Problemeverlagerung nach hinten

Alles bestens oder wie? Schön der Reihe nach: Österreichische Reformunwilligkeit gefährdet unseren Wohlstand. Sozialmißbrauch und Asylbetrug belasten unseren Staatshaushalt, Überfremdung unsere Kultur und Identität. Weiter: Der Euro ist echt in Gefahr, Griechenland und Irland, vielleicht auch noch andere Pleitekandidaten könnten sich als dessen Totengräber erweisen.  Die US-Wirtschaft ist angeschlagen, schon werden weitere Finanz-Menetekel an die Wand gemalt. Nicht zuletzt: Die Lage im Nahen und Mittleren Osten ist alles andere als erheiternd, Israel schafft laufend neue spannungsgeladene, völkerrechtswidrige Fakten.                                                                       Düstere Wolken auch an einer anderen Front: Umweltschützer und Meeresforscher schlagen Alarm wegen bedrohlicher Entwicklungen in den Ozeanen usw.  Aber, und das soll nicht verschwiegen werden,  es gibt auch erfreuliche Nachrichten, für Chinesen zumindest: Chinas Wirtschaft „boomt“ und chinesische Flugzeugbauer werden, allen wünschenswerten Umweltauflagen zum Trotz, bald  Airbus  und Boeing Konkurrenz machen. Nicht nur diesen Industrie-Giganten. Man erahnt ungefähr, was auf uns in diesem  Jahrzehnt noch zukommen wird.

Nun möchte man  meinen,  diese und Legionen anderer  unangenehmer Fakten, die direkt oder indirekt unser Dasein  betreffen, wären Stoff genug  für ein Nachrichtenmagazin. Oder, von mir aus, auch für so genannte Ewiggestrige. Doch dem ist, in einem Fall zumindest, nicht so. Denn eben dieses bestimmte Magazin, daß schon in der Vergangenheit jede zweite Ausgabe den Nazis und dem Holocaust widmete (widmen mußte?) kramt weiterhin ständig in der alten Mottenkiste herum. Führer da, Führer dort, und zuletzt endlich wieder einmal ein Kerlchen wie Goebbels. Es ist zum Wiehern. Das selbsternannte „unabhängige“ Magazin erweist sich damit selbst  als ewiggestrig. Oder als geschäftstüchtiger Teil der Holocaustindustrie?                                                                 Anstatt sich engagierter mit Problemen der Jetztzeit, etwa dem Identitätsverlust der Österreicher oder den Verbrechen der Zionisten in Palästina,  zu beschäftigen und  auch vernünftige und gerechte Lösungen aufzuzeigen, wird statt dessen bewußt die alte Nazi-Litanei  heruntergeschrieben.  Mag man dann auch  österreichische Mißstände aufzeigen, man bleibt dabei  unter einem gewißen Verdacht, wenn gleichzeitig gebetsmühlenartig der Vergangenheit mehr Raum gewidmet wird als der Zukunft gut tut. Vielleicht zeigen die von Profil regelmäßig an den Pranger gestellten Rechtsextremen doch einmal, daß es anders auch geht. Damit Profil nicht weiter von bösen Geistern heimgesucht wird.

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