Wer oder was steckt hinter dem Terror?

Das Schicksal der Christen in einigen islamischen Ländern sollte keinen, dem Freiheit und Gerechtigkeit etwas bedeuten, kalt lassen. Selbst dann, wenn man der Kirche ablehnend und dem Christentum reserviert gegenüberstünde. Unterdrückten und Gemarterten, unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion, seine Anteilnahme und Solidarität zu bekunden, sollte in unseren Breitengraden selbstverständlich sein. Man hätte sich aber von politischer und kirchlicher Seite eine deutlichere Empörung und entschiedenere Verurteilung erwartet.                                                                                                                  Der  tragische Anschlag in Ägypten ist mittlerweile nur einer von vielen der letzten Zeit. Wie immer in solchen Fällen, werden  reflexartig Al Kaida oder andere Islamisten dafür verantwortlich gemacht. Doch wenn Muslime einen Anschlag verüben, muß dann schon automatisch ein islamistischer Hintergrund vermutet werden?  Seit den Anschlägen von New York sind einige Zeitgenossen doch sehr hellhörig geworden. Von diesem hinterfragungswürdigen Terroranschlag ausgehend, ist doch eine gewiße Entwicklung nachvollziehbar, die ganz andere Vermutungen  als die offiziell verkündeten Wahrheiten zulassen. Dazu muß man kein Verschwörungstheoretiker sein.                                                    Seit  diesem 11. September gibt es jedenfalls nicht nur eingeschränkte Bürgerfreiheiten, sondern auch  mehr „Verrückte Gottes“ denn je, die, entsprechend geschult und indoktriniert, als Attentäter zur Verfügung stehen. Nicht nur islamistischen Strategen, denn vielen Ausführenden stehen Mittel und Wege zur Verfügung wie sie nur mit großzügiger Unterstützung durch Geheimdienste vorstellbar sind. Ja, es sind vielfach Verführte,  die, zwecks Destabilisierung eines Landes oder einer Region eingesetzt werden oder  als Bauernopfer im Rahmen einer globalen Strategie, die durchaus keine islamistische sein muß,  für eine vermeintlich gute oder „heilige“ Sache ihr Leben riskieren. Nicht immer auf eine Art und Weise, die wir gutheißen können.

Cui bono? Wozu? Wem nützt es nachhaltig?  Nun, in der Tat, was könnte denn mit solchen Anschlägen bezweckt werden, wer könnte davon profitieren? Dem Ansehen des Islam   helfen sie ja nicht wirklich. Im Fall von Alexandria eher dem ägyptischen Regime, das  so fest nicht im Sattel sitzt, wie es den Anschein hat, und jetzt deshalb die polizeistaatlichen Strukturen verstärken und ausbauen kann. Es nützt gewiß auch der zionistischen Seite: Seht, wie böse die Muslime doch sind, anders als wir, wir Friedliebenden, die, wie die Europäer, durch sie bedroht werden. Will man diesen vielsagenden Hinweis entsprechend deuten, kann der Phantasie in eine bestimmte Richtung durchaus auf die Sprünge geholfen werden.                                                                                                                                               Zwar gibt es sicherlich genügend Taten mit rein islamistischen Hintergrund. Doch Anschläge in Europa, etwa um einen Rückzug eines europäischen Truppenkontingents vom Hindukusch  zu erzwingen, machen den Islam hierzulande doch eher unbeliebt. Aber, immerhin, das niedergehende westliche System kann das Islamthema über andere, selbstverschuldete drüber stülpen. Eine von Anfang an mit politischer Unterstützung und Duldung sich ausbreitende Religion als Ablenkungsmittel für die einen und Sündenbock für die anderen. Fast genial.                                                                                                                    Wie auch immer, motiviert sind die Attentäter,  trotz Gegenwind, nach wie vor, ja, dieser spornt sie eher an. Vor allem aber Afghanistan, Irak, Palästina und korrupte arabische Regime, aber auch westliche Ignoranz erzeugen islamistischen Dampf und rechtfertigen Widerstand, allerdings, wie gesagt, nicht jede Tat.                                                                Junge Leute als Gottes- oder Freiheitskämpfer zu rekrutieren, wird unter den vor allem in islamischen Ländern herrschenden, vom Westen begünstigten politischen und ökonomischen Bedingungen daher auch in naher Zukunft kein Problem sein.                                                                                                                                                        Ernst Nolte, der renommierte Historiker, hat den Islam als die „dritte  radikale Widerstandsbewegung“  nach Kommunismus und Nationalsozialismus, genannt. Dieser Aspekt wird von den Herren der Welt bzw. den Anstiftern  globaler Unruhe geflissentlich zugedeckt, von ihren „nützlichen Idioten“ aber völlig ignoriert.

