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	<title>Helmut Muellers Klartext</title>
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		<title>Aus gegebenem Anlaß</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 18:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helmut mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem Beitrag „Die Kriminellen von Brüssel“ (Die &#8220;Griechenland-Rettung&#8221; und ihre Hintergründe in der „Schweizerzeit“ schreibt NR Ulrich Schlüer: „Von den angeblich für Griechenland gesprochenen 130 Hilfs-Milliarden bekommt Griechenland keinen einzigen Euro. Denn erstens verfügt kein einziger EU-Staat über 130 &#8230; <a href="https://helmutmueller.wordpress.com/2012/02/23/aus-gegebenem-anlas/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1626&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem Beitrag „Die Kriminellen von Brüssel“ (Die &#8220;Griechenland-Rettung&#8221; und ihre Hintergründe in der „Schweizerzeit“ schreibt NR Ulrich Schlüer: <em>„Von den angeblich für Griechenland gesprochenen 130 Hilfs-Milliarden bekommt Griechenland keinen einzigen Euro. Denn erstens verfügt kein einziger EU-Staat über 130 Milliarden, die für Hilfe an Griechenland eingesetzt werden könnten. Die Euro-Staaten sitzen bloss auf schwindelerregend hohen Schuldenbergen. 130 Milliarden griechische Schulden werden jetzt einfach auf andere überschuldete Euro-Staaten verteilt.                                                                                                                                                                     Die Hilfe ist keine Hilfe für Griechenland – es ist Hilfe an jene Banken, welche die grössten Ausstände bei den Griechen ausweisen. Das sind vor allem französische Banken. Würden diese jetzt nicht mit x Milliarden notdürftig über Wasser gehalten, wären Dutzende dieser Banken bankrott. Sie müssten, weil «too big to fail», verstaatlicht werden. Die Not-Verstaatlichung der wichtigsten Banken, nur um diese vor der sicheren Pleite – und Frankreich vor einer Finanzkatastrophe ohnegleichen – zu retten: Das würde Wahlkämpfer Nicolas Sarkozy für immer erledigen.“ </em>Alles klar?</p>
<p>Die unheilvolle EU- und Euro-Politik wird, so nicht ein Wunder geschieht, über kurz oder lang die Südländer in die Verarmung führen, die Nordländer um ihre Erdsparnisse bringen. Noch tut man so, als hätte man alles im Griff. Doch der Schein trügt, dahinter tun sich Abgründe auf.                                                                                                                                 Sind wir, vor allem die jüngere Generation, auf alle Eventualitäten vorbereitet?  Ich befürchte, nicht genügend, Wir gehen aber einer Zeit entgegen, in der  große Schwierigkeiten, vielleicht auch Katastrophen aller Art auf uns warten dürften.                 Ich gebe daher im Folgenden einige Überlegungen französischer Freunde wider, die sich für den Aufbau eines solidarischen Netzwerkes  gleichgesinnter Freunde und Kameraden beiderlei Geschlechts auch in deutschen Landen eignen könnten. Ein gemeinschaftliches Hilfswerk,  das die gegenwärtigen Probleme und Notsituationen einzelner, aber erst recht auch eine kommende schwierige Zeit besser bewältigen ließe.</p>
<p>Über ein derartiges  Solidaritätswerk  könnte  ein Jahresbeitrag zahlendes Mitglied Hilfe oder bestimmte Leistungen (gedacht vorerst auf  lokaler und regionaler Ebene) anbieten oder  um solche anfragen. Zum Beispiel: A sucht jemand, der ihm seinen Computer zu einem Freundschaftspreis (oder auch in Form eines Tauschgeschäftes) repariert. Oder: B hat einen Kastenwagen und stellt diesen  für Transporte  kostengünstig zur Verfügung. Oder: C hat an Gleichgesinnte ein Lokal zu vermieten usw.                                                    Dem Angebotsbereich sollte hier keine Grenze gesetzt sein: Handwerk, Veranstaltungs- und Baugewerbe, landwirtschaftliche oder künstlerische Tätigkeiten, rechtliche Belange, Beherbergungen, Sicherheitsberatung usw.  Fähigkeiten, Wissen, Ressourcen sind da gefragt. Nicht zuletzt aber solidarisches Bewußtsein wie es einer Gemeinschaft, der  ein freies Volk, Kultur und Sprache noch ein Anliegen sind, geziemt.                                           Die Hilfswerkzentrale (z. B. Verein) sollte die eingehenden Angebote  bzw. Anfragen also sammeln und die nötigen Kontakte herstellen. An die Arbeit und Glück auf!</p>
<p>Und damit zu einem weiteren Beitrag das EU-Chaos betreffend:</p>
<p>&#8220;Auf dem Kontinent der Volkssouveränität hat die Epoche der Postdemokratie begonnen. Viele Staaten werden faktisch bereits von Kassenprüfern der Banken regiert&#8221;,  schreibt Dirk Schümer in einem Beitrag der FAZ vom 23. Februar d.J., in dem der Journalist mit dem derzeitigen EU-Management abrechnet.                                                                             Der rechtskonservative Buchautor Gerhoch Reisegger verfaßte dazu eine Anmerkung, die ich meinen Blog-Besuchern nicht vorenthalten möchte:</p>
<p><strong>&#8220;Europa schafft sich ab&#8221; &#8211; eine Anmerkung dazu</strong></p>
<p>Dirk Schümer scheint eine zutreffende Analyse der Lage abgeliefert zu haben und hat auch, moderat empört, diese kommentiert. Hat er das wirklich?</p>
<p>Wenn etwa von ihm bemerkt wird: „Und es gibt keinen Zweifel, dass bedrängte Reparaturarbeiter dieses Projekts wie Angela Merkel, José Manuel Barroso e tutti quanti das nicht anders sehen und keineswegs als machtgeile Zyniker agieren möchten“, so kommen uns aber Zweifel. Merkel – eine ehemalige DDR-Funktionärin des real existierenden Sozialismus – und Barroso, ein Altkommunist, als „Reparaturarbeiter“ dieses Projekts? &#8211; Welches Projekt – die Umwandlung Europas in eine vom Zentralkomitee verwaltete Demokratur?</p>
<p>Oder die wohl rhetorische Frage: „Müssten sich nicht alle Abgeordneten von diesem ökonomischen Putsch entwürdigt fühlen?“ Was meint Schümer mit <strong><em>entwürdigt</em></strong> in Zusammenhang mit „Abgeordneten“? Was diese bestens alimentierte B… seit Jahr und Tag praktiziert ist die Maximierung ihrer Diäten bei völliger Nutz- und Verantwortungslosigkeit.                                                                                                                 Wie könnte sonst vom „Durchwinken“ jener Ukasse aus dem Brüssler Politbüro ganz selbstverständlich und seit Jahr und Tag die Rede sein? Abgesehen davon, daß die Abgeordneten auch vor dem Putsch der von der Hochfinanz an der Leine geführten Kommissare nie wirklich etwas zu reden hatten. Außer dem, was von den Partei-Sekretins ihnen vorgegeben wurde.                                                                                                                        Bei PISA-bedingter Leser-Verweigerung – dem Nachplappern der Parteiensprechblasen – oder im Ausnahmefall gar bewußtem Aufmucken wurde und wird dieser Mangel an Gehorsam ja regelmäßig mit der Vertreibung aus dem Paradies, also weg von der Futterkrippe, geahndet. Und das hat diese besondere Klasse an Sch…. ja immer schon kapiert und verhält sich dementsprechend.</p>
<p>Dirk Schümer tut auch so, als hätte es je bei uns Demokratie gegeben. Mit solchen Ansichten zeigt er nur, daß er anscheinend nicht weiß wovon er spricht. Es hat sie nie gegeben, und auch die heute wieder öfters bemühte „griechische Demokratie“ war wohl auch keine. Weniger wegen der ausgeschlossenen „Nicht-Bürger“ oder Frauen, sondern weil auch hier die „Volksvertreter“ schnell erkannt hatten, daß nicht die – geringe – Entlohnung für die Teilnahme an Ratsversammlungen oder Gerichtssitzungen diese lohnten, sondern die auch damals schon erkannte Möglichkeit, sich bestechen zu lassen, die das bessere Geschäft war.</p>
