Türkischer Wolf und deutscher Vogel Strauß

Die  Deutschen befinden sich im Retourgang, die Türken sind im Vormarsch.  Ohne  Panzer, ohne Bomber, und man bekommt es, ganz im Sinne Charles Darwins, vorgeführt. Nicht nur von mürrischen Mamis an der Supermarkt-Kasse. Es ist die Jugend, die vor allem vorprescht:  “Ich bin stolz, ein Türke zu sein“ , sagen und schreiben nicht nur nationalistische „Graue Wölfe“. „Ein Türke bleibt immer ein Türke“, merke es Deutscher! Gerade erst hat das der Integrationsberater des türkischen Premiers den Deutschen klar gemacht. Und Erdogan selbst, na ja,.der hat, von deutscher Politikunfähigkeit ermuntert, auch so seine eigenen Vorstellungen von Integration. Wohl deshalb auch fordern junge Türken recht forsch zweisprachige Hinweisschilder in von Türken bewohnten Stadtvierteln.                                                                                                                                        Es gelte, sich von den „Ketten“ der Deutschen „zu befreien“, wie ein „Aufständischer“ es formuliert haben soll. Um die Deutschen in Ketten zu legen? Überflüssig, sie sind es doch längst und dürfen nun staunend zur Kenntnis nehmen, daß nicht sie, sondern die Türken „Tag und Nacht am deutschen Wohlstand“ gearbeitet haben sollen. Und die sich angeblich beklagen, daß die deutschen Kinder  mit „besserem Spielzeug“ als die türkischen spielen dürfen. Vor allem aber darüber erstaunt sind, daß die deutsche Jugend immer noch gewisse Rechte für sich beansprucht. Rechtsextremisten natürlich.                                    Was aber osmanischen Visionen (aus gutem Grund) keinen Abbruch tut,  und so träumt man angeblich bereits von einer türkischen Republik Nordrhein-Westfalen. Dann vielleicht noch eine in Berlin. Aber da  ist Angela längst schon im wohlverdienten Ruhestand und mit ihr die ganze bunte politische Karnevalsgesellschaft. Auch die  in Wien, wo ein autonomes Gebiet Ottakring aufregende Verhältnisse garantieren würde. Spätestens wenn die türkischen Kinder endlich mit dem Spielzeug der einheimischen, die es dann nicht mehr genügend gibt, spielen dürfen.

Nun schaut es aber doch so aus, daß sich dieser Drohkulisse wegen nicht nur bundesdeutsche Sattbürger zu Wutbürgern wandeln  könnten, sich aber erst einmal doch nur ein wenig aufplustern. Aber, ehrlich gesagt, was soll das bißchen Aufregung? Erst bittet man die Morgenländer herein, legt ihnen alles zu Füssen, auch den Stolz, hofft, daß sie den Mund halten, und erwartet, wenn sie ihn doch aufmachen, daß sie wenigstens etwas Deutsch können. Damit hat es sich aber vorerst schon.                                                               Bei so eindeutig geistig umnachteten Gastgebern kommt da natürlich keinem Türken mehr ein „Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut“ oder ein Tschüß über die Lippen, und den eingeknickten Eingeborenen schon gar nicht. Also was regen sich die Sarrazins da noch auf? Jetzt wo die, die uns angeblich bereichern, sich vermehrt auf die eigenen Beine stellen und auf den Putz hauen, beginnt man da und dort  unruhig zu werden. Man meckert aber nur und wartet auf ein Wunder. Diese müßten aber bekanntlich in den  deutschen Wiegen geschehen.                                                                                                                                         Also ich kann die türkischen Eroberer, denn als solche treten viele inzwischen auf, durchaus verstehen. Da gibt es, nicht nur in der Bundesrepublik, Waschlappen in Staat und Gesellschaft, die vor ihnen in die Knie gehen, Journalisten, die ihnen nach dem Mund schreiben, und eine Mehrheit, die schweigt, doch  weit und breit keine ernst zu nehmenden Gegner. So einen leichten Sieg hätte sich der Kara Mustapha auch gewünscht.                        So  heißt es denn auch in einer Aussendung des türkischen Vereins  „Generation Zukunft e.v.“ : Wir sind, so gesehen, die Zukunft Deutschlands“ . Kann man angesichts (nicht nur) deutscher Verzichts-Politik und massenhaftem Vogel-Strauß-Verhaltens dem noch widersprechen?

