Sarkozy, ein französisches Verhängnis

Wenn im Folgenden auf eine Begebenheit im Frankreich des Jahres 2009 Bezug genommen wird, dann deshalb, weil sich von da ein anderer zu einer aktuellen Entwicklung auch in deutschen Landen herstellen läßt. Es geht nicht zuletzt auch um die Glaubwürdigkeit und die Absichten von Politikern ganz allgemein.                                       Vor etwa einem Jahr also hielt Frankreichs Präsident Sarkozy einen Vortrag an der renommierten Ecole  Polytechnique in Paris. In nüchternem Zustand. Als es zur Sache ging, staunten viele Zuhörer dennoch nicht wenig. Er sprach über Einwanderung und Multikultur und nahm dies zum Anlaß, um sein Bekenntnis zu einem rassisch vermischten Frankreich abzulegen. Sarkozy richtig verstanden, wäre ein mehrheitlich weißes Frankreich nicht mehr erstrebenswert. Eine „Metissage“, so der Präsident, wäre für das Land sozusagen überlebenswichtig.                                                                                               So weit, so schlecht. Aber er ging noch weiter. Der kleine Möchtegern-Kaiser hatte nämlich eine verbale Keule einzusetzen: Wenn die Franzosen diese  Vermischung nicht freiwillig annehmen, werde die Regierung entsprechende Mittel und Methoden finden, um doch noch an das Ziel zu gelangen. Sonst, so der Einwanderer-Sohn Sarkozy, gebe es unangenehme Folgen. Eigentlich eine Drohung gegen das Mehrheitsvolk.                              Um das Multikulti-Projekt weiterzutreiben, hat er den gebürtigen Algerier Yazid Sabeg dazu auserkoren, dieses als Kommissar organisatorisch und überwachend zu begleiten und zu kontrollieren. Es ist derselbe Sabeg, bekennender Freimaurer übrigens, der noch 2008 von sich sagte, er sei Araber und Muslim und denke keinen Augenblick daran, seine Identität aufzugeben, der  jetzt dafür sorgen soll, daß die im Lande seit Jahrhunderten verwurzelten Franzosen sich selbst aufgeben.                                                                                 Als ein wichtiges Instrument dazu  ist die EU-weit propagierte  positive Diskriminierung vorgesehen, die aber im Lichte ihrer Umsetzung in manchen Bereichen nichts anderes ist als die Diskriminierung autochthoner Franzosen. Dazu ein Kommentar eines französischen Patrioten: „Was die französische Regierung unter Sarkozy plant, ist rassistisch und im Endeffekt gemäß der UN-Völkermord-Konvention  nichts anderes als ein sanfter Völkermord, wofür die gesamte Regierung auf die Anlagebank des Internationalen Gerichtshofes gehörte“.

Nun lohnt es sich aber in diesem Zusammenhang Monsieur Sarkozy ein wenig unter die Lupe zu nehmen. Vor allem hinsichtlich seiner unverschämten Forderungen. Hält sich der Präsident selbst daran? Überhaupt nicht! Sarkozy, jüdischer Abstammung, war in erster Ehe mit einer ukrainisch-spanischstämmigen Jüdin verheiratet und hat  in zweiter Ehe eine italienische Jüdin zur First Lady gemacht. Seine Exfrau hat übrigens auch wieder einen Juden geheiratet und sein Sohn soll ebenfalls mit einer Jüdin verheiratet sein. Daran wäre ja nichts auszusetzen. Warum aber sollte ein Bretone auf Geheiß seines Präsidenten jetzt eine Algerierin, ein Elsäßer eine Senegalesin oder ein französischer Katholik eine Muslimin heiraten müssen?                                                                                                         Sarkozy mißt auch sonst mit verschiedenen Maßstäben. Während französische Parteien oder Gruppierungen, die sich für den Erhalt der historischen und kulturellen Identität des Landes und seiner Bewohner einsetzen, jedes Mal gleich als Rechtsextremisten und Faschisten von dem Präsidenten nahe stehenden Medien beschimpft werden, ist er selbst in ähnlicher Hinsicht weniger streng. Im Gegenteil: Wann immer eine Gelegenheit sich bietet, stellt er sich auf die Seite  jüdischer Organisationen, die im Grunde für ihr Volk nichts anderes wollen und fordern als etwa von ihm verfemte französische Patrioten für ihr Frankreich und ihr Volk. Auch daß er als Jude sich bei jeder Gelegenheit auf die Seite Israels stellt, könnte man ihm ja nicht wirklich verargen, wären seine auserwählten Gesprächspartner nicht ausgewiesene Extremisten und würde er nationales oder nationalrevolutionäres Engagement in Frankreich als gleichberechtigt gelten lassen.         Nun gibt es in Frankreich natürlich noch andere Stimmen, und unabhängig davon, was man sonst von Marine Le Pen hält, muß man ihr in einem Fall doch zustimmen. In einem Interview mit der israelischen Zeitung Haaretz scheut sie sich nicht, die Siedlungspolitik Israels als einen „politischen Irrtum“ anzuprangern. HC Strache, in einem Interview derselben Zeitung, brachte diesen Mut nicht auf. Dafür war, wie der israelische Journalist berichtete, Strache „braun gebrannt, als wäre er gerade aus der Karibik gekommen, und er sah aus wie ein Filmstar.“