<p>Und sofern Gerichtssitzungen des Volkes (eine der wesentlichen Charakteristika der gr. Demokratie) überhaupt stattfanden, waren die Urteile von einem aufgeputschten Pöbel reine Willkür und hatten mit Recht nichts zu tun. Ist nicht auch Sokrates auf diese Weise zu Tode gekommen?</p>
<p>Die Wahrheit zu diesem ganzen Schlammassel ist doch, daß das „Projekt Europa“ von Anfang an als building-block der One-World konzipiert war, und all jene, die hier zur sogenannten politischen Elite (aber auch deren Wasserträger) gehören und gehörten, waren wohl immer schon über die entsprechenden Seilschaften (Atlantik-Brücke, Bilderberger, etc.) vorselektiert und verstanden ihren Job auch „richtig“, nämlich in landesverräterischer Weise die Auflösung des jeweiligen Nationalstaates klammheimlich zu betreiben. Das bekannte Juncker-Zitat braucht ja wohl nicht mehr als Beweis angeführt werden.                                                                                                        DI Gerhoch Reisegger</p>
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		<title>Revolution statt Wulffs und Häupls!</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 17:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helmut mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der bunte Wulff  in allen Vorteilsgassen wollte zeigen, daß auch er, wie die meisten seiner Zunft, selbst in persönlich windschiefen Lagen nicht nur große Nehmer- sondern auch ebensogroße Steherqualitäten habe. Das ist ihm immerhin so ausdauernd gelungen, daß ihm diese &#8230; <a href="https://helmutmueller.wordpress.com/2012/02/19/revolution-statt-wulffs-und-haupls/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1617&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der bunte Wulff  in allen Vorteilsgassen wollte zeigen, daß auch er, wie die meisten seiner Zunft, selbst in persönlich windschiefen Lagen nicht nur große Nehmer- sondern auch ebensogroße Steherqualitäten habe. Das ist ihm immerhin so ausdauernd gelungen, daß ihm diese jetzt fürstlich vergoldet werden.                                                                                Auch andere mehr oder weniger im grellen Rampenlicht stehende Verantwortliche  werden für ihr Alter großzügig vor- und ausgesorgt haben. Und das, obwohl sie ihr Volk längst aus den Augen verloren haben.</p>
<p>Ein anderer Privilegierter und Höchstgehaltbezieher, Wiens Bürgermeister, ein Steher von echtem Schrot und Korn, der  einen kleinen oder mittleren Vorwahlkampf-Schwächeanfall seiner Partei zu befürchten scheint, hat nach Unmutsäußerungen der Parteibasis sein Herz für  das wahre Wien entdeckt. Wien-Kultur und deutsche Sprache sind dem Rathausmann, dem im kleinen Kreis das Wort „Tschusch“* schon einmal ausgerutscht sein soll, plötzlich ein Anliegen.</p>
<p>Das wäre ja an und für sich nur zu begrüßen, wüßte man nicht worum es da geht, und wüßte man nicht, wie es bisher im Wien des mit deutschnationalen Jugendsünden belasteten, jetzt aber die Internationale schmetternden Parteiobersten so zuging und weiter zugeht. Wobei überlegenswert wäre, ob die eine Neigung nicht die andere, rein karrieremäßig, zur Folge haben mußte, wie das bei Konvertiten oft der Fall ist.</p>
<p>Wenn ich sage, so zugeht, dann meine ich ganz und gar nicht nur die bereits legendär gewordene nicht enden wollende Korruption in Wien, die halt die einen, dank langjähriger Praxis und Machtausübung, besser, um nicht zu sagen perfekt, die anderen, neu Hinzugekommenen,  aus verschiedenen Gründen weniger gut unter dem Tisch halten können.</p>
<p>Dem roten Clan, dessen Häupl übrigens eine gewisse Zeit eine Schwäche für türkischen Charme nachgesagt wurde,  haben nämlich die echten Wiener etwa neben Ghettos, schrecklichen Bausünden und Umweltverwahrlosung ja auch noch anderes zu  verdanken. Etwa,  daß an den besten Standorten am Wiener Innenstadtring die traditionellen Wiener Imbissstände türkischen Platz machen mußten.  Beanstandenswertes Kebab statt anständiger  Burenwurst. Nicht nur am Ring.                                                                                                                                                                 Immer mehr Kleingewerbe ging und geht  bekanntlich an nicht integrierbare ausländische Großfamilien. So sollen vor einiger Zeit am geschichtsträchtigen Hohen Markt pakistanische Einwanderer den dort begehrten Imbissstand erworben haben, den sie, wie man hört, auch um 1,5 Millionen Euro nicht mehr aus der Hand geben möchten.             Welcher alteingesessene Österreicher hätte nicht auch gerne so einen tollen kleinen Laden?  Aber wie kommt ein Österreicher  dazu, wenn er die neuen Gepflogenheiten in Stadt und Land nicht kennt und auch nicht annehmen möchte?                                                                                                                                                                   Ein besonders exemplarischer und für Wiens Identität tragischer Fall ist es auch, daß vor etlichen Jahren das älteste Gasthaus der  Stadt, die „Tabakspfeife“, an einen Einwanderer aus dem Orient verkauft, statt von der Gemeinde als schützenswertes Kulturgut erworben und als solches an einen inländischen Junggastronomen weitergegeben wurde.              Heute erblickt dort kein Wiener Schnitzel mehr die Welt. Aber dafür in Wien immer mehr Exotisches.</p>
<p>Soviel ist dem Rathaus (sieht man von des Bürgermeisters Lieblingsbeisel und einigen selektiv geförderten Tafelspitze einmal ab) bisher an Wiens Kultur gelegen gewesen.       Diese wenigen Beispiele aus der Gastronomie – in der wenige Inländer oft nur Dank guter Beziehungen zur führenden Rathauspartei erfolgreich sein können &#8211; stehen ja nur stellvertretend für viele andere in anderen Bereichen, die die Verdrängung der Wiener Kultur verdeutlichen.</p>
<p>Diese nachteilige Veränderung ist umfassend und betrifft mittlerweile schon alles Wienerische. Typen, Verhaltensnormen, Ausdrucksformen und nicht zuletzt eben auch die Sprache sind betroffen und weisen auf ein anderes Wien als das uns Älteren noch bekannte und heimisch gewordene.                                                                                          Wiener Identität, nicht zuletzt österreichische, haben die Parteimanager der regierenden Rathausparteien schon vor Jahrzehnten aus dem Blickwinkel verloren. Sie steht inzwischen nicht nur auf dem Speiseplan der Konzerne.                                                                                                                                                                                              Die Frage stellt sich doch längst, ob es den Verantwortlichen, sei es hier, in Berlin oder Paris, überhaupt noch um kulturelle oder nationale Identitätsbewahrung geht. Ja, ob das ganze Menscheln da oben nicht bloß Heuchelei ist.                                                                Denn egal welcher Herkunft der Mensch gerade ist, egal ob In- oder Ausländer, er muß in das Kosten-Nutzenschema der Konzerne und/oder in die Vorstellungswelt weltfremder Ideologen  „integrierbar“ sein, als Konsument, als Wähler, als Bauer am politischen Schachbrett.  Sonst wird der Typ ausgemustert.                                                                                                                                                                  Daher werden so wie die bunte Republik der  Wulffs  und  Co. auch das Wien und die Republik Österreich weiter in diesem Sinne verwaltet werden. Man kann darauf wetten. Alles anders Lautende von oben sind Lippenbekenntnisse vornehmlich vor Wahlen, dazu es beim Wulff  im Multikulti-Pelz allerdings nicht mehr gekommen ist.                            Übrigens bin ich der Meinung, auch für die Bundesrepublik Deutschland wäre ein parteifreier Bundespräsident der geeignetere, und er sollte natürlich vom Volk gewählt werden. Was nicht nur die Parteien fürchten.</p>
