Euro-Einpeitscher gehören zur Verantwortung gezogen!

Frau Merkel hat notgedrungen, gewiß nicht freiwillig, ausgesprochen, was jedem Spitzenpolitiker bei  der Euro-Einführung klar sein mußte:  Der Euro ist ein Wackelkandidat. Doch anders, eher gekünstelt euphorisch,  klang es damals: „Ihr könnt darauf vertrauen, daß  der Euro eine stabile Währung sein wird. Das funktioniert.“ (Wolfgang Schäuble, 1996, jetzt Finanzminister) „Der Euro wird so stabil sein wie der Schilling.“ (Ex-Bundeskanzler und jetziger Top-Verdiener Franz Vranitzky ) „Der Euro ist eine außerordentliche stabile Währung, stabiler als zum Beispiel die Mark..“ ( Ottmar Issing, 2000, damals Chefökonom der EZB ) „Dieses Geld wird eine große Zukunft haben.“ (Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl, 2001) „Der Euro ist kein Teuro. Er ist genauso hart wie die D-Mark, auch im Verhältnis zum Dollar.“  (Hans Eichel, 2001, damals Bundesfinanzminister).                                                                                                                      Nicht zuletzt die damalige Europa-Staatssekretärin Brigitte Ederer, heute hochbezahlte Siemens-Managerin:  „Jeder Österreicher  werde nach der Währungsumstellung um ein tausend Schilling mehr in der Brieftasche  haben“.

Sofern  wir diese unglaublich hochnäsige Dampfplauderei verdaut haben, brauchen wir uns gleich gar nicht zu fragen, ob diese Herrschaften damals besoffen waren. Nein, das waren sie sicher nicht. Sie wußten  genau was sie sagten und warum sie es so und nicht anders ihren Wählern unterjubelten. Fazit aus heutiger Sicht: wir wurden in diese Währungsunion unter Verheimlichung  gewisser Fakten und Vorspiegelung falscher Tatsachen hinein genötigt.                                                                                                                                    Solches erfüllt normalerweise den Tatbestand einer strafrechtlich relevanten Handlungsweise.  Da dieselben Herrschaften aber  selber  die Gesetze   zimmern und selbst über sich zu  Gerichte sitzen, werden sie bis auf weiteres die Zellengitter nur von außen sehen. Aber genau das Gegenteil  stünde ihnen wie auch den europaweiten Schummlern und Betrügern in dieser  Europäischen Union  an.  Statt  dessen  kassieren sie in Form von Beraterverträgen oder Aufsichtsratsposten  fette „Provisionen“, die ihnen diese  Lügenpropaganda eingebracht hat. Wenn das nicht nach einem Sich-vor dem Volk-verantworten  schreit, was dann?

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Eine Antwort zu Euro-Einpeitscher gehören zur Verantwortung gezogen!

  1. anonymus schreibt:

    Unser Geld in Athen, Dublin, Osteuropa.
    Unsere Gesetzgebung in Brüssel.
    Unser Ferkel noch immer in Berlin.
    Vranz mit Bawag-Konsulentenvertrag noch immer gut im Saft.
    Unsere Identität und Ehre auf der Müllhalde.

    Bleibt nur eine Frage offen: Wo ist der Ederer-Tausender?

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