Einige offene Fragen

Japan in seiner schwersten Stunde seit 1945. Dabei wären die Tsunamifolgen schon schlimm genug gewesen. Jetzt auch noch AKW-Katastrophe. Über Jahre ist, von einigen Störfällen abgesehen, alles noch halbwegs gut gegangen. Alles unter Kontrolle! lautete die Standard-Beruhigungspille der Atomindustrie. Hiroshima wie auch Tschernobyl hatte man anscheinend schon verdrängt. Ein fataler Fehler.                                                                     Jetzt hat die Natur der irdischen Göttin Technik und der Profitgier deren Grenzen aufgezeigt. Es  rächt sich auch das jahrzehntelange Versäumnis, die Entwicklung alternativer Energiegewinnung mit größtmöglichem Elan voranzutreiben. Das Kosten-Argument müßte ja jetzt unter dem Eindruck dieser Katastrophe in den Hintergrund treten. Denn würde man in Zukunft bei Atomkraftwerken einen dem Risiko angemessenen Sicherheitsstandard vorschreiben, was jetzt gefordert werden müßte,  würden  diese absolut unrentabel werden.  Wobei klar sein sollte, daß auch das sicherste AKW der Welt keine endgültige Sicherheit bieten kann. Sicher ist nur der Tod. Abgesehen davon, daß der ganze atomare Müll, der übrigens nicht unter dem Allerwertesten von Konzern- und Parteichefs gelagert wird,  ein Restrisiko darstellt, das vor den kommenden Generation niemand verantworten kann.                                                                                                         Da stellt sich so nebenbei natürlich die Frage: Was haben eigentlich die dafür Verantwortlichen in Industrie und Politik nach so einem Mega-Unglück zu befürchten? Nach bisherigen Erkenntnissen sehr wenig, mit etwas Glück weniger als ein Taschendieb.

Was immer in Japan jetzt noch passiert, am Ende wird diese AKW-Katastrophe nicht nur Veränderungen im Bewußtsein jedes einzelnen Japaners, sondern längerfristig auch solche gesellschaftlicher Natur bewirken. Auch in anderen Industrieländern, in denen auf die Atomindustrie gesetzt wird, werden diese schrecklichen Ereignisse ihre Spuren hinterlassen. Das wird nicht so ohne weiteres an uns vorübergehen. Was geht jetzt wohl in den Köpfen jener Menschen vor, die in der Nähe des ebenfalls erdbebengefährdeten slowenischen AKWs Krsko wohnen?                                                                                        Nicht auszudenken auch, wenn in Italien (wo neue AKW geplant sind) ein Erdbeben oder menschliches Versagen eine ähnliche Katastrophe bewirkten. Ein Land, in dem  eine Gesellschaft nicht genügend mit japanischen (oder preußischen) Tugenden ausgestattet ist. Welches Chaos würden wir erleben?                                                                                               Aber auch in dem schon eher für Ordnung und Disziplin bekannten Deutschland oder auch in Frankreich stünden wir vor einer entscheidenden Frage, die sich bisher so nicht gestellt hat: Wie würde eine in ihrer Identität und durch Merkl-Blabla bereits verunsicherte Gesellschaft mit ihrem hohen Anteil an nicht wirklich integrierten Fremden darauf reagieren? Könnte man dann trotz allem von geordnetem, diszipliniertem Fortgang des gesellschaftlichen Lebens, von Geschlossenheit und nationaler Solidarität sprechen? Ich habe da so meine Zweifel, und ich denke, ich bin damit nicht alleine.

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4 Antworten zu Einige offene Fragen

  1. nora schreibt:

    Vor etwa 2’000 Jahren hat Jesus Christus in Matthäus 24:6-8 und Markus 13:7-8 gewarnt, dass die Welt kurz vor Seiner Rückkehr eine Periode von katastrophalen Ereignissen durchlaufen muss, die Er mit den Geburtswehen einer Frau verglich.„Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen.“ (Matthäus 24:6-8).
    Im Wesentlichen hat Jesus Christus gesagt, dass die Letzten Tage durch gewaltige prophetische Ereignisse charakterisiert sein werden, die die Menschheit mit zunehmender Häufigkeit und zunehmender Intensität treffen werden, genauso wie die Geburtswehen vor der Geburt eines Kindes.
    All die obigen Hinweise, die Jesus Christus erwähnt hat, scheinen sich bereits erfüllt zu haben, oder erfüllen sich gerade. Viele Prophetiestudenten glauben, dass der 1.
    und 2. Weltkrieg die Voraussage erfüllen, dass sich ein Heidenvolk gegen das andere erheben wird. Danach ereigneten sich regionale Kriege zwischen Nord- und Südkorea,
    Nord- und Südvietnam, Iran und Irak und auch anderswo, die die Voraussage von Jesus Christus erfüllen, dass ein Königreich gegen das andere Krieg führen wird.
    Der Ausdruck „Königreich gegen Königreich“ bezieht sich gemäss Jesaja 19:2 auf regionale Kriege. Das aktuelle Säbelrasseln zwischen Iran und Israel erfüllt die Voraussage der Kriegsgerüchte, die schon seit einiger Zeit auf der ganzen Welt auftreten.
    Beachten Sie auch, dass Jesus Christus gesagt hat, dass an verschiedenen Orten Erdbeben auftreten werden, und in Lukas 21:11 hat Er „grosse Erdbeben“ gesagt.
    Erdbeben sind in den letzten Jahrzehnten alltäglich geworden, und im 21. Jahrhundert haben sich bereits zahlreiche grosse Erdbeben ereignet.
    Statistiken zeigen, dass sich die Voraussage der Erdbeben von Jesus Christus mit alarmierender Geschwindigkeit erfüllen.
    Im Jahr 1970 gab es 4’139 registrierte Erdbeben.
    Im Jahr 1980 waren es 7’348, und im Jahr 1990 bereits 16’612.
    Das sind mehr als doppelt so viele Erdbeben wie im Jahr 1980, und vier Mal mehr als 1970. Und im Jahr 2000 gab es 22’256 registrierte Erdbeben. Sie ereignen sich mit zunehmender Geschwindigkeit.
    Viele dieser Erdbeben werden als bedeutend oder als „gross“ eingestuft. Ein bedeutendes Erdbeben ist ein Erdbeben der Stärke 6.5 oder mehr auf der Richterskala, oder ein Erdbeben, das viele Todesopfer und Verletzte fordert oder grossen Schaden anrichtet.
    Am 26. Dezember 2004 hat zum Beispiel ein Erdbeben der Stärke 9.1 im Indischen Ozean stattgefunden, das etwa 230’000 Menschenleben in elf Ländern gefordert hat.
    Am 12. Mai 2008 haben in China mehr als 70’000 Menschen ihr Leben bei einem Erdbeben der Stärke 7.9 verloren. Und erst kürzlich ereignete sich in Haiti ein Erdbeben der Stärke 7.0, das grosse Zerstörung anrichtete und viele Menschenleben forderte.
    Die genaue Anzahl der Todesopfer ist noch nicht bekannt, aber gemäss dem haitianischen Senator Youri Latortue hat das Erdbeben möglicherweise bis zu 500’000 Menschenleben gefordert.
    Der Anstieg der bedeutenden Erdbeben ist ein weiterer Hinweis, dass die Sanduhr der Welt zum letzten Mal gedreht wurde, dass wir in der Endzeit leben, und dass Jesus Christus bald zurückkommt..
    Starke Erdbeben sind ein Endzeitzeichen
    Gottes Segen
    In IHM
    nb

  2. Gustav Strasser schreibt:

    Nein, mit diesem Gedanken sind Sie sicher nicht alleine, lieber Freund Müller!

    Gruß,
    Gustav Strasser

  3. Pingback: Einige offene Fragen « Sache des Volkes

  4. Waltraut Kupf schreibt:

    Die wahrhaft apokalyptsche Katastrophe in Japan ist so etwas wie ein Schuß vor den Bug für die gesamte Menschheit. Vielen Leuten wird wohl hier die Ballade vom Zauberlehrling einfallen, der das Machbare nicht im Griff hat. Der „alte Meister“ wird allerdings in diesem Fall nicht intervenieren. Es sollte nun zu einer Neubewertung der Atomkraft kommen, was aber wohl nur dann der Fall sein wird, wenn allerschlimmste Variante des Atomunglücks eintritt, was noch nicht ganz entschieden zu sein scheint. Man wird sich beeilen zu versichern, daß die betroffenen AKWs veraltet waren und Ähnliches natürlich nie mehr passieren könne, auch sei bei uns die Erdbebengefährdung zu vernachlässigen, und last not least müsse man den Klimawandel und das böse CO2 bekämpfen. Zum zweck der Aufrechterhaltung dieses Schwindels werden Horrorszenarien erfunden werden, im Vergleich zu denen Japan noch eine Insel der Seligen ist. Es ist anzunehmen, daß keine Warnung der Natur groß genug sein könnte, um die Geschäftemacher und Dividendenkassierer zu einem Umdenken zu veranlassen.

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