 

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7 Antworten zu Türkischer Wolf und deutscher Vogel Strauß

  1. Peschka Wilhelm schreibt:

    Nach dem Krieg haben wir Deutsche und Österreicher unser Land alleine wieder aufgebaut!Die erst viel später eintreffenden Zuwanderer haben also ein ordentliches und schönes Land vorgefunden.Die manchesmal vorgebrachte Behauptung mancher Leute daß die Zugewanderten am Wiederaufbau unserer durch den Krieg schwer beschädigten Städte mitgeholfen haben entbehrt jeder Grundlage!Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen,war ich doch in den Jahren 1950 bis 1963 als Facharbeiter am Bau beschäftigt.Behauptungen,Zuwanderer hätten unser Land aufgebaut sind entweder aus Unwissenheit oder aber aus böswilliger Entstellung der Tatsachen zu werten.Das später ausländische Billigarbeitskräfte eingeladen wurden bei uns zu arbeiten,hat verschiedene Gründe,einerseits um natürlich die Löhne zu drücken,andererseits hat es auch andere politische Gründe,wie es jetzt aussieht zum Anlass gehabt.Jedenfalls gefährdet die hemmungslose Zuwanderung die soziale Stuktur in den Einwanderungsländern und birgt die Gefahr von Bürgerkriegen in sich!Das vereinte Europa kann meiner Meinung nach nur auf der Grundlage der Vereinigten Vaterländer erfolgreich sein.Niemals aber unter der Aufgabe der Nationalitäten!

  2. zwara schreibt:

    Selbstverständlich können Sie die türkischen Besatzer verstehen. Werden diese (und andere Teppichküsser) doch als natürliche Feinde der „Zionisten“ angesehen und sind als solche doch nützlich.

    Des weiteren wurden diese Schätzchen ja „eingeladen“ und haben deshalb alle Rechte. Das Volk ist ja selber schuld, schliesslich und endlich hat es dieses Regime ja selbst gewählt. Solange das nicht korrigiert wird, darf sich auch niemand über Islamisierung, Vergewaltigung und Gewalt beschweren.
    Das müssen wir aushalten (C. Roth/Grüne)

    Die Islamkritiker mögen bitte auch die Fresse halten! Wie kommen die überhaupt dazu, zu behaupten, es gäbe im Islam ansich, aber auch in der Ummah unschöne Dinge!
    [/Sarkasmus off]

    Im Übrigen Herr Müller, haben Sie einmal geschrieben, dass Sie vieles im Islam für Unterstützenswert finden (Sinngemäß, den Wortlaut weis ich nicht mehr), sind aber Details schuldig geblieben. Auch auf meine Anfrage.
    Argumentationslosigkeit?

  3. Helmut Müller schreibt:

    Auch in dieser Frage werden Sie fündig, wenn Sie sich ein wenig anstrengen: Hoher Stellenwert der Familie, der Kinder, Zinsverbot, Solidarität, Traditionsbewußtsein, starke Identität, keine Kirchensteuer, Opferbereitschaft usw. Nach Region und Kultur unterschiedlich stark ausgeprägt natürlich. Vieles aber ist selbstverständlich nicht nachahmenswert.
    Wenn man sich mit dem Islam auseinandersetzt muß man sich aber auch seiner eigenen Schwächen bewußt sein.

