Für wie blöd hält man uns denn eigentlich?

Zuerst die Fakten: Die Medien sind voll von Meldungen über kriminelle Jugendliche ausländischer Herkunft.  Nicht mehr zu verbergen ist, daß diese meist sehr gewaltbereiten und brutalen Täter ganz bestimmten Ethnien zuzuordnen sind. Daß ihre Gewaltbereitschaft weniger mit Religion aber mehr mit anderer Kultur, anderer emotionaler Ausstattung und/oder anderem Menschenbild zu tun haben könnte, wird nicht ganz von der Hand zu weisen sein. Wenn nun genau diese jungen Menschen in großer Anzahl in einem ihnen völlig fremden Umfeld nicht zu recht kommen und ihnen die Möglichkeit zur Gewaltentladung durch Duldung und Wegschauen geboten wird, dann ist solches Verhalten nicht überraschend. Integrationshindernisse der beschriebenen Art waren aber für halbwegs kluge Leute vorhersehbar und hätten bei der Aufnahme von fremden Heerscharen aus uns völlig fremden Kulturkreisen eben berücksichtigt werden müssen. Aber das dazu nötige Hirnschmalz bei ideologisch verblendeten oder zur Komplizenschaft mit dem profitgierigen Kapital neigenden Politikern vorauszusetzen, ist wahrscheinlich etwas Vergebliches.

Nun aber zu diesbezüglichen, doch anders gearteten Erkenntnissen aus der EU-Märchenstube. Dort hat man zwar die Tatsache, daß immer mehr Jugendliche mit so genanntem Migrationshintergrund für Straftaten verantwortlich gemacht werden können, ja in immer mehr europäischen Städten solche Jugendbanden geradezu Angst und Schrecken verbreiten, zur Kenntnis genommen.  Doch damit nun der Unmut der Mehrheitsbevölkerung in den betroffenen Ländern sich nicht gegen diese Jugendlichen und deren  ethnischen Hintergrund oder  gar  gegen das System selbst  entlädt, wird von der EU-Grundsrechtsagentur der schwarze Peter jetzt einfach den Inländern zugeschoben. Im neuesten EU-Märchen lautet das so: Die Gewaltbereitschaft dieser jungen Menschen sei auf Ausgrenzung und Diskriminierung durch Inländer zurückzuführen. Also nicht umgekehrt. Auf eine Erklärung, warum italienische, deutsche oder japanische sozialschwache Jugendliche hierzulande nicht auf gleiche Weise gewalttätig werden, warten wir noch.

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4 Antworten zu Für wie blöd hält man uns denn eigentlich?

  1. Der AMS-Beauftragte schreibt:

    Lieber Autor!
    Es wäre schön, wenn Sie künftig die Angaben in Ihren Artikeln mit Quellenangabe in Fußnote versehen könnten. Man könnte dann die entsprechenden Argumente besser nachprüfen.
    Zum Artikel: Vielleicht sollten Sie auch darüber berichten, dass die EU zur Ersatzreligion mutiert ist, ein Infragestellen ist heute gleichberechtigt mit Ketztern und sich außerhalb des Verfassungsbogens stellen.

  2. helmut mueller schreibt:

    Nach einer EU-Studie, die am Mittwoch in Wien vorgestellt wurde, bestehe ein „starker Zusammenhang“ zwischen Diskriminierungserfahrungen und der Anwendung von Gewalt. Eine Politik gegen Jugendkriminalität oder gegen den Terrorismus müsse daher alltägliche Situationen der Ausgrenzung junger Menschen bekämpfen, heißt es da. Alle Leute, die an den Rand gedrängt werden, haben das Bedürfnis wahrgenommen zu werden“, wird eine Psychologin in der „Krone“ vom 30.10. 2010 zitiert.
    Ersatzreligion ist die EU vielleicht gerade nicht, da haben wir schon längst eine andere, aber als eine korrupte, selbsternannte Majestät, die über jede Kritik erhaben ist, kann man sie schon sehen.

  3. Waltraut Kupf schreibt:

    Es handelt sich um die allgemeine Umkehrung von Ursache und Wirkung hnsichtlich jener Phänomene, die dem Unus-Mundus-Projekt im Wege stehen, was mit Realitätsverweigerung einhergeht. Die allgemeine Verlogenheit seitens der sogenannten Eliten nimmt nachgerade diabolische Dimensionen an. Unwillkürlich fällt mir hier der Monolog des Bischofs aus Grillparzers „Weh´dem der lügt“ ein, den wir seinerzeit auswendig lernen mussten und in dem die Lüge als die Wurzel allen Übels bezeichnet wird. Hier heißt es u.a. “Was, Mensch, zerstörst du deines Schöpfers Welt? Was sagst du, es sei nicht, da es doch ist und wiederum es sei, da es doch nie gewesen? Greifst du das Dasein an, durch das du bist?“ Die Konsequenz aus diesem wahnwitzigen Treiben ist für mich die Lahmlegung und Auflösung der EU, die allerdings auf politischem Weg nicht zu erreichen sein wird. Eine breitere Bewegung nach Art der NGOs hätte eher Erfolg, das wäre allerdings ein Wettlauf mit der Zeit.

  4. helmut mueller schreibt:

    Für diese Umkehrung gibt es ein passendes Wort: Chuzpe!

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