<p>Nun sind  inzwischen unüberhörbar jene Stimmen, die einen Neuanfang, etwas ganz Neues fordern. Nicht nur bei uns. Das kann noch lange dauern, die Herrschenden sind noch mächtig und das System ist noch halbwegs funktionsfähig, wenn auch mit zunehmenden Ausfällen konfrontiert, aber zu verkraftbaren Konzessionen da und dort notgedrungen bereit.                                                                                                                          Aber, und ich sage es zum wiederholten Male, wird von wem immer nicht rechtzeitig eingegriffen, wird sich ohne Revolution (wie immer diese aussehen mag) nichts mehr grundlegend ändern können. Entweder diese oder ein wenig rühmliches Ende. Das lehrt die Geschichte.</p>
<p>* <em>Wenig schmeichelhafte Bezeichnung für Gastarbeiter aus dem damaligen Jugoslawien.</em></p>
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		<title>„Pretty good“ – ein Gaunerstück</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 19:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helmut mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ihren Wählern spielen die Politiker die harten Kerle, besonders auch wenn es um Milliardenhilfe an Pleitestaaten geht. Unter sich sprechen sie eine andere Sprache. Was vor einiger Zeit etwa der damalige ungarische Ministerpräsident, der Sozialist Gurscany, im kleinen Kreis &#8230; <a href="https://helmutmueller.wordpress.com/2012/02/14/%e2%80%9epretty-good-ein-gaunerstuck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1608&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ihren Wählern spielen die Politiker die harten Kerle, besonders auch wenn es um Milliardenhilfe an Pleitestaaten geht. Unter sich sprechen sie eine andere Sprache. Was vor einiger Zeit etwa der damalige ungarische Ministerpräsident, der Sozialist Gurscany, im kleinen Kreis offenbarte, nämlich, wie Politik funktioniere: Man mache den Wählern etwas vor und lüge.                                                                                                                              So einfach ist also das politische Geschäft!  Und wird man einmal hinausgeekelt, dann spielt man bei nächstbester Gelegenheit wieder den Sauberman, der alles besser kann.</p>
<p>Jetzt soll  ein christdemokratischer Politiker, der deutsche Finanzminister Schäuble, einen weiteren Beweis unaufrichtigen Verhaltens eines Politikers geliefert haben. Er soll nämlich, als er im Vier-Augen-Gespräch mit  seinem portugiesischen Amtskollegen belauscht wurde, diesem bereits eine Milliardenhilfe für sein Land zugesagt haben, obwohl nach außen immer so getan wird, als wäre das kein Thema.</p>
<p>Nichts Neues also im untergehenden Abendland? Oh doch!  Jetzt hat die EZB den Banken weitere 500 Milliarden zugesagt, nachdem sie diese bereits im Dezember vorigen Jahres mit 480 Milliarden geflutet hatte.                                                                                                   Und wieder mit einer Laufzeit von drei Jahren zum Spottzinssatz von ein Prozent! und der Chance, dieses Geld mit einem weit höheren Zinssatz an Kreditnehmer weiterzugeben. „That´s pretty good“, wie sich ein deutscher Banker ausgedrückt haben soll.</p>
<p>Einzige Bedingung bei diesem „Deal“, wie man so etwas heute nennt: Die Banken müssen weitere Staatspapiere der bankrotten Staaten Griechenland und Co. zeichnen. Das ist aber kein Problem, denn diese werden bei der EZ als Depot hinterlegt, nicht ohne daß diese Papiere von den Euro-Staaten vorher als absolut sicher bezeichnet worden sind.                 Und das obwohl deren effektiver Wert kaum 60% des Nennwertes ausmachen. Aber  die EZB kann so weitere Milliarden drucken, für Griechenland und den Rest der Bankrotteure.</p>
<p>Nun kann man spekulieren, wer die größeren Schurken sind, wer die Gewinner. Kein größeres Rätselraten aber bereitet die Frage, wer dabei zum Handkuss kommt, also wer das alles mit seiner Schaffenskraft berappen soll. Es kann doch wirklich keiner mehr glauben, das ganze bliebe für den einzelnen ohne Folgen. Nicht in Griechenland, nicht bei uns.                                                                                                                                                           Aber irgendwann  muß das und noch mehr dieser Art von Gaunereien wohl auch entsprechende politische Folgen haben. Doch diese werden mit dem üblichen Auswechseln von Personen und Parteien allein nicht mehr zu bewältigen sein.</p>
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		<title>Dresden: Gedenken als politisches Geschäft?</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 07:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helmut mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Dürftig ist die Zeit an Haltung und deshalb überladen mit Unterwerfung. Zeichnet die einen das Gerade-gehen aus, so die anderen das Krumm- oder auch nur Dumm-sein. Mit diesem Problem hadert die deutsche Nation seit altersher. Stehen die einen mit Staunen &#8230; <a href="https://helmutmueller.wordpress.com/2012/02/12/dresden-gedenken-als-politisches-geschaft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1599&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dürftig ist die Zeit an Haltung und deshalb überladen mit Unterwerfung. Zeichnet die einen das Gerade-gehen aus, so die anderen das Krumm- oder auch nur Dumm-sein. Mit diesem Problem hadert die deutsche Nation seit altersher. Stehen die einen mit Staunen und Respekt vor dem Werk der Geschichte, klammern sich die anderen an ein besonders schlecht ausgeführtes Detail.                                                                                                                                                                  Suchen die einen die Wahrheit oder gar das Gespräch, reagieren die anderen gewalttätig oder bleiben stumm.  Aber ist das Gespräch, mit Martin Heidegger gesprochen, nicht der Grund menschlichen Daseins?                                                                                                                                                                 Wenn aber eine Seite stattdessen den Gift und Galle spuckenden Monolog, ja selbst Gewalt bevorzugt, ist das dann nicht so pathologisch wie deren gesamtes Verhalten? Und was sagen unsere Toten dazu, an Gedenktagen, an denen sie, wie es scheint, von Gut-Menschlichkeit heuchelnden „Besseren“ für einen politischen Mummenschanz aus der Versenkung geholt werden?</p>
<p>Seit dreißig Jahren versammeln sich „Linke“ wie „Rechte“  am 13. Februar in Dresden, um der Toten des Bombeninfernos im Zweiten Weltkrieg zu gedenken. Politisches Kleingeld auf Kosten der Toten zu wechseln geziemte aber keiner Seite.  Jede Seite sollte daher auf anständige  Weise diesen Gedenktag begehen.</p>
