Die Zeichen stehen auf Sturm

Optimisten haben es in dieser Zeit schwer. Sie haben nicht nur die aktuelle Lage gegen sich, sondern auch noch Prophezeiungen der Alten. Vom  Kalender der Maya bis zu den Schamanen-Weissagungen in Peru wird für 2012 das Ende dieser Zivilisation und – begleitet von einem Massensterben – der Beginn eines neuen Zeitalters vorausgesagt. Ob für Menschen oder Insekten ist mir nicht bekannt.                                                                  Das Tröstliche an solchen oder ähnlichen Voraussagen: sie treffen meistens nicht ein. Oder zuimdest nicht in dieser Größenordnung. Das bedeutet aber noch lange nicht, daß wir uns deshalb bequem zurücklehnen dürfen. Die Zutaten für eine größere Katastrophe häufen sich, und niemand könnte eine solche mehr gänzlich ausschließen. Auch nicht eine durch kosmische Einflüsse verursachte. Schließlich soll es bereits fünfmal auf Erden – wenn auch nicht zu Zeiten des homo sapiens – eine globale Katastrophe gegeben haben.                           Unbekannt bleiben uns bis auf weiteres der oder die zukünftigen Verursacher einer einzigartigen Weltkatastrophe. Denn eines ist sicher: Es muß deshalb kein Meteorit mehr einschlagen oder sämtliche Vulkane Feuer speien. Könnte es nicht erstmals der  in seiner Wachstums- und Profit-Gier unersättliche Mensch sein?

Aber schon so ist es schlimm genug. Selbst wenn kein einziges AKW der Welt ein zweites Tschernobyl oder Ärgeres verursachte, der Anlässe, sich Sorgen zu machen, gibt es zuhauf: Allein die Entwicklung in Nordafrika und im Nahen und Mittleren Osten wird uns auf Jahre hinaus Probleme und Herausforderungen bescheren, wie wir sie bisher nicht gekannt haben. Zudem, durch die Ereignisse in Afghanistan befördert, wächst in Pakistan der nächste Gefahrenherd heran. Zwar ist dieses Land verglichen mit den USA  (9.400 Atomsprengköpfe) und Rußland (10.000 solcher) keine große Atommacht, wahrscheinlich nicht einmal so bedeutend wie Israel, und doch geht von dort eine immense Gefahr aus. Denn die  US-Streitkräfte haben  nicht nur zivile afghanische, sondern auch mehr als 2000 pakistanische Opfer bereits auf ihrem Schuldkonto, was den Hass auf den Westen ungemein weiter steigert, der sich mit dem in anderen Regionen vereinen könnte.         Also, während die ganze Welt von Unruhen in der arabischen Welt oder von Tsunamis spricht, geht das, was in der 170 Millionen Nation Pakistan jetzt vor sich geht, völlig unter. Sollte sich dort ein islamistisches Regime installieren, dürfte nicht nur in der islamischen Welt kein Stein mehr auf dem anderen bleiben..

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Eine Antwort zu Die Zeichen stehen auf Sturm

  1. cornelia schreibt:

    Durch Schaden wird man klug. Meistens zu spät.

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