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten zu Sarkozy, ein französisches Verhängnis

  1. zwara schreibt:

    Daß…… Rozy das weise Frankreich zerstören will, glaube ich auf’s Wort.
    Allerdings hinkt die Schlussfolgerung (da Jud‘ is schuld)

    Ich erinnere
    Die französische Regierung befürwortet das Lehren der arabischen Sprache und Kultur in französischen Schulen. Kaum überraschend, angesichts der großen Zahl von Arabern und Muslimen und der schleimigen Unterwürfigkeit mit der sie behandelt werden, angefangen mit Nicolas Sarkozy, der die Vielfalt der arabischen Einflüsse an die Welt nicht genug preisen kann. …
    weiters
    In seiner Ansprache an die Teilnehmer, nannte Präsident Nicolas Sarkozy die arabische Sprache die „Sprache der Zukunft, der Wissenschaften und der Modernität“, und drückte seine Hoffnung aus, dass

    „mehr Franzosen die Sprache sprechen, die große zivilisatorische und spirituelle Werte ausdrückt“.
    „Wir müssen in die arabische Sprache investieren, da die Lehre ein Ausdruck des Austausches, der Offenheit und der Toleranz ist, und weil sie mit sich eine der ältesten und angesehensten Kulturen der Welt bringt. Hier in Frankreich haben wir die meisten Menschen mit arabischem und muslimischem Hintergrund Europas. Der Islam ist die zweite Religion Frankreichs“,

    so Sarkozy.
    ________________
    Bei der Erklärung passt die Faust irgendwie nicht auf das Auge.
    Im übrigen, um eine Mohammedanerin heiraten zu dürfen, MUSS man erst zum Islam konvertieren. Ob das im Sinne der Zionistischen Weltverschwörer ist?

  2. Zwara schreibt:

    Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich war auch einmal (vor 20 Jahren) Teil eines solchen Paares. Allerdings gegen den Widerstand des Vaters. Unser Glück war, dass es keine Brüder oder sonstige Verwandtschaft in unserem Land gab.

    Eine Muslima darf nur einen Moslem heiraten. Ansonsten würden die Kinder „vom Glauben abfallen“. Das schlimmste aller Verbrechen.
    Ein männlicher Moslem darf heiraten wen er will. Bekommt sein Nachwuchs doch automatisch die Religion des Vaters.
    Es ist ja gar nicht so schwer zu verstehen, ich unterstelle dem Autor sogar die Kenntnis darüber. Doch aus welchen Gründen auch immer (Ideologie??), verschweigt er solche „unwesentlichen“ Details.

    • Karl Malden schreibt:

      Wer nicht den ganzen Islam kennt, hat nichts verstanden. Sich einige Details oder ein bestimmtes Ereignis herauspicken, bringt gar nichts. Der Islam wird sich verändern, und er verändert sich schon. Der radikale Islamismus ist nur eine Zwischenstation. Wie lange die dauert hängt auch vom Westen ab. Die Ereignisse in Algerien und Tunesien werden vorerst den Islamisten ZTulauf verschaffen. Aber schuld daran is´t der Westen, der solche Diktaturen gestützt hat und weiter stützt.

  3. zwara schreibt:

    Schuld sind immer die Anderen. Der Westen, die FPÖ und vor allem die Kreuzzüge.
    Nach 800 Jahren darf doch noch immer traumatisiert sein …

    Das sind eben die Details, die uns alle betreffen. Ein betreffendes Ereignis?
    Terror (ist nur ein Teil des Dschihad), Steinigung, Missachtung der Menschenrechte, Apartheid (Glaubige/Ungläubige), Sklavenhaltung.
    Trotz Reisefreiheit gibt es die größten Sicherheitsvorkehrungen aller Zeiten. Ist der Westen der Verursacher?