<p>Nun wird dies aber einer Seite, der  so genannten „rechten“, mit der ich als „links“ wie „rechts“ Denkender auch nicht immer in jedem Punkt übereinstimmen kann, verwehrt, obwohl auf der anderen Seite nicht weniger Dummköpfe mit marschieren und die Aggressionsbereitschaft bei solchen Gelegenheiten zuletzt  eindeutig von „linker“ Seite ausgegangen zu sein scheint. Was auch der Mehrheit der Dresdner wohl nicht verborgen geblieben sein dürfte, da sie bisher an diesem Gedenktag mehrheitlich nicht auf die Straße ging.</p>
<p>Das diesjährige Motto „Mut, Respekt, Toleranz“ klingt deshalb in Kenntnis der  wahren Fakten  bereits wie ein Hohn. Und geradezu lächerlich ist es, wegen der als „Neonazi und Rechtsextremisten“ abgekanzelten „Rechten“ dann auch noch eine Menschenkette als Schutzwall um die Innenstadt zu bilden.</p>
<p>Ach wie großartig! Wer oder was soll denn da geschützt werden? Die so genannten „Rechtsextremisten“  marschieren doch ganz wo anders. Hauptsache man kommt ins Bild?  Hauptsache man gefällt dem Ausland?                                                                                        Die „Rechten“, auch von der offensichtlich „linken“ CDU so bezeichnet, würden dieses Datum zur Selbstdarstellung nutzen, heißt es von offizieller Seite. Mein Gott! dieses Pharisäertum, das doch selbst die besten Laiendarsteller aufzubieten hat.                                                                                                                                                              Zudem wird den unseriöserweise pauschal als „Neo-Nazi“ beschimpften „Rechten“ übel genommen, daß sie die offiziell verkündeten Opferzahlen „dramatisch“ hochrechneten und den Bombenterror gar als Kriegsverbrechen bezeichneten. Was war es denn sonst? Alliierte Streicheleinheiten?</p>
<p>Hören wir doch, was  ein Gegner des Nationalsozialismus auf „MDR-Online“ zu den Opferzahlen zu sagen hat: <em>„Mich erstaunt nur, daß  je länger dieser Tag in der Geschichte zurückliegt, sich immer neue &#8220;Sachverständige&#8221; melden die jedesmal weniger Tote bei diesen Bombenangriffen zählen. Nach Kriegsende zu DDR-Zeiten waren es 350.000-400.000 Tote, in manchen Berichten kommt man sogar auf 600.000 Opfer. Heute sind es, &#8220;nur&#8221; noch einige 10.000.Wenn diese Entwicklung so weitergeht, hat Dresden überhaupt nicht gebrannt und die Gebäude sind an Altersschwäche eingefallen“.</em> Und das alles bei Straffreiheit für Verharmlosung des Dresdner Holocausts!</p>
<p>Ja, was sagen eigentlich die Toten dazu?  Sie, die uns doch gewiß zuhören!- Was sagen sie dazu, daß die heute Tonangebenden ihre tragische Geschichte (wie auch die gesamte deutsche Geschichte) zu manipulieren und  zu instrumentalisieren versuchen? Den  Dresdner Flammentod, der Dresdner Leid  harmloser darstellen als es in Wirklichkeit war. Die dieses Verharmlosungsgeschäft als das unschuldigste der Welt betreiben, ein Geschäft, das nicht ihre Gründung ist, aber das auch für sie einen (politischen) Gewinn abwirft.                                                                                                                                                                   Ja gewiß, es gibt böse „Rechte“ so wie es böse „Linke“ gibt, aber es gibt welche, die sind noch viel böser, den sie haben dafür gesorgt, daß es diese Gräben weiterhin gibt und Gewalttäter und Chaoten auf beiden Seiten aktiv sein dürfen .                                                   Zum Zwecke eines Marionettenspiels an dem die gesamte deutsche Nation teilnehmen soll. Ein Spiel, daß aber die Menschen nicht zusammenführt, sondern nachweislich auseinanderdividiert. Ein Spiel, daß die Krummen unter ihnen gegen Judaslohn beaufsichtigen und leiten dürfen.<strong></strong></p>
<p>Haltung äußerst sich also nicht unbedingt darin, in dem man an einem Gedenktag Kerzen anzündet und fromme Worte spricht. Oder Menschenketten organisiert.  Haltung hat auch mit ganzheitlicher aufrechter  Gesinnung zu tun. Extreme Kerzenseligkeit ist schon in der Kirche suspekt.                                                                                                                               Eine scheinheilige Haltung  ist mehr als sinnentleert, gerade auch dann, wenn ein Gedenktag benutzt wird, einen politisch unliebsamen Gegner anzuschwärzen um sich auf das  selbstgezimmerte Podest zu stellen.                                                                                                                                                             Haltung oder nicht äußerte sich eben auch darin, ob man aller Toten gleich oder in selektiver Art und Weise gedenkt. Selektiv, indem nur zu einem ganz bestimmten Gedenktag Bälle und ausgelassene Heiterkeit tabu sind. Gleich hieße, indem ein Literat im deutschen  Bundestag an einem 13. Februar etwas  über den völkerrechtswidrigen alliierten Bombenterror vorlesen dürfte. Und nur darüber!</p>
<p>Diese Zeit ist nun aber leider nicht nur dürftig an Haltung, ihr fehlt anscheinend auch der Grundkonsens darüber, was das eigentlich  ist. Deutsche Haltung und Würde scheinen verlorengegangen mit jenen, die im Bombenhagel oder an der Front ihr Leben ließen, und von denen, die nach Hause kamen, leben nur mehr wenige.</p>
<p>Es läge an den neuen Deutschen, ob „links“,„rechts“ oder in der „Mitte“ beheimatet, diese Tugenden wieder aufzufinden und dem Krumm- und Devot-sein endgültig zu entsagen. Erst dann hätte man die Vergangenheit endgültig „bewältigt“.</p>
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		<title>Fremde Arten bedrohen heimische</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 09:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helmut mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Gesichtet  in einer SPAR-Filiale: Brombeeren aus Mexiko. Heidelbeeren aus Chile. Himbeeren aus Marokko. Erdbeeren aus Ägypten. Trauben aus Namibia. Kein Witz! Ist das nicht irre?  Aber dafür teuer und  &#8211; bildlich gesprochen -  ohne unseren eigenen Beeren und Trauben  in &#8230; <a href="https://helmutmueller.wordpress.com/2012/02/08/fremde-arten-bedrohen-heimische/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1596&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesichtet  in einer SPAR-Filiale: Brombeeren aus Mexiko. Heidelbeeren aus Chile. Himbeeren aus Marokko. Erdbeeren aus Ägypten. Trauben aus Namibia. Kein Witz! Ist das nicht irre?  Aber dafür teuer und  &#8211; bildlich gesprochen -  ohne unseren eigenen Beeren und Trauben  in geschmacklicher und qualitativer Hinsicht  auch nur annähernd das Wasser reichen zu können.  Auf alle Fälle völlig unnötig, denn werden unsere richtig gelagert  oder gut eingekocht, kommt man mit diesen heimischen Vitaminlieferanten ausreichend über den Winter.                                                                                                          Also wozu das ganze? Was hier wächst, braucht nicht unbedingt, noch dazu mit den bekannten Nachteilen drum herum,  eingeführt zu werden. Dennoch, im Vergleich zu anderen „Zuwanderern“ sind diese, sofern mit ihnen nicht gleich auch Schädlinge mit auf die Reise gehen, noch relativ harmlos.</p>
