Alles Sarrazin?

Sarrazin der „Volksheld“, konnte man in  einer  Israel nahestehenden  Zeitung lesen. Falsch, Sarrazin, der Systemheld, müßte es heißen. Ist es doch  so, daß,  vielfältiger  Krisen, Bildungsdefizite und sozialer und ökonomischer Verwerfungen  wegen, ein Leistungsabfall  der Wirtschaft und selbst bürgerkriegsähnliche Unruhen  zu befürchten sind. Das scheinen einige Systemträger, in der Wirtschaft vor allem,  doch begriffen zu haben. Also wäre es nur  zu verständlich, wenn man, zwar begleitet von entsprechender Entrüstung und Heuchelei der übrigen Nomenklatura,  Sarrazin sozusagen von der langen Leine gelassen hätte. Legitimiert durch erlaubte Veröffentlichung entsprechender Umfrageergebnisse, konnte  somit ein explosives Thema auf die Tagesordnung gesetzt werden.  Man hat damit eine längst überfällige Diskussion absichtlich provoziert, die  bis dahin, sei  es  aus Feigheit oder  ideologischer Borniertheit, von weiten Teilen des Establishments stets vermieden wurde.

Sarrazin hatte aber noch andere mächtige Unterstützer im Hintergrund. Die Israel-Lobby muß  ja befürchten, daß bei  wachsendem muslimischem Einfluß in Deutschland und angesichts eines möglichen Waffenganges gegen den Iran, nicht nur die Sicherheit ihrer Gemeinden auf dem Spiel stünde.  Gefährdet wäre ja auch die bisherige Zustimmung  des offiziellen Deutschlands zu Israels Politik gegenüber den Palästinensern sowie die Verlässlichkeit des Zahlmeisters Deutschland .Türken und anderen Muslimen, aber auch sonstigen Neo-Deutschen, könnte man mit der Auschwitzkeule kaum imponieren.

Da  nun aber dem ganzen Immigrationswahnsinn und Integrationspfusch so schnell nicht beizukommen sein wird,  ist eigentlich zu erwarten, daß als nächster Schritt, eine rechte Partei aus der Taufe gehoben wird , um das wachsende Unmutspotential  zu kanalisieren, das sonst  zu einer systemkritischen Partei abwandern  könnte. Eine neue Rechtspartei (vielleicht zusammengewürfelt aus verschiedenen Pro-Bewegungen?), die sich, wie man Solches  auch weiter südlich registriert, in Lebensfragen der Nation letztlich als Papiertiger, wenn auch als  „nützlicher Idiot“ des Systems bzw. auch ausländischer Interessen  erweisen würde.

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