Nicht der Islam ist mein Feind

Ein muslimischer Arbeitnehmer darf sich weigern, Bierflaschen einzuräumen. So entschied das deutsche Bundesarbeitsgericht in einem Fall. Das Gericht folgte einfach der  eher ungenauen Argumentation des Muslim, daß der Umgang mit Alkohol verboten sei. Das fiel dem Kläger aber erst ein, als er, nachdem er schon früher ohne Einwendungen dieser Art dieselbe Arbeit verrichtet hatte, erneut damit betraut wurde.                                                     Nun ist den Muslimen zwar der Genuß von Alkohol, wenn auch nicht unumstritten, ganz allgemein verboten, nirgendwo im Koran steht aber, daß man eine Bier- oder Weinflasche nicht einmal angreifen dürfe. Da müßten  ja nicht wenige  Laden und Hotels in den Geschäfts- und Tourismuszentren der  islamischen Welt dicht machen.                                   In einem anderen Fall klagte, nach monatelanger Nachdenkzeit,  ein muslimischer Schüler in Berlin, daß ihm in der Schule kein Gebetsraum zur Verfügung stünde. Jetzt hat er einen gerichtlich zugestanden bekommen. Ob er darin betet,  ist nicht überliefert.

Fälle dieser Art häufen sich, und jeder für sich wirft inzwischen die Frage auf, ob dahinter mehr als nur plötzliche fromme Besinnung im Spiele sei. Ist es nicht eher so, daß Islamisten im Hintergrund die Fäden ziehen und mit solchen exemplarischen Beispielen versuchen, ihr archaisches Rechtsverständnis über Umwege in die deutsche Rechtssprechung einfließen zu lassen, um so in ihrem Sinne den laizistischen Staat auszuhöhlen?                                                                                                                                    Ich bin absolut kein Feind des Islam, nicht alles an ihm ist abzulehnen, manches wäre in Zeiten wie diesen nachahmenswert, aber letztlich ist er, als Ganzes gesehen, nicht meine Welt, nicht meine Kultur. Diese möchte ich jedoch bewahren. Wenn diese aber durch Gesetze, Verordnungen  oder Gerichtsurteile zusehends mit Fremdem unterlaufen wird, dann weiß ich natürlich, wer in Wirklichkeit mein und meiner Kultur größter Feind ist.

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7 Antworten zu Nicht der Islam ist mein Feind

  1. Paul Fischer schreibt:

    Danke für diese Beispiele. Das läuft so, weil unsere tolerante Kultur weich ist und lange braucht, eine Gefahr zu erkennen und noch länger, sich wirksam dagegen zu wehren. So war es auch bei Hitler. Man hat lange bei seinen Übergriffen zugeschaut und vermieden, rechtzeitig zu den Waffen zu greifen (Entsprechend der römischen Erfahrung „Wehret den Anfängen“). Der Umgang mit dem Bösen ist für die Lauen extrem unangenehm und zunächst werden Verdrängungsmechanismen eingeschaltet. Aber auch bei uns ist ein Abwehrreflex bereits wirksam. Steigende Wahlerfolge für H.C. Strache, Positionswechsel bei Sozialdemokraten und natürlich das intelligente Buch des Tilo Sarrazin. Bald wird auch bei den Richtern der Spaß aufhören, mit seltsamen Urteilen eine gewisse Bekanntheit zu erlangen. Die Sache beginnt sich zu drehen. Und wie wir gerade im Nahen Osten erleben, ist auch dort der Islam nicht das letzte Wort. Der erste Riss in einer totalitären Religion war Salman Rushdie mit seinem Buch „Satanische Verse“. Er hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

  2. Wiener Akademikerbund schreibt:

    Einladung zur Präsentation:
    „Das Wiener Integrations-Manifest – 25 wegweisende Vorschläge und Forderungen zur Integration der Muslime in Österreich“

    Mittwoch, 2. März 2011, 19 Uhr
    im Festsaal des Wiener Akademikerbundes
    1080 Wien, Schlösselgasse 11/I

    Aus diesem Anlass diskutieren unter der Leitung von Dr. Franz Fiedler

    Dr. Amer Al-BAYATI, Experte für Islamwissenschaft und arabische Politik und seit vielen Jahren Fachjournalist für internationale Medien. Er ist auch Mitbegründer der ILMÖ (Initiative liberaler Muslime in Österreich), die im Dezember 2010 einen Antrag auf Zulassung einer eigenen islamischen Glaubensgemeinschaft bei der österreichischen Kultusbehörde eingebracht hat.