<p>Problematischer erweist sich da schon die Invasion manch fremder, hier nicht beheimateter Arten, denn immer weniger handelt  es sich um eine so segensreiche wie die Kartoffel. Einige der eingeführten Arten, Pflanzen wie auch Tiere, setzen sich nämlich in der neuen Umgebung fest und breiten sich anschließend mangels natürlicher Feinde ungehindert aus und sind nur mehr schwer in<strong> </strong>den Griff zu bekommen.                           Invasive Arten seien heute eine der bedeutendsten Bedrohungen für die Artenvielfalt, meint  etwa Michael  Dorcas vom Davidson College in North Carolina- So habe die Pythonschlange die Säugetiere der Everglades, darunter vom Aussterben bedrohte Arten, arg dezimiert.                                                                                                                                        Auch an der Universität von Oldenburg sieht man in der Invasion fremder Arten, u. a. etwa der chinesischen Wollhandkrabbe, eine unkontrollierbare Gefahr. Auch der Waschbär richtet inzwischen einen gehörigen Schaden an.<strong> </strong>Bereits im Jahr 1992 hat sich ja deshalb     z. B. Deutschland im Biodiversitäts-Übereinkommen verpflichtet, etwas gegen die Gefahren, die von gebietsfremden Arten ausgehen, zu unternehmen. Mit wenig Erfolg bisher.</p>
<p>Viele solcher Einwanderer sind richtige Anpassungskünstler, was dadurch meist zu Lasten einheimischer Arten geht. Deren Lebensraum wird eingeschränkt, und manche sterben deshalb sogar aus. Wenn sie nicht gar von der fremden Art verspeist werden, wie es kleinen gefräßigen einheimischen Schnecken auf einer Pazifikinsel durch importierte größere widerfuhr.                                                                                                                               Viele Experten sehen in der Einwanderung fremder Arten &#8211; neben der Zerstörung der natürlichen Lebensräume &#8211; inzwischen eine der schwerwiegendsten Ursachen für den Rückgang der biologischen Artenvielfalt. Was politisch korrekt tätige Experten auf diesem Gebiet nicht daran hindert, Aussagen zu treffen wie,  man möge doch mehr Toleranz für fremde Arten zeigen. Will heißen: Wenn also der Waschbär unter dem Dach wütet oder das indische Springkraut die Brennessel im Garten verdrängt, dann bitte nur nicht „ausländerfeindlich“ werden.</p>
<p>Da die Invasion fremder Arten nun einmal heimische Arten verdrängt, hat die UNO ja 2010 das Jahr der Artenvielfalt ausgerufen. Es ist schon klar, nicht immer hat man es gleich mit einer Landplage zu tun, aber dafür anscheinend immer mehr. Und es werden neben versehentlich Verschleppten (durch Handel, Tourismus, Migration) auch schon massiv „Illegale“ (Pflanzen, Tiere) absichtlich in das jeweilige Land gebracht.                  Diesbezüglich drängt sich unwillkürlich ein weiteres Beispiel einer „Invasion“ auf, und auch da sind die Folgen ähnlich. Nicht nur kostenmäßig. Sollte da nicht auch gelten, wer paßt hierher, beläßt dem Einheimischen das Gefühl, bei-sich-zuhause zu sein, ist am Ende auch ein Gewinn?                                                                                                                                      Wenn nur all die „Toleranten“, besonders grüne unter ihnen, endlich ihre ideologischen Scheuklappen abnehmen und der biologischen Wahrheit sowie diesbezüglichen tragischen Lehren der Geschichte ins Auge sehen wollten.</p>
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		<title>Mißbrauch des Holocaust</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helmut mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner Anklage gegen die “Holocaust-Industrie” deckt Norman Finkelstein die “moralische und finanzielle Ausbeutung  jüdischen Leidens” auf. In den letzten Jahren sei diese Industrie zu einem regelrecht “erpresserischen Geschäft“  geworden, heißt es in dem gleichnamigen Buch. Die Behauptung, der Holocaust &#8230; <a href="https://helmutmueller.wordpress.com/2012/02/04/misbrauch-des-holocaust/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1587&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Anklage gegen die “Holocaust-Industrie” deckt Norman Finkelstein die “moralische und finanzielle Ausbeutung  jüdischen Leidens” auf. In den letzten Jahren sei diese Industrie zu einem regelrecht “erpresserischen Geschäft“  geworden, heißt es in dem gleichnamigen Buch.</p>
<p>Die Behauptung, der Holocaust sei einzigartig (wie zuletzt auch HC Strache festzustellen sich bemühte, Anm.) ist “intellektuell unfruchtbar und moralisch verwerflich“, schreibt Finkelstein  Daß sich der Autor damit nicht nur Freunde erworben hat, ist mittlerweile bekannt.</p>
<p>Nun hat sich am 2. Februar d.J. die israelische Rundfunk- und Fernseh-Moderatorin Merav Michaeli (sie schreibt für <em>Ha´aretz)</em> in furchtloser Weise dieses Themas angenommen: “Die israelische Regierung wolle keinen Frieden” &#8230;.und dies  sei “seit der Gründung des Staates Israel so”, merkt sie in ihrem Beitrag “Israels never-ending Holocaust” tapfer an.</p>
<p>Sie meint auch, obzwar Israel dem Trauma des Holocaust  nie selbst begegnet sei, plakatiere man diesen als nationales Trauma, um die ständige Existenzangst und die Aggressivität, die damit verbunden seien, zu verstärken.</p>
<p>Will man die israelische Politik besser verstehen, lohnt es sich also in dieses Thema zu vertiefen. Das tat Merav Michaeli und kam dabei zu weiteren Einsichten: Der Holocaust sei der Schlüssel dafür, wie sich Israel selbst definiere. Er sei quasi die Rechtfertigung für die nicht enden wollende Existenzfurcht und er ist das einzige Prisma durch das jede Situation begutachtet werde, so Michaeli.</p>
<p>Weiter schreibt sie: Dadurch sei es ausgemachte Sache, daß  “unser ganzes Leben eine einzige lange Shoa ist”. So behaupte man auch: “Die Hitlers sind noch immer da” (Netanjahu). Deshalb also werde der Holocaust in den Schulen gelehrt, würden Todeslager von Studenten besucht usw. Die Journalistin nimmt sich wahrlich kein Blatt vor den Mund.</p>
<p>Bemerkenswert in Michaelis Beitrag ist auch der Hinweis auf eine <em>Ha´aretz</em>-Umfrage wonach nur zwei Prozent der Israeli sich demokratischen Prinzipien verpflichtet fühlten. Das ist beinahe unglaublich, aber auch insofern interessant, da unsere westlichen Politiker (einschließlich Rechtspopulisten) und Medien dieses sich aggressiv verhaltende Israel ständig als die “einzige Demokratie” im Nahen Osten anpreisen.</p>
<p>Schließlich meint Frau Michaeli: “Was wir als rational betrachten ist derzeit ein erschreckendes, defensives, aggressives Muster. Unsere derzeitigen Führer haben den israelischen Judaismus zu einem posttraumatischen Syndrom gemacht, während sie uns zur Selbstzerstörung führen”. Davor könne „uns nur das globale Judentum und sonst niemand retten“, ist ihre beinahe verzweifelt scheinende Hoffnung.</p>
<p>Gerade die letzten Bemerkungen Michaelis erweisen sich angesichts der augenblicklichen Lage auch für Nichtjuden einigermaßen bedeutungsvoll. Soll doch die ehemalige Ministerpräsidentin Gola Meir einmal gesagt haben, in einer Art Jüngstem Gericht würde Israel die gesamte Region mit in das Verderben reißen. Was angesichts der Kriegsanstrengungen gegen den Iran inzwischen immer mehr neutrale Beobachter ohnehin befürchten .</p>
<p>Aber beträffe es wirklich nur die Region?  Immerhin hat Deutschland dem Zionistenstaat einige U-Boote geschenkt, die zum Abschießen von Raketen mit Atomsprengköpfen geeignet sind. Und damit sind in Reichweite dieser: Wien und Berlin. Da könnte ja eine Rechnung offen sein.</p>
<p>Es ist daher völlig unnötig mit dem Zeigefinger stets nur auf die Mullahs in Teheran zu zeigen, die diesem Klerus zugeschriebene “verrückte” Gesinnung kann sich durchaus auch unter maßgeschneidertem  Anzug und Krawatte verstecken.</p>
