Gelobtes Land für das Organisierte Verbrechen

Wikileaks kennt auch da keine Tabus, nur unsere Medien treten leise, wenn es um Israels „guten“ Ruf geht. Einige Tausend Seiten über Israel sollen demnächst noch veröffentlicht werden. So es gelingt. Einiges aber weiß man jetzt schon. So heißt es in einem Schreiben vom 15 Mai 2009  des damaligen US-Botschafters in Israel an das US-Außenministerium u. a. “…das organisierte Verbrechen hat seit langer Zeit bestehende Wurzeln in Israel, aber in den letzten Jahren gibt es einen starken Anstieg im lukrativen Handel mit Drogen und Prostitution.“ Das OV in Israel habe  eine weltweite Reichweite, mit direkter Auswirkung auf die Vereinigten Staaten, so der Botschafter.                                                        Daß höchste israelische Politiker (Staatspräsident, Ministerpräsident, Finanzminister, Außenminister)   im Fadenkreuz der Justiz standen oder noch stehen, ist ja längst bekannt. Dabei  geht es um Delikte wie Vergewaltigung, Korruption, Amtsmißbrauch, Drogenschmuggel und Veruntreuung. Jetzt, nach dem Bekanntwerden der Wikileaks-Informationen, darf vermutet werden, daß die Politik auch mit dem Organisierten Verbrechen (OV) in Verbindung gebracht werden kann. Der US-Diplomat empfahl, die Einreise gewisser Personen, die dem OV zugeordnet werden können, in die USA zu verhindern. Was nicht ganz leicht sein dürfte. Ihnen aber  in Israel das Handwerk zu legen dürfte ebenso schwierig sein, da die mit mehreren Pässen ausgestatteten Mafiosi fleißig Schmiergeld verteilen und ihnen nahestehende Personen auch schon in die Knesset gewählt wurden, wo es diesen möglich ist, zum Nachteil des OV geplante Gesetze oder Untersuchungen zu blockieren.                                                                                                    Die meisten der israelischen Mafiosi stammen, wenig überraschend, aus der ehemaligen Sowjetunion. So soll das russisch-jüdische Organisierte Verbrechen zehn Milliarden Dollar über israelische Holdinggesellschaften reingewaschen haben.

In dem Bericht des US-Botschafters wird ein Fall erwähnt, der typisch für die Verquickung von Mafia und Politik in Israel sein könnte. So beantragten im März 2009 Zvika Shabat, Yaakov Avitan und Tzuri Roka Visas für die Vereinigten Staaten, um in Las Vegas  an einer Konferenz über Sicherheitsfragen teilnehmen zu können. Alle drei sind nach israelischen Medienberichten in das Organisierte Verbrechen verwickelt. Was wollten also die drei bei einer solchen Konferenz? Nun, Herr Shabat ist Präsident der Sicherheitsfirma H.A.Sh. Security Group, die weltweit ihre Dienste anbietet. Sie arbeitet mit einem indischen Produzenten auf dem Gebiet der Sicherheitstechnologie zusammenarbeitet. Da geht es unter anderem auch um Geräte, die Lauschangriffe auf Behördengespräche ermöglichen.    Als 1997 eine israelische Bande, die zwischen Kairo und Los Angeles mit Drogen und diversen Betrügereien ihre Geschäfte machte, festgenommen werden konnte, staunte die Polizei nicht schlecht über das sichergestellte technologische Waffenarsenal. Überrascht war man auch, daß die Bandenmitglieder ganz legal einreisen durften.                              Nach einem Bericht von FOX-News  operiert das israelische Organisierte Verbrechen mittlerweile in der ganzen Welt und in allen öffentlichen Bereichen bis in US-amerikanische und, besonders, in israelische Regierungsstellen hinein. Eine Verquickung von OV und israelischer Regierung sei nicht mehr auszuschließen, so FOX-News. Vielleicht erklärt das auch, warum Israel Auslieferungsbegehren einer europäischen Regierung meist negativ beantwortet.                                                                                                                              Angesichts dieser Fakten fragt man sich schließlich schon:  ist es, neben Menschheitsverbrechen, das, was  Strache, Mölzer, de Winter und Kameraden  an diesem Israel so fasziniert?

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Eine Antwort zu Gelobtes Land für das Organisierte Verbrechen

  1. frank schreibt:

    Das ganze ist nicht mehr lustig. Nicht nur,dass man sich unglaubwürdig macht, wird auch noch eine junge Generation von Freiheitlichen auf eine falsche, für sie fatale Spur gelenkt. Was Strache und Co aufführen ist unverantwortlich gegenüber einem geistig-kulturellen Erbe, das ihnen hinterlassen wurde von gr0ßen Altvorderen, auf die sie sich fälschlicherweise berufen. Die 1848er müssen im Grabe rotieren bei dieser Auffassung von Freiheit und Recht.

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