  4. zwara schreibt:

    Hört sich nach der idealen Religion an. Ich muß einmal einen Blick in die islamische Welt werfen.

    Nein im Ernst, wer sich ernsthaft mit dem Islam beschäftigt, muß sich nicht anstrengen, um diese Schlagworte zu entkräften.
    – Stellenwert der Familie: Gab’s früher auch bei uns einmal. Wurde von den Sozialromantikern (im Übrigen Freunde der Mohamedaner) systematisch untergraben. Jemand der seine Familie schätzt, setzt nicht massenhaft Nachwuchs in die Welt, wenn er nicht weis, wie er sie ernähren soll (z.B; Ägypten)

    – Kinder: Die eigenen Kinder dieser Ideologie auszusetzen, die Töchter an den bestbietenden zu verscherbeln, als Märtyrer ins Feld zu schicken, zeugt nicht unbedingt von Kinderliebe.
    Ein israelisches Sprichwort sagt: „Erst wenn sie (die „Palästinenser“) ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen wird Friede sein“.

    – Zinsverbot: Wenn sie sich ein wenig anstrengen und sich ansehen wie „Islamic-Banking“ funktioniert können sie sehen, das Zins nicht notwendig ist. Dann nennt man das Ding halt Gebühren. Oder gibt ihm einen anderen Namen. So nebenbei unterstützt Scharia konforme Finanz noch ganz andere Grauslichkeiten.

    – Solidarität, da kann ich ihnen Recht geben, bei uns gibt es keine. Mit wem auch? Gutmenschen? Mit Frauchen die sich einen arabischen Toyboy anlachen, ihm die Staatsbürgerschaft verschaffen und als Dank verprügelt und gedemütigt werden? Mitnichten!

    – Traditionsbewusstsein: Genitale Verstümmelung (gibts natürlich auch bei einigen afrikanischen Stämmen), Frauenraub, Apartheid (Dimmietum), Völkermord, Sklaverei

    – Kirchensteuer: Leider wird bei uns immer so getan, als ob die katholische Kirche das Christentum wäre.

    -Opferbereitschaft: Das Beste zum Schluss. Ja, die ist manchmal vorhanden. Doch schauen sie sich die Intifada an. Die Männer verstecken sich hinter „Zivilisten“. Frauen und Kindern. Wenn einmal ein Märtyrer in die ewigen Jagdgründe geschickt wird, wird demonstrativ in die zufällig plazierten Kameras geheult. Besser gesagt hysterisch geschrien. Warum? Ist es nicht DAS GRÖßTE, im Kampf für den Islam zu sterben, um ins Paradies zu gelangen?
    Warum dann die Heulerei? Genau genommen macht man ihnen damit ja einen Gefallen. Nimmt ihnen das unselige, unglückliche und unterdrückteLeben und gibt ihnen die Gelegenheit, auf ewig im Paradis mit 72 Jungfrauen zu turteln (oder 70, oder 77 – die wissens ja selber nicht so genau). Das ganze mit einer Immerwährenden Erektion. Es sei ihnen vergönnt, dass dieser Zeitraum länger wärt, als unsere Neutralität.

    Eine unserer größten Schwächen ist den Feind nicht nur zu unterschätzen, sondern ihn auch noch zu füttern.

  5. Helmut Müller schreibt:

    Ich bin gegen Verallgemeinerungen.

  6. anonymus schreibt:

    Ich liebe den „zwara“!!!!
    Zwar bin ich mit seiner Meinung nicht immer konform, aber er ist ein Kämpfer und gibt keinen Zentimeter umstrittenen Bodens her, das muss auch Herr Müller anerkennen.
    Ganz anders die täglichen mühsamen Kommentare unseres Herrn Paul Fischer: Von Nix eine Ahnung, aber das vehement zum Besten geben. Seinen langweiligen, stets CSU-kongruenten Kommentaren mögen ein schnelleres Ende beschieden sein als die Karriere des Herrn Guttenplag.

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