<p>Ja, es ist an der Zeit, daß die schweigende jüdische Mehrheit weltweit ihre Stimme erhebt, ehe die Zionisten unter dem als Schutzschirm mißbrauchten Holocaust den Dritten Weltkrieg anzetteln.</p>
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		<title>Palästina ist nicht aufzuhalten</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 20:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helmut mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Einem Bericht der Washington Post ist zu entnehmen, daß zwischen 2004 und 2007 verschiedene von der Steuer befreite US-Organisationen insgesamt 33,4 Millionen Dollar für jüdische Siedlungen im besetzten Westjordanland gesammelt hatten. Das ist natürlich nur ein Bruchteil der privaten Hilfe, &#8230; <a href="https://helmutmueller.wordpress.com/2012/02/01/palastina-ist-nicht-aufzuhalten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1581&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einem Bericht der <em>Washington Post</em> ist zu entnehmen, daß zwischen 2004 und 2007 verschiedene von der Steuer befreite US-Organisationen insgesamt 33,4 Millionen Dollar für jüdische Siedlungen im besetzten Westjordanland gesammelt hatten. Das ist natürlich nur ein Bruchteil der privaten Hilfe, die u.a. auch von Glücksspiel-Milliardär Adelson (Unterstützer von Obama-Herausforderer Gingrich) geleistet wird, und die u. a. auch einer orthodoxen Gruppe in Yitzhar bei Nablus zufließt, deren Rabbi einmal gemeint haben soll, es sei auch erlaubt Palästinenser-Babys zu töten, da diese so wie ihre bösen Eltern werden könnten.                                                                                                                                        Großzügig ist aber auch das offizielle Washington:  Zwei Drittel der US-Hilfe für Israel (2003 sollen es 15 Mrd. Dollar gewesen sein) dienen der Finanzierung von Waffen, die auch gegen Palästinenser eingesetzt werden. Zur Erinnerung: 2002 wurden gut 1 000 Palästinenser getötet, u. a. eben mit US-Waffen.                                                                      Angeschafft werden mit diesen Hilfsgeldern aber auch Bulldozer um Häuser im Besitz von Palästinensern abzureißen. Seit 1967 hat man übrigens 35% von Ost-Jerusalem rechtswidrig den Palästinensern weggenommen.</p>
<p>Doch könnte die ganze US-Hilfe am Ende wenig nützen, da die Zeit gegen den Zionistenstaat arbeitet. Nicht nur demographisch, auch die von den USA und zionistischen Kreisen angestoßenen Revolutionen in der arabischen Welt könnten sich als ein gewaltiger Bumerang erweisen. Nicht zuletzt aber formiert sich internationaler Widerstand gegen die israelische Besetzung Palästinas, gegen mörderische Unterdrückung und Enteignung.          Organisiert und getragen wird dieser Widerstand von BDS (<em>Boykott, Divestment and Sanctions</em>), einer Plattform von mehr als 170 palästinensischen Vereinen und Organisationen. Mit dem Aufruf zum Boykott israelischer Produkte in England und Frankreich war man -  trotz Gewalt-Androhung israelischer Stellen-  schon einigermaßen erfolgreich.                                                                                                                                           Für den 30. März d. J. ist ein Marsch auf Jerusalem geplant. Dabei sollen Tausende Aktivisten von den Nachbarländern Israels aus so nah wie möglich an Jerusalem heranzukommen versuchen.  Gleich darauf im April will eine französisch-belgische Initiative am Ben Gurion Flughafen landen und damit die israelische Polizei erneut herausfordern.                                                                                                                                       Im September soll von Marseille aus dann wieder eine „Regatta für die Freiheit“ in See stechen, wobei inzwischen eine neue Strategie überlegt wird. Vorgeschlagen wurde etwa, daß man nicht im Konvoi wie bisher, sondern einzeln Israel ansteuern solle, um es der israelischen Marine nicht mehr so leicht  zu machen.                                                             Nicht zuletzt sollen in letzter Zeit Webseiten israelischer Regierungsstellen von arabischen Hackern angegriffen worden sein.</p>
<p>Was den Zionisten aber vielleicht sogar mehr Sorgen bereiten könnte, ist der Umstand, daß immer mehr Juden, vor allem junge in Israel wie auch in den USA,  die aggressive zionistische Politik gar nicht mehr lustig finden.                                                                        Jesse Lieberfeld, ein junger US-Jude, gewann einen Schreibwettbewerb in dem er sein plötzliches „Erwachen“ schildert. Er wurde sich gewahr, daß sein amerikanisches Jüdisch-sein unweigerlich mit der Politik Israels verknüpft sei. Mit einer Politik, die er aus moralischen Gründen eigentlich nicht unterstützen dürfe. Als ihm der Rabbi seiner Synagoge keine befriedigendere Antwort als „So ist halt das Leben“ auf sein Problem geben konnte, drehte er dieser endgültig den Rücken.                                                                So wie er werden auch andere US-Juden dem Staat Israel den Rücken kehren, solange dieser als Unterdrücker und Besatzer auftritt. Und demnächst vielleicht als Aggressor gegen den Iran.</p>
<p>Und  noch  ein  Ungemach  steht  der Israel-Lobby ins Haus: Beim  jährlichen Treffen der jüdischen Dachorganisation AIPAC, heuer vom 2 bis 6 März, wollen BDS-Aktivisten vor dem Tagungsort regelmäßig eine “Occupy AIPAC”-Demonstration organisieren, die ein Ende der Besetzung Palästinas fordern wird. Man darf gespannt sein,  wie sich die Polizei in diesem Fall verhalten wird.                                                                                                              Palästina wird übrigens bereits von 100 Staaten als solcher anerkannt, was selbst einige unbelehrbare Rechtspopulisten in den USA wie auch in Europa früher oder später zur Kenntnis nehmen werden müssen.</p>
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		<title>Nach dem Ball ist vor dem totalen Sieg. Oder vor dem großen Knall.</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 18:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helmut mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder aufschlußreich, dem scheidenden Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde in Österreich zuzuhören. Vor allem dann, wenn er, die faschistische und rassistische Politik in seiner alten Heimat öffentlich anscheinend ignorierend, sein Klagelied über rechtsextreme Burschenschafter in Österreich anstimmt. Um &#8230; <a href="https://helmutmueller.wordpress.com/2012/01/29/nach-dem-ball-ist-vor-dem-totalen-sieg-oder-vor-dem-grosen-knall/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1573&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder aufschlußreich, dem scheidenden Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde in Österreich zuzuhören. Vor allem dann, wenn er, die faschistische und rassistische Politik in seiner alten Heimat öffentlich anscheinend ignorierend, sein Klagelied über rechtsextreme Burschenschafter in Österreich anstimmt. Um dabei wieder einmal &#8211; ohne Hintergedanken natürlich &#8211; nahtlos zu gerichtsnotorischen Fakten überzugehen. Was zwar viele noch beeindrucken mag, den Burschenschafter-Ball selbst, um den es in einer zuvor stattgefundenen FS-Diskussion ging, allerdings nicht mehr verhindern konnte.                                                                                                                     Manchmal aber kann Ariel Muzikant einen aber auch schon leid tun. So als er bei besagter FS-Sendung in der Person des freiheitlichen Landtagsabgeordneten Wolfgang Jung mit einem nicht zu unterschätzenden TV-Diskussionspartner Vorlieb nehmen mußte.  Zum Glück sekundierten  ihm zwei brave, bestenfalls um Brot fechtende Erzähler und eine recht wendige Diskussionsleiterin, die gewiß auch etwas zu verteidigen hat.</p>
