Lauda tanzt nicht mit Haider. Recht so!

Marc Aurel, der große römische Kaiser und Philosoph, zählt in seinen „Selbstbetrachtungen“ zu den Vorzügen seines Vaters, daß dieser der Knabenliebe in Rom ein Ende machte. Für alle Zeiten ausgerottet konnte sie bekanntlich  ja nicht werden, scheint sie doch auch in unserer Gesellschaft weiter verbreitet zu sein als man annehmen möchte. Dieses unsittliche, verantwortungslose Verhalten so wie eine gesellschaftlich der Heterosexualität bereits gleichgestellte Homosexualität ganz allgemein gelten seit altersher als ein Markenzeichen für Dekadenz  und werden von einigen Historikern als eine der vielen Ursachen für den Niedergang großer Zivilisationen, wie die römische eine war, gehalten. Auch wenn dies einige  durch ihre  ideologische Brille anders sehen mögen.                                                                                                                                                Nun ist es zwei Jahrtausende später einigermaßen uninteressant, was zwei Schwule oder Lesben zu Hause oder in einschlägigen Lokalen  so treiben. Das ist deren Privatsache, solange Unsittliches nicht mit Unmündigen oder in deren Anwesenheit geschieht. Anders verhält es sich, wenn die Öffentlichkeit, und dazu gehören ja auch Kinder und Jugendliche,  in ein als allgemein unsittlich geltendes oder mehrheitlich Anstoß erregendes Verhalten miteinbezogen oder von der Norm abweichendes sexuelles Verhalten gar  mit öffentlichen Geldern gefördert wird. In dieser Beziehung wurde, nicht nur meiner Meinung nach, der Limes bereits überschritten. Es wundert einen ja geradezu, daß normales sexuelles Verhalten  nicht schon öffentlich verspottet wird.

So überrascht es dann doch, wenn ein Promi gegen schwules Marktgeschrei sich anzurennen traut und die Dinge beim Namen nennt. Im Konkreten Niki Lauda, der das Ansinnen des homosexuellen Schauspielers Alfons Haider, mit einem Mann bei der TV-Veranstaltung  „Dancing Stars“  tanzen zu wollen, als ziemlich unpassend abkanzelte. Aber vor allem auch störte ihn, daß das Österreichische Fernsehen (ORF) damit nur auf Quote  aus sei. Das ist nun Laudas Meinung und auch die gehörte eigentlich respektiert. Wird aber nicht. Wieder waren es jene, die für sich die moralische Unversehrtheit beanspruchen, die sich darüber aufregten.                                                                               Man könnte  darüber  natürlich endlos diskutieren, auch streiten, oder, sofern man dazu in der Lage ist, diesen und anderen Unsinn einfach ganz abstellen oder wenigstens ignorieren. Dabei müßten aber die Medien mitmachen. Tun sie aber nicht. Erstens, weil dort noch immer viele jener 1968er  herumsitzen, die einst Knabenliebe als nichts Anstößiges empfanden, und zweitens, weil ihre Brotgeber ebenso auf  Quote aus sind wie der ORF.                                                                                                                                                Dabei könnte man die dem Sinn des Lebens eigentlich widersprechende gleichgeschlechtliche Liebe doch mit einem der Vernunft zugänglichen Argument grundsätzlich und der Lage gemäß hinterfragen:  Sollte denn in Zeiten, wo die Geburtenrate das Überleben eines Volkes nicht mehr sichern kann, ein biologisch-evolutionistisch wenig sinnvolles Verhalten aus Gründen der Selbsterhaltung  eines Volkskörpers  oder einer Gesellschaft nicht eigentlich den Rückzug aus der Öffentlichkeit antreten ?

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3 Antworten zu Lauda tanzt nicht mit Haider. Recht so!

  1. Paul Fischer schreibt:

    Ja, Heil Niki! Mut und Vernunft – eine selten gewordene Kombination. Nur das mit der Quote verstehe ich nicht ganz. Wieso soll ein abartiger Tanz, der nur 2 Prozent der Bevölkerung aus der Seele spricht Quote machen? Freilich kennen wir eine andere Quote: 70 Prozent der ORF-Journalisten kommen aus dem linken Spektrum. Die machen also Fernsehen für 2 Prozent der Bevölkerung nicht für die große Masse. Aber das wissen wir ja schon seit langem. Die politische Kultur ist danach.

  2. anonymus schreibt:

    Nur eine Frage zum Verständnis: Ist dieser Text Satire oder nicht?

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