Mehr grüne Realpolitik, weniger rote Spinnereien?

Die Grünen als Partei also  im Aufwind. In Deutschland zumindest. Fukushima und ein zum bürgerlichen Kumpel mutierter  Ex-Kommunist plus überhebliche,  der Atomlobby nahestehende Altparteien machen es möglich. Erst einmal  in Stuttgart, Wiederholung demnächst nicht ausgeschlossen.  Und das, obwohl antideutsche Zyniker mit marxistischer Grundausbildung noch immer das  ideologische Rückgrat zu bilden scheinen. Mit abklingender Ausstrahlung bei anscheinend gleichzeitigem Aufkommen konservativer Elemente.

Nehmen die Partei-Grünen, auf quasi erzwungenen Schleichwegen, gar Kurs auf den ursprünglichen geistig-kulturellen Ausgangsort aller Grünen?  So weit sind wir wohl noch nicht, zu sehr hat sich in das Selbstverständnis vieler  auch aufrechter Grüner  der antideutsch geschmückte internationalistische Virus linker Bauart eingenistet.  Noch dominieren gutmenschlicher Pathos und Weltumarmung als Ersatz für nationalistische Überhöhung der Vergangenheit. Zwei Seiten einer Medaille wohl.

Natur-und Umweltschutz plus nationale Identität statt „Elektrifizierung plus Arbeitermacht“? Das eine hätte Zukunft, das andere wird zwar kein Thema mehr auf grünen Parteikongressen sein, gewiß aber spuckt es noch in manchen Köpfen herum. Die verbliebenen linkslinken Galionsfiguren üben sich jedoch in Zurückhaltung, die abgetretenen, in die deutschfeindliche Oberliga aufgestiegenen Chaoten genießen ihre gesellschaftliche Anerkennung. Von daher sieht es für weitere originäre oder konvertierte bürgerlich-liberale  Funktionäre und  „Trendsetter“ der Partei gar nicht so schlecht aus. Vorerst, und in Deutschland.

Österreich ist da doch etwas anders. Nicht unbedingt was den Einfluß der linken Fundis , aber  doch was Fukushima und die daraus zu ziehenden Konsequenzen betrifft. Da graben die Regierungsparteien mit ihrer kritischen Haltung zur Kernkraft den Grünen regelrecht das Wasser ab. Und da haben auch die beiden anderen Oppositionsparteien einiges  „verschlafen“. Da wollte man wohl die Industrie nicht gleich verärgern, nachdem man sich irgendwie nicht ungern angenähert hatte.                                                                                        Sollten die Grünen bundesweit vor ihnen aufwachen und den deutschen Grünen nacheifern,  könnte dies vor allem für die Freiheitlichen bei Wahlen mit einem unerwarteten blauen Auge enden.

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2 Antworten zu Mehr grüne Realpolitik, weniger rote Spinnereien?

  1. Paul Fischer schreibt:

    Grün soll ruhig seine Chance bekommen. Oberösterreich zeigt, dass es geht, und auch in Graz haben wir Erfahrungen gesammelt. Die blaue Agenda könnte abgleiten. Die demokratische Revolution in Arabien bringt das Drohbild Islam (seit dem 11. September) zum verschwinden. Und in einer Generation hat die Mehrheit der Österreicher türkische Wurzeln. Österreich hat sich dann abgeschafft. Aber leben lässt es sich auch so.

  2. karl malden schreibt:

    Leben läßt es sich auch so? Für wen? Da können wir uns ja gleich die Kugel geben.

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