Schach den Murksfabrikanten!

Irgendein Politiker, vielleicht war es auch ein Experte, so genau weiß ich es nicht mehr, meinte unlängst im Zusammenhang mit dem österreichischen Lehrerkompetenzstreit, es  sei  doch absurd, in Zeiten, wo alles globalisiert werde,  etwas  nicht zentralisieren, sondern dezentralisieren  zu wollen. So kategorisch und pauschal kann man das wohl nicht sagen. Schade, daß ich mir den Namen dieses  Klugsch… nicht gemerkt habe.                                Nun wäre es vielleicht noch kein Malheur, wenn der Bund  und nicht die Länder die Verfügungsgewalt über die Lehrer ausübte. Aber sicherlich gibt es auch gute Argumente dagegen.  Wurde das schon ohne Häme ausdiskutiert?  Ich hatte mich, ehrlich gesagt, bis zu dem Zeitpunkt noch nicht ernsthaft mit diesem  hochgespielten, politisch wie ideologisch nicht unwichtigem Problem beschäftigt, da mir anderes vorerst wichtiger schien. Was mein Interesse an dieser  Frage aber plötzlich weckte, war der ausdrückliche Hinweis auf die ach so segensreiche Globalisierung.  Es heißt ja, Mißtrauen sei angebracht, wenn mit großem  Nachdruck  und Mediengetöse  eine bestimmte Sache, die noch nicht ausreichend geklärt zu sein scheint, vorangetrieben wird.  Sei es nun ein Verwaltungsproblem  oder so etwas schwergewichtiges wie die Globalisierung.                                                                                  Wenn man nun den Gedanken des eingangs erwähnten Herrn in letzterer Sache konsequent weiter verfolgte, dann müßte ja irgendwann einmal Brüssel und zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht gar eine Weltregierung das letzte Wort in jeder noch so einfachen unser Leben betreffenden Frage haben. Wer könnte aber den Zentralisierern oder Globalisierern dann noch  in den Arm fallen? Vom Kamillentee bis zum hessischen Äppelwoi  regelt  ja jetzt schon, ähnlich wie einst in Moskau, eine Zentrale, die in Brüssel, alle damit zusammenhängenden Fragen.  Und morgen vielleicht auch schon unsere Schlafgewohnheiten? Wir sind, wie mir scheint,  auf dem besten Weg dahin.

Nun ist zwar, wie es heißt,  nichts so fein gesponnen, daß es nicht einmal an das Tageslicht käme.  Ja, eigentlich ist es ja eh schon zum Greifen nahe. Und doch läßt man die politischen Murksfabrikanten  und gesellschaftlichen Umstürzler  im Sinne eines globalen Regimes weiter werken, glaubt ihnen ihr Opportunisten-Geschwätz.  Scheinen sie uns nicht schon wie demokratisch legitimierte Ganoven, deren Kollaboration mit den Mächten im Hintergrund auch solches, wie eine stille Revolution gegen die Interessen des Volkes , ermöglicht? Was von einigen unter ihnen inzwischen zu halten ist, kommt  in den Wikileaks-Dossiers für die Betroffenen besonders demütigend hervor. Genau der Auffassung entsprechend , daß man den Verrat  schätze, den Verräter aber  verachte, sind die darin gezeichneten Bilder einiger  Volkszertreter  zu erkennen. Sie, die uns mit Bürden und Lasten beschweren und im Auftrag ihrer atlantischen und sonstigen Herren, die die europäischen Völker auch noch geringschätzen,  in eine Mega-Abhängigkeit  treiben. Mag sein, daß das für viele Mitmenschen  schon wieder übertrieben  klingt, aber nur, wenn dieselben  alles Gestrige schon vergessen haben  sollten und die zwischen Wahlterminen aufgebauten  Potemkinschen Dörfer  immer noch für etwas Reales und Dauerhaftes halten.                                                                                                                                               Ob der Spiegel, der einigen Politikern jetzt von Wikileaks vorgehalten wird, diese zur Ernüchterung und Einsicht bringt?  Wohl kaum, und wenn schon, hätten die Herren der Welt damit auch kein Problem. Denn austauschbar sind ihre „Mitarbeiter“  ja ohnehin quer durch die politische Farbenskala.

P.S. Eine kurze Bemerkung zur Schweizer Ausweisungs-Abstimmung, die sicher menschenrechts-und völkerrechtskoform in ein Gesetz Eingang finden wird: Dieses Ergebnis bereitet  jetzt  schon nicht nur Gesetzesbrechern aller Art, sondern auch vielen Gutmenschen schlaflose Nächte. Mit wem könnte sich denn letztere Spezies, sollte es in Österreich nach einer ähnlichen demokratischen Abstimmung zu von kriminellen Einwanderern befreiten Zonen kommen, dann noch solidarisieren?

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