antieuropäischen Politik werden sich noch als verheerend erweisen.                                                                                  Da eine Reform dieser EU nicht mehr möglich ist, kommt eigentlich nur mehr ein Austritt (oder eine Revolution) in Frage. Ein solcher Austritt wird jedoch,  aus eigennützigen Interessen versteht sich,  von keiner Parlamentspartei  erwogen und jeder Anstoß von außen mit bloßem Reform-Geschwätz oder mit  einer im Falle eines Austritts  angeblich zu erwartenden negativen Folgen-Litanei  abgewimmelt.                                                              Wen weder Schreckens-Szenarien noch tolle Propagandalawinen der EU-Profiteure beeindrucken und einen Austritt befürwortet, hat jetzt die Gelegenheit, das von unabhängigen Bürgern ins Leben gerufene EU-Austritt-Volksbegehren zu unterschreiben.

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7 Antworten zu Die Skandal-EU

  1. Fritz schreibt:

    Wenn die breite Masse nur nicht so naiv und manipuliert wäre. Da haben die Bonzen wirklich leichtes Spiel. Bis sie es übertreiben. Dann kommt wirklich nur mehr eine Revolution in Frage.

  2. Waltraut Kupf schreibt:

    Ich bin Ihrer Meinung. Zur Umsetzung fällt mir allerdings nichts Erfolgversprechendes ein. Wer organisatorisch begabt ist und wohl auch Sponsoren finden müßte, möge darüber nachdenken.

  3. Paul Fischer schreibt:

    Die Europäische Union ist unvollkommen wie jede von unvollkommenen Menschen getragene Institution – die Nationalstaaten und ihre Regionen und Gemeinden genauso wie die Internationalen Organisationen bis zur UNO. Uns obliegt es, sie zu einem besseren Funktionieren zu bringen. Der Austritt ist die schlimmste aller Optionen.

    • Peschka Wilhelm schreibt:

      Die EU ist nicht zu verbessern!Wie sollte dies gelingen?Die einzige Alternative wäre der Austritt aus diesem Zwangsverein! Allerdings werden die einzelne „Staaten“nicht so leicht ziehen lassen,da können noch so viele Unterschriften gesammelt werden.Man kann nur hoffen,daß sich dieses Konstrukt irgendwie von selbst erledigt.Auf jeden Fall,stehen uns noch recht unruhige Zeiten in`s haus!

  4. Siegfr. Eder schreibt:

    „… das EU-Austritt-Volksbegehren unterschreiben ….“ — Das stimmt nicht ganz. Richtig ist: Derzeit läuft die Sammlung der Unterstützungserklärungen – UE, und zwar seit vorigem Jahr. Zwei Jahre haben die Initiatoren Zeit dafür.

    4000 sind bisher gesammelt worden. Wenn bis Ende dieses Jahres das Ziel, rund 8000, nicht erreicht ist, kommt es zu KEINEM Volksbegehren „EU-Austritt“. – Oder es wird weiter gesammelt, dann allerdings brechen die anfangs gesammelten UE weg.

    Falls das Volksbegehren doch durchgeführt werden kann, dann, so fürchte ich, wird es nicht im Sinn der Initiatoren ausgehen, leider, sondern eine Minderheitenfeststellung werden. – Warum ? – Weil viele österreichische Stimmbürger-innen zu Duckmäusern erzogen sind. – Von wem ? – Na, von den Parteien, die sich den Staat in Herrschaftsbereiche aufgeteilt haben. – Und so werden sich wenige aufs „Bürgermeisteramt“ gehen trauen, aus vielerlei Gründen.

    Unsere Gemeindeparlamente sind wie eine Pyramide. Um alles ist der B-Meister besorgt, sogar um den Hundekot auf den Feldwegen. Da ist es kein Wunder, wenn manche überschnappen, vor lauter Machtbefugnis, oder korrupt werden.

    Im Sinn von Hans-Jakob Rousseau sollte sich der Souverän endlich, nach 250 Jahren, auch in Österreich fragen: Braucht der Bürger einen Meister ? – Oder genügt ein Gemeinderatspräsidium ? – Wiederwahl nur nach Pause möglich ?!

    Aber das gehört nicht hierher, in die große EU-Politik ….. nur irgendwann sollten wir das halt auch überlegen …

  5. Helmut Müller schreibt:

    Danke für die Richtigstellung!

  6. Pingback: Die Skandal-EU « Sache des Volkes

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