Alle Macht dem Unsinn?

Die Wahrheit ist eine unbequeme Sache. Wenn sie sich in den Weg stellt, dann gehen manche  ganz einfach um sie herum. Oder stellen  ihr ein lärmendes, sie übertönendes künstliches Konstrukt gegenüber. Oder biegen sie einfach zurecht. Was eigentlich „zulinks“ heißen müßte, was aber auch schon wieder was Künstliches wäre. Dieses hätte aber nichts mit Kunst zu tun, sondern mehr  mit verbiegen. Und verbogen ist eben schon so manches heute. Vielfach gewinnt man heute ja die Ansicht, der Unsinn habe die Oberhand gewonnen.Was bei  Determinanten des Lebens und der Natur  zu nachhaltigen Schäden an Mensch, Gesellschaft und Mitwelt führen kann.

Damit klar ist wovon hier die Rede ist, einige Beispiele dazu:  In den USA, wo vieles von dem, was wir als Fehlentwicklung oder Irrsinn bezeichnen, begonnen hat, durften irgendwann für Schwarze nicht mehr dieselben Bildungsmaßstäbe gelten wie für Weiße. Bei Menschen anderer Hautfarbe ist, um sie nicht zu diskriminieren,  auf deren besondere kulturelle und emotionale Ausstattung Bedacht zu nehmen, hieß es plötzlich. Also sind da andere Maßstäbe anzuwenden, etwa solche, bei denen auch der dümmste Schwarze drüberspringen kann.

Verspätet kam diese Sichtweise auch nach Europa und äußert sich darin, daß man einen Moslem vor Gericht oder einen Schüler „mit Migrationshintergrund“ nicht so streng beurteilt wie einen Inländer. Will heißen, es sei auf deren Herkunft, Kultur und Tradition Rücksicht zu nehmen. Das heißt konkret, ein Vergewaltiger aus einem islamischen Land wird aus besonderen Gründen von deutschen Richtern nachsichtig milde beurteilt, und ein eher mäßig erfolgreicher Wiener Schüler aus der hinteren Türkei, darf, auf Wunsch des Schuldirektors,  von seiner Lehrerin keinen Fünfer bekommen. Beiden möchte man ja die Integrations- und Aufstiegschancen nicht vermasseln.

Nicht überraschenderweise  stammen nun diese ideologisch punzierten  geistigen Absonderungen  aus  der  gleichen trüben Quelle, aus dem  das ebenso absurde Gender entsprungen ist. Mit diesem versucht man einer Welt, die auf dem betreffenden Gebiet eine mehrtausendjährige Erfahrung hat,  einzureden,  Frau und Mann werde man erst durch Erziehung. Man möchte es kaum glauben, da und dort, etwa im Berner Rathaus, scheint man mit dieser Mär Erfolg zu haben. Dabei  weiß  längst jedes Schweizer Kind auch, daß Menschen, Mann und Frau, ungleich beschaffen sind, daß ihre unterschiedliche Entwicklung und Erscheinung bereits vor der Geburt festgelegt sind. Doch auf einmal wollen einige „MenschInnen“  alles umdrehen. Erstens, weil man das einer totalen Gleichheit schuldet, und zweitens, weil es ein geeignetes Instrumentarium darstellt, um bisher ein kümmerliches Dasein fristende  Tollheiten endlich mehr zur Entfaltung zu bringen. Dazu auch die dumme Ansicht gehört, Intelligenz sei nicht angeboren.

Man kann aber jetzt schon sagen, hier und in anderen ähnlichen Fällen auch, handelt es sich, wenn schon nicht um Totgeburten, so doch um Totläufer. Der Wind der Geschichte dreht sich, und mit ihm kommen althergebrachte, bewährte  Erscheinungen (wie die normale Ehe) und Traditionen (wie die normale Mehrkind-Familie), aber auch (genetisch begründete) Wahrheiten wieder zum Vorschein. Gesellschaftspolitische Extreme wie dieses Hirngespinst namens Gender schaden einer weiteren Emanzipation mehr als sie ihr nützen. Und bewirken am Ende das Gegenteil  von dem, was  vielleicht in lauterer Absicht angestrebt wurde.

Faktum bleibt: Die Anerkennung der Inegalität  (was nicht die Gleichheit vor dem Gesetz in Abrede oder eine Superiorität voran stellt) ist eine wesentliche Voraussetzung für den Fortschritt, ihre Negierung mag etwa eine Integration erleichtern, ist aber, bei großflächiger Anwendung, eine Zeitbombe. Eine Tabula–rasa  all jener Faktoren, die eine Nation erst groß oder eine Gesellschaft erst lebenstüchtig gemacht haben, bedeutet deren Auslöschung als nennenswerte Faktoren  der Geschichte. Wer vor diesen Tatsachen, sei es aus Verblendung oder Opportunismus, die Augen verschließt, dem springt, bildlich gesprochen,  die Wahrheit später einmal  ins Gesicht.

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Eine Antwort zu Alle Macht dem Unsinn?

  1. kurt mäser schreibt:

    Gleich und gleich geselllt sich gern. Daher das Interesse von Grünen und linksliberalen für Chaoten und vaterlandslose Gesellen. und ihr Bestehen auf Gleichheit.

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