Was uns blühen könnte

Es wird ungemütlich  in Europa. Die Streiks in Frankreich sind nur ein Vorgeschmack.  Wirtschaftlich und währungspolitisch brennt in einigen Ländern der Hut, integrationspolitisch sowieso. Innenpolitisch scheint bald überall Orientierungslosigkeit vorzuherrschen.  In der EU liegen sich der Chef der  Europäischen Zentralbank und jener der Deutschen Bundesbank wegen des Ankaufs von Staatsanleihen gehörig in den Haaren. Erleben wir bald ein europäisches  Unheil  größeren  Ausmaßes?

Einige Wissende scheinen jedenfalls bereits Vorkehrungen zu treffen.  So auch  auf dem Gebiet der Währungspolitik: Die deutsche Bundesbank soll nämlich mehr als ein Dutzend neue Gelddruckmaschinen bestellt haben, die österreichische Nationalbank  angeblich zwei.  Jetzt darf man rätseln wozu. Rechnet man mit einer Hyperinflation oder denkt man schon daran DM und Schilling wieder einzuführen?

Der Durchschnittsbürger kann da nur hoffen, im Ernstfall  irgendwie glimpflich davonzukommen. Nicht nur mit seinem Ersparten, auch psychisch und physisch. Zieht man dazu die Gewaltbereitschaft in weiten Teilen der Gesellschaft, vor allem unter ausländischen Jugendlichen, in Betracht, wären einige vorsorgliche Maßnahmen nötig.  Außer daß man  Nahrungsmittel in Dosen und anderen  luftdichten Gefäßen vorrätig lagern könnte, sollten Wohnungen und Häuser noch besser gesichert werden. Eine neuentdeckte bzw. aus der Not geborene  nachbarschaftliche Solidarität  könnte dies erleichtern.

Man muß  deshalb nicht gleich eine Kassandra sein, aber daß es so nicht weitergehen kann, pfeifen  inzwischen die Spatzen vom Dach. Da kann noch soviel von Konjunkturaufschwung geschrieben werden. Auf diesem Gebiet läuft es  ja anscheinend  ähnlich  wie auf dem der Integrationspolitik: Man will sich über die allgemein betrübliche  Lage mit Jubelmeldungen hinwegschwindeln.  Zurück bleiben könnte  am Ende  auch hier wieder einmal  das um seine Zukunft betrogene Volk.

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4 Antworten zu Was uns blühen könnte

  1. Peter Frey schreibt:

    Bin zwar auch für einen EU-Austritt, aber an beschriebenem Übel würde sich auch dann wenig ändern. Wurzel des Übels ist ein entgrenzter, zügelloser Kapitalismus, der sich nicht an nationalstaatlichen Kriterien orientiert.

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