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13 Antworten zu Wer oder was steckt hinter dem Terror?

  1. gustavstrasser schreibt:

    Zu Ihrer Überraschung, lieber Herr Müller, kann ich Ihrem Artikel nur uneingeschränkt zustimmten!

  2. Helmut Müller schreibt:

    Dabei liebe ich die Auseinandersetzung mit Andersdenkenden!

  3. Waltraut Kupf schreibt:

    Es werden von den internationalen Drahtziehern allenthalben Leute aufgewiegelt , die unwissentlich als Vorwand für ihre Feinde dienen, gegen sie vorzugehen. Ein wesentlicher Aspekt ist das Ziel, Religionen langfristig auszuschalten, da sie ihren Anhängern Kraft und Initiative verleihen und identitätsstiftend wirken. Um ihren eigentlichen moralischen Kern zu neutralisieren, werden Lehren verfälscht, ihre Zerrbilder gegeneinander ausgespielt oder ein à la carte-Mix aus allem und jedem als etwas Positives dargestellt. Bezeichnenderweise sind Zionisten bzw. „liberales“ Judentum und orthodoxe Juden miteinander verfeindet. Auf dem Weg zur Verwirklichung des Unus-Mundus-Projekts ist die Provokation zu Untaten im Namen der Religion einer von mehreren Schritten.

  4. Helmut Müller schreibt:

    Da kann ich meinerseits nur zustimmen. Wenn das nur so mancher fehlgeleiteter Heißsporn endlich begreifen und seinen politischen Harakiri-Lauf entsprechend korrigieren würde, ehe es zu spät ist.

  5. zwara schreibt:

    An sich habe ich mich gut unter Kontrolle, aber bei diesen Artikeln kann ich es nur schwer unterdrücken in Fäkalsprache abzugleiten.
    Zitat. Seht, wie böse die Muslime doch sind, anders als wir, wir Friedliebenden, die, wie die Europäer, durch sie bedroht werden. Will man diesen vielsagenden Hinweis entsprechend deuten, kann der Phantasie in eine bestimmte Richtung durchaus auf die Sprünge geholfen werden.
    _____________________________
    Wer bei Bösem wegsieht, macht sich zum Mitläufer! Wer es sogar unterstützt (ein Helmut Müller = linke Zecke) ist ein Mittäter!
    Tausendfache Vergewaltigungen durch Moslems in Europa (und dem Rest der Welt) täglich. Angestachelt durch den Mossad? Da muß man schon Juden schon sehr hassen, um so zu denken.
    Morde, Überfälle, Gewalttaten an Ungläubigen und vor allem anderen Moslems werden von CIA und Co. geplant und in Auftrag gegeben?
    Durch welche Stasi- Schule bist du den gelaufen?

    Selbst wenn diese Spinnereien (auf Einzelheiten kann man hier gar nicht eingehen) wahr sein sollten…
    … welcher halbwegs normale Mensch liese sich zu so etwas anstacheln? Wie bei der Hypnose kann nicht nur zu Dingen verleitet werden, die der eigenen Natur widersprechen.

    Das Hirngespinst Al Kaida ist keine Erfindung der Amis oder der Juden. Das ist politisch korrekte Ablenkung in Gutmenschen-Reinkultur.
    Was immer auf der Welt passiert. Al Kaida war es! Die Islamisten sind schuld! Gebt den friedliebenden Muslimen Geld, Land und andere Zugeständnisse! Damit sie nicht in die – selbstverständlich von den intoleranten Christen verschuldete – Radikalität abrutschen.
    Wenn ich erst an das Trauma denke, an dem alle Muslime KOLLEKTIV leiden. Die Kreuzzüge. Die paar Templer, die sich rösten haben lassen, haben das für die Große Sache getan! Damit ihre Brüder Amerika entdecken (selbstverständlich mit türkischen Land- und Seekarten – von Däniken lässt grüßen) und als Illuminaten die Fed gründen und das attraktivste Land der Welt (Haha) „stehlen“ können.

    So, genug für heute. Ehrliche und aufrechte Menschen müssen Frühmorgens aufstehen um ihr Brot zu verdienen. Du – kleiner Antifant – verkriech dich in der Pankahyttn, rauch einen Joint, schmeiss einen Trip oder was man sich sonst heutzutage für Nah- und Fernöstliches Klumpert reinzieht und bastle weiter an deinen Molotow- Cocktails.