    Der Islam verändert sich – stimmt!
    Rund um den Globus reislamisieren sich mehr oder weniger gemäßigte Länder. Das der Westen Diktaturen unterstützt ist schlimm. Aber was oder wer ist die Alternative? Bei Wahlen siegen immer die Radikalen und eine Demokratie kann man nicht auf Wahlen reduzieren. Ausser vielleicht in Sozialistischen ähhh SozialDEMOKRATISCHEN Ländern.
    Viel wird vom Euroislam gefaselt. Bassam Tibi, der „Erfinder“ war in den eigenen Reihen ein Aussenseiter und von den westlichen Ansprechpartnern wurde er nicht ernstgenommen. Frustriert hat er sich in die USA zurückgezogen.

    Als Innenministerin Fekter vom Euroislam träumte, habe ich sie gefragt, was sie darunter versteht.
    Antwort: „Es ist nicht meine Aufgabe, den Euroislam zu definieren“! Ansonsten leeres Politikergewäsch, eine Brücke (von Mostar) als Zeichen der Toleranz. Damit hat Fekter ihre Ahnungslosigkeit bewiesen

  4. Pingback: Sarkozy, ein französisches Verhängnis « Der Honigmann sagt…

  5. rodolfo schreibt:

    Endlich auch einmal ein nicht gegen den Islam gerichteter Artikel der aufzeigt, wie die Zionisten, diese Rassisten in Reinkultur, ihre inzwischen unübersehbare Weltmacht-Position mit Hilfe von Multikulti bei anderen Völkern und Nationen verewigen wollen.

    Davon versprechen sie sich offenbar eine nachhaltige Schwächung anderer Nationen und damit eine Verewigung ihrer inzwischen unübersehbaren Dominanz nicht nur in den USA, wo Zionisten die Politik diktieren, sondern auch in so ziemlich allen anderen westlichen Ländern!

    Was der von denselben Rassisten dominierte Turbo-Kapitalismus noch nicht vollständig geschafft und auf Dauer abgesichert hat, soll durch Multikulti sichergestellt werden!

    Ich halte dieses zionistische Konzept für wirklich genial
    und bewundere die Mini-Minorität der höchstens 5 Millionen echten Zionisten unter den insgesamt ca. 20 Millionen Juden gebührend sowohl dafür als insbesondere dafür, dass ca. 95% der Bürger westlicher Länder, insbesondere derenMassenmedien sowie die dominierenden politischen Parteien keine Notiz davon nehmen, vermutlich noch nicht einmal eine Ahnung davon haben!

    Merke: Nicht der Islam, der ZIONISMUS ist die grösste Gefahr für das, was das deutsche GG mit „freiheitliche, demokratische Grundordnung“ umschreibt!

    • zwara schreibt:

      > Zitat: Merke: Nicht der Islam, der ZIONISMUS ist die grösste Gefahr für das, was das deutsche GG mit „freiheitliche, demokratische Grundordnung“ umschreibt! <

      Da schwingt leichter Sarkasmus mit, angesichts von
      -200 Millionen (großteil in muslimischen Ländern) verfolgten Christen
      – tausenden in Europa und der Welt täglich von Moslems vergewaltigten Frauen
      – Gewalttaten, Morden, Anschlägen, Aggressivität, Systemschwächung im taumelnden Westen…

      Setzt sich wer für Täter ein, was wird er dann im Herzen sein?

  6. Helmut Pirkl schreibt:

    Sarkozy ist nicht nur ein französisches Verhängnis. Er betreibt auch eine verhängnisvolle Politik für Europa. Immer mehr rückt er mit seinen Äußerungen und rücksichtslosem Vorgehen gegen Ausländer nach rechts. Damit begibt er sich auf ein gefährliches Pflaster und ebnet damit der in Frankreich umfangreichen rechten Szene den Weg.

    In einem Jahr sind in Frankreich Neuwahlen für da Amt des Staatspräsidenten. In den Startlöcher stehen schon heute die Rechten mit Le Pen und seiner Tochter Marine, die nach der Macht greifen. Sollte Sarkozy bei dieser Wahl nicht im ersten Wahlgang als Sieger hervorgehen, dann haben die Rechten eine Chance, das höchste Amt in Frankreich zu bekommen.

    Sollte das eintreten, hat Frankreich dies ausschließlich der Politik von Sarkozy zu verdanken. Der ist m. E. ein Egomane, der sich nicht nur selber im Weg steht, sondern auch noch schlecht beraten wird, derweil er sich anscheinend selber Berater aussucht, die ihm nach dem Mund reden.

  7. Pingback: Sarkozy, ein französisches Verhängnis « Sache des Volkes

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s