Drohgebärden oder Kriegsvorbereitungen?

Neuigkeiten von der Front: Die US-Amerikaner und ihre Verbündeten, Großbritannien und Frankreich, haben im Golf und im Osmanischen Meer weitere Kriegsschiffe, darunter vier Atom-U-Boote, drei Flugzeugträger, 53 strategische Schiffe und 30 Kriegsschiffe in Stellung gebracht. Sicher nicht zum Spaß. Insgesamt sind es bereits 110 Schiffe, genügend jedenfalls um einen „kleinen“ Krieg zu beginnen. Auf einen mehr oder weniger kommt es ja unseren Freunden nicht darauf an. Berichtet wird auch von israelischen militärischen Aktivitäten auf saudischem Boden. Ob Propagandascharmützel oder nicht, es weist darauf hin, daß etwas im Gange ist. In diesem Zusammenhang bekommt der jüngst abgeschlossene Militärpakt zwischen Frankreich und England eine besondere Bedeutung. Auch die aktuellen Paketbomben aus dem Jemen fügen sich in dieses kriegerisch anmutende Vorspiel, das, wenn es ernst würde, in Fernost einen sicheren lachenden Dritten zeitigen könnte.

Nun ist über die Torheiten von Regierenden ja schon genug geschrieben worden, aber nichts deutet darauf hin, daß man seither klüger geworden sei. Oder zur Kenntnis genommen habe, daß es in einem Krieg, besonders der Jetztzeit, am Ende nur Verlierer geben könne. Auf die eine oder andere Art, früher oder später. Es ist als würden sich die Verantwortlichen wie am Blindenstock durch die mit Fallen ausgelegte Gegenwart tasten. Irgendwie sind die Akteure aber auch Getriebene, Getriebene eines Prozesses, aus dem es immer schwieriger wird auszusteigen. Das gilt für die Gegenseite, wo ganz anderes auf dem Spiel steht, natürlich auch. Und ob wir es als einzelne oder als Volk wollen oder nicht, dank bedingungsloser Unterwerfung unserer Politiker würden wir im Ernstfalle mit hineingezogen werden. Sowohl die USA als auch Israel können ja mit der Solidarität und mit dem Beistand ihrer nützlichen Idioten in Europa rechnen. Und wir mit Terror ohne Ende.

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Eine Antwort zu Drohgebärden oder Kriegsvorbereitungen?

  1. karl malden schreibt:

    Der Krieg ist doch schon längst unter verschiedenen Vorzeichen und Erscheinungsbildern im Gange. Vor dem ganz großen scheut man sich halt noch ein wenig zurück. Daß wir als treue Verbündete USraels – wenn schon – dabei nicht ganz verbluten, im „günstigsten“ Fall aber vermehrt zur Kassa gebeten würden, ist doch klar.

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