<p>Der Ball fand somit statt, und das ganze Tamtam um ihn herum gehörte zu einem bekannten, ausgiebig gepflegten und nicht enden wollenden (sollenden) Ritual: Links gegen Rechts, Rechts gegen Links, und  beides sehr zum Vorteil der Herren der Welt. In deren Chor am Ende auch noch so manch höchste akademische Feigheit mit einststimmte. Die etablierte Linke und ihr anarchischer Anhang, u. a. unterstützt von einer gewissensgeplagten Kirche und dynamisch betreut von „unabhängigen“ Medien, machten also erfolgreich Werbung für einen  Ball, den  intelligente Gutmenschen aus jedem Werber einsichtsvollen Gründen eigentlich ignorieren hätten müssen.                                             Aber allein der Umstand, daß dort kein Linkswalzer getanzt wird, dazu der Drang,, sich zu profilieren und ein wenn auch kontraproduktives Lebenszeichen von sich zu geben, überwältigt jede Vernunft. Und blauschlagen wird man ja noch dürfen.                                                                                                                                                         Allerdings hätte auch Wiens Immobilien-Tausendsassa Muzikant längst  schwanen sollen, daß seine verbale Aggressivität gegenüber Rechts seiner Kultusgemeinde mehr schaden, Strache und Co. aber nützen könnte. Offenbar glaubte aber auch er bis zuletzt, seine Klientel mit derlei „Äktschn“ befriedigen zu müssen. Da er angeblich demnächst zurücktreten wird (muß?), darf man gespannt sein, wie sein wahrscheinlich nicht demokratisch gewählter Nachfolger, Oskar Deutsch dem Vernehmen nach, die Sache angehen wird.                                                                                                                                        Es gebe doch wirkliche andere, gesittetere Möglichkeiten um mit politischen Gegnern etwas auszufechten. Warum nicht mit jungen Burschenschaftern – die überwiegende Mehrheit ist ja absolut anständig und demokratisch wohlerzogen &#8211;  endlich einen fairen und vor allem straffreien (!) Gedankenaustausch über ein verhängnisvolles Kapitel der Zeitgeschichte pflegen?  Wo doch deren oberste  politische Vorturner Israel und der zionistischen Politik ohnehin bereits ihre Reverenz erwiesen haben. Oder geht das erst, wenn der letzte Burschenschafter alles, aber wirklich alles für Goldperlen hält, was der eine oder andere  Zeitzeuge oder Kommentator einer Tageszeitung an Krokodiltränen absondert?</p>
<p>Aber  zugegeben, mit einem derartigen offenen Gespräch käme man nicht nur auf blauer Seite ganz sicher in ein ganz ordentliches Dilemma. Zu viel stünde für die eine Seite auf dem Spiel. Zum anderen, wie viele von Karrieredenken und Parteiräson noch nicht gefesselte aktive Burschenschafter gibt es denn, die in einem solch historischen Aufeinandertreffen  den Anforderungen und dem Druck überhaupt gewachsen wären?  Intellektuell, ideologisch, zeitgeschichtlich, nicht zuletzt auch psychisch..                           Doch abgesehen davon wartet ohnehin bereits eine deftige Herausforderung auf die blaue Nachwuchs-Truppe, vor der auch einige ältere Semester jetzt schon weiche Knie zu bekommen scheinen. Was, wenn man bei der nächsten Wahl tatsächlich stärkste Partei wird, ihr Heinzi den Kanzleranspruch gar ernst gemeint hat?                                                  Ja, das könnte ganz schön lustig werden, da ganz oben &#8211; und dazu nicht ganz schwindelfrei. Obzwar die Aussicht auf eine garantiert weiche Landung einen anzunehmenden Absturz erträglich erscheinen ließe.</p>
<p>Nicht weniger interessant ist natürlich die Frage, wie die organisierte Linke europaweit reagieren würde, käme es zu einer Neuauflage von Schwarz-Blau. Rot-Blau ist ja derzeit schwer vorstellbar, das würde ja nicht nur EU-Granden und die ganze Gutmenschen-Szene massiv verärgern. Denken wir dennoch ein Schlupfloch: Einen wenig wahrscheinlichen Personal-Austausch an der roten Spitze vorausgesetzt, könnte, wenn überhaupt &#8211; sofern er nicht schon inoffiziell erfolgt ist &#8211;  höchstens ein zusätzlicher Brückenschlag über den Jordan, sprich, weiterer Kniefall, der Führungsriege um Strache etwas voranbringen.                                                                                                                       Natürlich ginge das nur mit weiteren blauen Konzessionen, die allerdings im Falle von Schwarz-Blau oder Blau-Schwarz ebenso zu leisten wären. Das alles und noch mehr ist durchaus vorstellbar, scheint es doch auch in Straches Partei immer weniger um grundsätzliche Fragen, Ehre und Vaterland, sondern hintergründig zusehends mehr um Posten und Karriere zu gehen, und da wird, wie in den beiden anderen großen Parteien,  jede Kritik und jedes inhaltliche Abweichen bereits mit Ächtung bestraft.  Schließlich will man endlich seinen Platz mitten in einer Gesellschaft, in der man für Angepaßtheit und Linientreue nicht nur mit Orden belohnt wird.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/helmutmueller.wordpress.com/1573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/helmutmueller.wordpress.com/1573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/helmutmueller.wordpress.com/1573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/helmutmueller.wordpress.com/1573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/helmutmueller.wordpress.com/1573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/helmutmueller.wordpress.com/1573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/helmutmueller.wordpress.com/1573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/helmutmueller.wordpress.com/1573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/helmutmueller.wordpress.com/1573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/helmutmueller.wordpress.com/1573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/helmutmueller.wordpress.com/1573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/helmutmueller.wordpress.com/1573/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/helmutmueller.wordpress.com/1573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/helmutmueller.wordpress.com/1573/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1573&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wer sind die Narren?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helmut mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Das US- (oder Israel?)-Protektorat namens Europäische Union hat, kraft seiner selbstverliehenen hohen moralischen Kompetenz,  ein Öl-Embargo über den Iran verhängt. Ob sich die Verwalter multinationaler Interessen dabei etwas gedacht oder automatisch in vorauseilendem Gehorsam gehandelt haben, ist nebensächlich. Hauptsache, sie &#8230; <a href="https://helmutmueller.wordpress.com/2012/01/25/wer-sind-die-narren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1565&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Das US- (oder Israel?)-Protektorat namens Europäische Union hat, kraft seiner selbstverliehenen hohen moralischen Kompetenz,  ein Öl-Embargo über den Iran verhängt. Ob sich die Verwalter multinationaler Interessen dabei etwas gedacht oder automatisch in vorauseilendem Gehorsam gehandelt haben, ist nebensächlich. Hauptsache, sie haben das Mullah-Regime in Teheran gestärkt.<strong>                                                                   </strong>An Teherans Stelle würde ich dem ziemlich ratlos wirkenden EU-Ratspräsidenten einen Qualitätsperser als Geschenk überbringen lassen. Auch im Hinblick darauf, daß bei fortschreitendem  EU-Dilettantismus dieser Teppich dann doch einmal vor einem iranischen Präsidenten ausgerollt werden müßte.</p>
