Nationale Souveränität oder Weltdiktatur?

Zur selben Zeit da Konsumenten und Wähler mit Brot und Spielen bei Laune gehalten und vom wahren Zustand der Welt oder ihres Landes abgelenkt werden, tagen  zum  40. Male Konzernbosse, Politiker und Experten aller Art  beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Der Titel der Veranstaltung „Gemeinsame Normen für eine neue Realität“ könnte Schlimmes erahnen lassen. Will man etwa die alte Welt mit ihren Normen auf den Kopf stellen und rücken wir vielleicht damit einer Weltregierung ein Stück näher?

Die internationale Lage ist ja wirklich dazu angetan, um Gelüsten einer Elite nach globaler Diktatur weiteren Auftrieb zu geben. Schuldenkrise, Währungsprobleme, Banken, Regulierungen, Dollarschwäche, Aufstieg der Schwellenländer, Klimawandel, Rohstoffverknappung usw., und dazu einigermaßen Ratlosigkeit der politischen Verwalter des von ihnen angerichteten Chaos. Die Europäische Union samt Euro in einer Existenzkrise, ist da überhaupt noch etwas zu retten?

Der Ruf nach einer starken Hand auf globaler Ebene liegt da irgendwie in der Luft. Wären da nicht noch einige störrische Nationen, die sich halbsouverän aufführen. Schon wird man nicht müde diese totzusagen,  wie ein Berater Präsident Obamas, Strobe Talbott, es zu tun pflegt. Während andere die  Nation gar als schädlich einstufen. Schädlich, für wen wohl?  Für Leute vom Schlage eines Bankiers wie Paul Warburg, der einmal meinte, es werde zu einer Weltregierung kommen, entweder durch Übereinkunft oder durch Unterwerfung. Da würde sich dann doch auch eine Aufgabe für eine Berufsarmee finden lassen..

Doch man möge sich nicht zu früh freuen, so manche Vorfreude erwies sich schon als unangebracht. Es ist ja gerade die wiedererwachende Nation, die die globalen Planer zur Eile antreibt. Lange Zeit schien es so, als würde sie im politischen „Mainstream“ untergehen, schon wähnten ihre Feinde sich knapp vor dem Ziel. Jetzt aber ist sie wieder da, und nur politische Dummheit und die Kollaboration auch rechter Politiker mit den Herren des Geldes könnte einer Weltdiktatur in die Hände arbeiten.

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4 Antworten zu Nationale Souveränität oder Weltdiktatur?

  1. Paul Fischer schreibt:

    Die beste Antwort für Europa scheint das zu sein, was der französische Patriot Charles De Gaulle 1966 formuliert hat – ein „Europa der Vaterländer vom Atlantik bis zum Ural“. Realistischerweise wird man heute wohl sagen „… bis zur Beringstraße“ und damit hätten wir uns auch auf beiden Ozeanen Amerika gegenüber abgegrenzt. Russland könnte möglicherweise auch die Rettung vor dem Brüsseler Regulierungswahn bedeuten und vor einer sich selbst genügenden und perpetuierenden internationalen Bürokratie. Russland ist groß, alt und stolz. Manche Brüsseler Spitzen werden mit ihm nicht gehen. Aber es hat seit Gorbatschow eine Suite im „Europäisches Haus“.

  2. Pingback: Nationale Souveränität oder Weltdiktatur « Sache des Volkes

  3. Gustav Strasser, MAS schreibt:

    Dass sich das Weltgeschehen um Einflussbereiche, Macht und damit verbunden um Gewinne (Geld) dreht … Was bitte, ist daran neu?

  4. Gustav Strasser, MAS schreibt:

    … eine kleine Anmerkung, Herr Müller, sei mir noch erlaubt: „Die einzige Konstante im Leben, ist die Veränderung!“
    LG, Strasser

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