    Als Gute Nacht Kuss gebe ich dir noch etwas zum Grübeln (falls du noch immer nicht behirnt hast, wie die Fronten stehen)
    VIVA IDF
    oder, ich glaub‘ bei deinem Bog habbe ich es gefunden
    One Shot – Two Kills (das Leiberl kauf ich mir, danke für den Tipp)

    • helmut mueller schreibt:

      Zwara mag ja frustriert sein, aus welchen Gründen auch immer. Aber muß er gleich so wirr daherschreiben? Erstens: Ich hasse keine Juden, aber ich verabscheue die Art und Weise wie man von zionistischer Seite mit Palästinensern umgeht. Zweitens: Ich kenne niemanden, dem/der es einfallen würde, Geheimdienste wie CIA und Mossad einem harmlosen Knabeninternat gleichzusetzen und der/die nicht über deren kriminelle Unternehmen Bescheid wüßte. Literatur dazu gibt es genug. Drittens: Bin Laden, Gründer der Al Kaida, wie auch die Taliban, wurden zu Beginn vom CIA unterstützt. Die Hamas übrigens vom Mossad. Schon vergessen? Viertens: In meinem Blog wird keine Werbung für solche Leiberln gemacht. Oder soll ich den Spruch-Hinweis als eine bestimmte (An)Drohung verstehen?

  6. zwara schreibt:

    Das wirre Zeug stammt nicht von mir, sondern wurde mir von anderen Linken in persönlichen Diskussionen entgegen geworfen. Ich wollte damit nur den nächsten „Argumenten“ oder Beweisen (Unschuldsvermutung…) vorgreifen.

    Das ist das schöne am Antizionismus. Man kann die Juden ins Meer treiben, ganz ohne sie zu hassen. Sehr kreativ. Also, aus Europa hat man sie fort gejagt, in Israel sind sie unerwünscht. Bleibt nur eine Frage: Wohin mit ihnen? Solche Fragen sind unbequem, wenn man sich aus ideologischen Gründen keine Gedanken macht.
    Bei den sogenannten Palästinensern handelt es sich um Araber. Jetzt stellt sich natürlich die Frage: 1.Wo kommen die her ?(arab. Halbinsel)
    2. Wie sind sie zu „ihren“ Ländern ausserhalb gekommen? (Krieg, Versklavung, Raub, Mord, ethnische Säuberungen etc. über 1400 Jahre)
    3. Wo gehören sie hin? (siehe 1. – da ist Platz genug)

    CIA, Mossad und andere sind keine Guten. Habe ich nicht behauptet. Aber sie sind das etwas kleinere Übel. Was immer die auch wollen, man darf aufrecht gehen. Die Alternative ist Demutshaltung vor den neuen Herrenmenschen! (NIEMALS- lieber aufrecht gestorben als auf den Knien gelebt!!!)

    Ja, die sind von der CIA gesponsert und ausgebildet worden. Im Kampf gegen den Sozialismus haben sie auf das falsche Pferd gesetzt. Wer hätte die Konsequenzen vor 30 Jahren auch ahnen können? Wer hätte den Moslems das zugetraut? Wer hat auch nur irgendetwas von deren schwachsinniger Religion (ich halte im übrigen von keiner Religion etwas) gewusst?

    Der Mossad hätte es bei der Hamas besser wissen müssen. Immerhin haben Juden nicht erst seit 50 Jahren mit denen zu tun. Aber in einer globalisierten Welt haben wir jetzt alle das Problem am Hals.
    Wie lösen? Keine Ahnung! Aber wird Ruhe sein, wenn die Araber Israel ausgelöscht haben? Ein Träumer, der darauf hofft. Gefährlich wer sie in ihrem Vorhaben unterstützt!

    Zum letzten Punkt: Wie käme ich dazu, jemandem Andersdenkenden zu drohen. Ich bin ja kein Sozialist! Spätnachts neigt mancher (oder auch nur ich) zu Halblustigem. Bitte einfach vergessen. Oder googeln.

    • Helmut Müller schreibt:

      So einfach ist das alles nicht. Es gibt nicht d i e Araber, nicht d i e Moslems und nicht d i e Juden. Es gibt Variationen davon, und dann solche, die behaupten, in deren Namen sprechen oder handeln zu können. Araber und Juden haben übrigens den selben Staamvater, und im Koran (z. B. 97 Sure) gibt es starke christliche Elemente.
      Dann noch etwas: Es ging und geht den USA in Afghanistan (wie im Mittleren Osten auch) nicht um Menschenrechte oder Weltanschauung, sondern um die Kontrolle einer rohstoffreichen Region. Deshalb wurden Hekmatyar und andere gegen die Sowjets unterstützt.
      Und schließlich gab es Terror in Palästina bereits vor Djihad und Hamas, zionistischen in diesem Fall. Alles geschichtlich belegt! Also bitte etwas „cooler“ und informierter an die Sache rangehen. Sonst dreht sich alles im Kreis, und da wollen wir doch ausbrechen.

