Europäische Union – was nun?

Was haben wir bloß angestellt, daß wir uns von dieser EU quälen lassen müssen? Nicht genug, daß sie uns, wenn sie so weiter macht,  zu Tode reguliert, halst sie uns auch noch jede Menge an schwerwiegenden Problemen auf und ist darüberhinaus gerade dabei, den fleißigen und tüchtigen Nationen den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen. Letzteres wird zusätzlich verständlich durch einen Geheimbesuch des Chefs der Europäischen Zentralbank, Trichet, bei Bundeskanzlerin Merkel. Dabei wurde Trichet angeblich mit dem Wunsch vorstellig, Deutschland möge doch die Schulden der vor dem Bankrott stehenden Staaten Griechenland, Irland, Portugal und Spanien übernehmen. Da wird EU-Fanatikerin Merkel wohl nicht anderes gekonnt haben, als eine Zusage zu machen, würden doch die deutschen Banken 530 Milliarden Guthaben in diesen Ländern sonst endgültig abschreiben müssen.                                                                                                                                            Noch ist allerdings offen, ob der deutsche Steuerzahler zum ausschließlichen Wohle der Banken und Konzerne da mitmachen wird, wird er doch längst schon von anderen ausgepresst wie eine Zitrone. Gerade jetzt, wo die deutsche Wirtschaft etwas angesprungen ist und der hoch überschuldete deutsche Staat auf mehr Einnahmen angewiesen wäre, soll Deutschland diesen bankrotten EU-Verein retten, um am Ende womöglich selbst in arge Schwierigkeiten zu kommen.

Die anmaßend handelnden Stümper an der EU-Spitze  stehen ohne Zweifel vor einer unbequemen Herausforderung. Als ich Mitte Oktober darüber berichtete, daß die Deutsche Bundesbank wie auch die Österreichische Nationalbank neue Banknotendruck-Maschinen bestellt hätten, war dies schon einmal ein Anzeichen dafür, daß man sich währungspolitisch auf gewisse Eventualitäten vorzubereiten scheint. Ob man aber tatsächlich sich auch schon für einen bestimmten Weg entschieden hat, kann zur Stunde natürlich nicht gesagt werden. Anzunehmen ist, daß man zumindest auf nationalem Terrain handlungsfähig sein möchte, sollte der von einigen Experten befürchtete Tag X eintreffen. Das wäre etwa ein Bankrott der oben genannten Staaten, da durch den vorläufigen Rettungs-Zuschuss von 750 Milliarden ja noch niemand wirklich gerettet wurde.                                                                                                                                              Man wird daher vorerst einmal versuchen, den EU-Bürgern mittels Tricks und Vorspiegelung falscher Tatsachen größere  Belastungen schmackhaft zu machen. Zu groß ist die Gefahr, daß bei einem Auseinanderbrechen der EU nicht nur für viele der für Mißwirtschaft und Korruption in Brüssel Verantwortlichen das Ende der Privilegien-Festspiele eingeläutet werden würde.

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Eine Antwort zu Europäische Union – was nun?

  1. anonymus schreibt:

    alles gut und schön, es stellt sich nur die frage: wo sind die nun in den staatshaushalten griechenlands und irlands fehlenden milliarden hin? ein wiener bonmot eines besitzenden zu einem besitzlosen besagt doch: „keine sorge, ihr geld ist nicht weg, das hat jetzt nur ein anderer!“

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