    Prof. Dr. iur. Emanuel AYDIN, Chorepiskopos der syrisch-orthodoxen Gemeinde in Österreich, Mitglied des Österreichischen ökumenischen Rates, Religionswissenschaftler und Kenner der orientalischen Sprachen, internationaler Exponent des „interreligiösen Dialoges“.

    Mag. Christian ZEITZ, Ökonom, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie, Islambeauftragter des Wiener Akademikerbundes.

    Den in Österreich lebenden Moslems steht die Inanspruchnahme der Religionsfreiheit, d. h. die Ausübung religiöser Pflichten und die Durchführung ritueller Vorschriften zu, sofern diese nicht mit den Gesetzen der Republik und den Werten unserer Kulturgemeinschaft in Konflikt stehen. Die Idee der Sharia, eines religiös begründeten, unveränderlichen Rechts des Islam, in deren Sinn alle Beziehungen des öffentlichen und privaten Lebens gewählt werden müssen, ist hingegen mit der Gesellschaftsordnung der Republik grundsätzlich und auf Dauer unvereinbar. Was folgt daraus für eine anzustrebende Neuorganisation aller relevanten Rechts- und Politikbereiche? Der Wiener Akademikerbund hat mit liberalen Muslimen und unterschiedlichen Vertretern der Zivilgesellschaft eine neue Perspektive ausgearbeitet.

    !!! Im Anschluss gibt es ein Buffet !!!

  3. sozrev schreibt:

    Der Wiener Akademikerbund……dort können sich offensichtlich sogenannte „Antideutsche“ austoben.

    Siehe: http://www.kominform.at/article.php/20100420094125744

  4. Cornelia schreibt:

    Strache und seine Nationalzionisten haben uns gerade noch gefehlt. Die FP mit ihrer dumpfbackenen Anti-Islam-Politik stärkt erst recht die Islamisten.

  5. sozrev schreibt:

    Strache, Mölzer, Grigat und die Bahamas können bald eine gemeinsame Veranstaltung ankündigen.

    „Da wundert es also kaum, wenn Sören Pünjer in seinem Beitrag betont, die „Jerusalemer Erklärung“ so unterschreiben zu können, sei sie doch immer noch besser als linke Positionen zum Thema. Auch Wertmüller machte seinem Ruf alle Ehre und legte den von ihm Beleidigten nahe, doch endlich mal deutsch zu lernen.“

    http://aftershow.blogsport.de/2011/01/23/der-ehrbare-rassismus/

    Ach ja, der Worch kann auch gleich mitmachen:
    http://sachedesvolkes.wordpress.com/2010/11/26/christian-worch-lang-lebe-israel/

  6. zwara schreibt:

    Darf vom Autor dieser Zeilen wissen, was nachahmenswert waere?

  7. DNVP schreibt:

    Zunächst mal Grüße vom heutigen Märzgedenken.

    Nicht der Islam an sich – dort wo er zuhause ist – ist der Feind. Aber hier in unserer Heimat ist er es schon, hier breitet er sich aus, genauso wie die riesigen Massen von Einwanderern aus der ganzen Welt, besonders von Osteuropa.
    Und der ganz Spuk ist erst vor gerade mal einem halben Menschenalter über uns hereingebrochen. In dieser Zeit haben es unsere verbrecherischen Politiker geschafft 1,5 Millionen Migranten hier hereinzuschleusen (Tendenz rasch steigend), die nun verwurzelt werden sollen. Das Ergebniss hierbei die Marginalisierung, die ethnische Transformation, die Umvolkung der bodenständige Bevölkerung, die leider mehrheitlich so dumm und verblendet ist, ihre Zerstörer auch noch bei den Wahlen zu legitimieren.

    Österreich und alle anderen Staaten der westeuropäischen Völker müssen wieder auf den ethnischen Normalzustand zurückgebracht werden, so wie er noch vor 40 Jahren hier bestand und die Zivilokkupanten vom Osten und Orient in ihre Heimat zurückgeführt werden.

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