  7. zwara schreibt:

    Wer Araber sind, darüber streiten sich die Geister. Auch darüber gibt es Massenhaft Lektüre. Tatsache ist jedoch, dass arabisch sprechende muslimische Menschensich selbst als Araber bezeichnen. Natürlich gibt es auch (noch) ein paar arabische Christen etc.
    Kopten sprechen auch (unfreiwillig) arabisch. Aber nur deshalb, weil versucht wurde, deren Sprache auszulöschen. Was fast zur Gänze gelungen wäre.

    Über Schismen im Islam brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber so verfeindet die einzelnen Gruppen auch sind, gegenüber einen Feind (Ungläubige) von aussen vereinen sie sich in der Umma. Wer diese einende Kraft noch immer nicht verstanden hat, dem ist nicht zu helfen.

    Der gemeinsame Stammvater Sem ist Bibeltheorie. Wird in etwa soviel wert sein, wie die Konstaninische Schenkung.

    Sure 97 ist wie so viele „gute“ Suren mekkanisch >> siehe Konstantinische Schenkung. Das ist wie bei der Gesetzgebung. Nachfolgende Gesetze heben die vorherigen auf.
    Selbstverständlich sind Menschenrechte z.T. vorgeschoben. Aber welche Länder bieten sich hier an? Das sollte einem doch zu denken geben! Menschenrechte sind nun einmal universell und wenn man die Möglichkeit hat, MUSS man sie durchsetzen. Ohne wenn und aber!
    Das dieselben Leute andere Verbrecher aus Eigeninteresse dulden, ist verwerflich und mag uns sauer aufstossen. Aber wer würde Unrecht dulden, nur weil es auch anderswo Unrecht gibt?

    Das ist keine Entscheidung zwischen Gut und Böse oder Schwarz/Weis Sicht sondern die Wahl für das geringere Übel.

    Also bitte ich noch einmal um einen ernstgemeinten Vorschlag (als ob wir darüber bestimmen könnten) – wohin mit den Israelis?

    • Helmut Müller schreibt:

      Damit wir nicht weiter aneinander vorbeireden, lassen wir das Thema Araber bzw. Muslime einmal ruhen. Wo die Israelis hin sollen?
      Diese Frage stellt sich vorerst nicht. Eher, wo die Palästinenser, die von manchen, auch Juden, für die legitimen Erben des alten Israel gehalten werden, hin sollen. Denn Herkunfts- bzw. Abstammungsnachweis könnte sich als ein Problem für die meisten zugewanderten Israelis erweisen.

  8. zwara schreibt:

    Das mag für viele zugewanderte Israelis zutreffen. Doch wie die Geschichte gezeigt hat, ist Israel der einzige vermeintlich sichere Ort für Juden. Der la tente Antisemitismus in Europa wird ja auch nicht geringer. Meines Wissens ist Transjordanien die Heimat der Palästinenser. Abgesehen davon, dass es sich auch dabei um gestohlenes Land handelt.

    Das Palästinenserproblem ist ein von den arabischen Anrainerstaaten hausgemachtes und könnte schon lange gelöst sein. Die reichsten Länder dieser Welt sind Bruderstaaten. Eine einzige Tankfüllung aller Rolls Royce der Erdölproduzenten (Daumen x PI) könnte diese Menschen in relativem Wohlstand leben lassen. Abgesehen davon, dass dieses Gebiet das am meisten geförderte (vom Westen) der Welt ist.

    Wären die Palästinenser an einer friedlichen Lösung interessiert gewesen, auch diese Möglichkeit gab es. Es leben Moslems – und zwar ziemlich gut – in Israel. Andererseits hat der „gemäßigte“ Abbas in die Welt posaunt, dass ein unabhängiges Palästina garantiert Judenfrei sein wird.
    Was wieder die Frage aufwirft: Wohin?

    P.S.: Die Religion aussen vor zu lassen ist wohl nicht möglich. Reduzieren die sich doch selbst auf ihre Religion (beide Seiten)

  9. Anonymous schreibt:
  10. Ferdi schreibt:

    Ja, es gab eine Friedensmöglichkeit. 1978 haben die Zionisten diese abgelehnt.

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