<p>Den Dummköpfen in dieser EU sollte eigentlich bekannt sein: Druck erzeugt Gegendruck und Not macht erfinderisch. Als Beispiel mögen der alliierte Bombenterror und all die Boykottmaßnahmen während des Krieges gegen das deutsche Volk dienen. Was wurde bewirkt? Nichts anderes als Höchstleistungen auf den Gebieten der Technik und der Wissenschaft. Endgültig in die Knie gezwungen wurde dieses Volk erst nach Jahrzehnten der Umerziehung und fortgesetzter „Feindpropaganda“. Aber die wird schon die nächste Generation entsorgen. Hoffentlich.                                                                                                    Auch das iranische Volk ist intelligent und tüchtig, und  stehen  auch nicht alle Iraner hinter ihrer Führung, wenig intelligente Maßnahmen wie ein Öl-Boykott schmiedet es nur zusammen. Aber über die Torheit der Herrschenden hat ja schon Barbara Tuchmann ausführlich genug geschrieben.</p>
<p>Man könnte ja den USA oder auch Israel zehnmal mehr vorwerfen als dem Iran. Darauf aber zu warten, daß unsere Medien sich dieser Aufgabe annehmen, wäre allerdings vergeblich. Und so blasen alle in dasselbe Horn:  Der Iran bastle an einer Atombombe, und die könnte „auch uns“ bedrohen. Also nicht die  200 israelischen Atombomben!</p>
<p>Unmittelbar bedroht dadurch  müßten sich auf jeden Fall Israels Nachbarn, besonders jetzt der Iran fühlen. Dieser möchte daher vielleicht  nichts anderes, als ein Waffengleichgewicht im Nahen und Mittleren Osten herstellen. Israel hingegen möchte seine beherrschende Rolle in der Region behalten. Mit der Option auf einen atomaren Erstschlag natürlich.</p>
<p>Der Iran wird seine Atombombe früher oder später haben, und er wird keinen „Weltkrieg“ entfachen, wie eine Billigzeitung mutmaßt. Das wissen auch die Zionisten, die nur noch ein paar Jahre Platzhirsch spielen dürfen und von daher eher für jede Dummheit bereit zu sein scheinen. Ehrlich gesagt, wenn ich mir die zionistischen Politik so vergegenwärtige, dann  tue ich mir schwer, wie erwähnte Zeitung, die Narren in Teheran anzusiedeln.                      Aber was ist in dieser EU denn noch rational, wenn es um zionistische Interessen geht. Da geht jede Vernunft baden. Kürzlich durfte gar ein zionistischer Rassist und Araberfresser  bei einem Wiener Kongreß im Haus der Industrie an der Seite des  Herrn Genscher  u. a. am Podium auftreten. Ging ein Aufschrei durch die Presse? Wehe, man hätte den iranischen Außenminister dazu eingeladen!*</p>
<p><em>*Was allerdings schwer vorstellbar wäre, steht der Veranstalter, David Ungar Klein („Create Connections“), doch der zionistischen Seite sehr nahe. Aber muß man deshalb gleich Herrn Lieberman einladen?</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/helmutmueller.wordpress.com/1565/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/helmutmueller.wordpress.com/1565/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/helmutmueller.wordpress.com/1565/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/helmutmueller.wordpress.com/1565/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/helmutmueller.wordpress.com/1565/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/helmutmueller.wordpress.com/1565/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/helmutmueller.wordpress.com/1565/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/helmutmueller.wordpress.com/1565/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/helmutmueller.wordpress.com/1565/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/helmutmueller.wordpress.com/1565/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/helmutmueller.wordpress.com/1565/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/helmutmueller.wordpress.com/1565/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/helmutmueller.wordpress.com/1565/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/helmutmueller.wordpress.com/1565/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1565&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>So geht es nicht!</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helmut mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich hatte ich in einer Wiener U-Bahnstation Sichtkontakt mit einer Fremden. Mehr als zwei dunkle Augen konnte ich nicht erspähen, der Rest war mit schwarzem Tuch bedeckt. Ein „Outfit“, wie nachplappernde Zeitgenossen sagen würden, das zwar im Orient üblich und &#8230; <a href="https://helmutmueller.wordpress.com/2012/01/22/so-geht-es-nicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=helmutmueller.wordpress.com&amp;blog=16046817&amp;post=1563&amp;subd=helmutmueller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Kürzlich hatte ich in einer Wiener U-Bahnstation Sichtkontakt mit einer Fremden. Mehr als zwei dunkle Augen konnte ich nicht erspähen, der Rest war mit schwarzem Tuch bedeckt. Ein „Outfit“, wie nachplappernde Zeitgenossen sagen würden, das zwar im Orient üblich und seinen Reiz haben mag, im sonst freizügigen Frankreich, z. B., aber nicht mehr gestattet ist.                                                                                                                                           In  Zeiten des Terrorismus irgendwie verständlich. Aber auch sonst, da in unseren Breitengraden eher unpassend und störend. Manchmal aber auch schon, gepaart mit entsprechendem Verhalten, provozierend, gar agressiv vorgeführt, und da hört sich für manche dann doch der Spaß auf.</p>
<p>Nun hat sich eben in Frankreich vor etwa zwei Monaten ein derartiger Vorfall ereignet, denn der Schweizer Nationalrat  Ulrich Schlüer (SVP) auf der Webseite der „Sifa“ /<em>Sicherheit für alle</em> (<a href="http://www.sifa.schweiz.ch/">www.sifa.schweiz.ch</a> ) zur Kenntnis brachte. Als exemplarischen Fall, möchte ich diesen meinen Lesern nicht vorenthalten:</p>
<p><em><strong>Wenn dann der Koran regiert…</strong><br />
von Ulrich Schlüer, Geschäftsleiter sifa</p>
<p><strong>Uns liegt ein polizeiliches Einvernahme-Protokoll vor. Es stammt nicht aus einem Ort in der Schweiz. Es stammt aus Frankreich. Trotzdem sollte es die Öffentlichkeit zur Kenntnis nehmen.</p>
<p></strong>Mantes-la-Jolie ist ein in der Nähe von Paris gelegenes Arrondissement. Dort fand am 7. November letzten Jahres eine Routine-Einvernahme auf der Polizeistation des Hauptorts Mantes-la-Ville statt.</p>
<p><strong>Zuständigkeit</strong><br />
Das Protokoll wurde verfasst von Polizei-Brigadier Hertout, verantwortlich für die Polizeidienste im Arrondissement Mantes-la-Jolie.</p>
<p>Einleitend nennt der Polizei-Brigadier seine Funktion. Er erwähnt die gesetzliche Grundlage seines Handelns. Er begründet seine gesetzliche Berechtigung zur Einvernahme und hält fest, dass sowohl er selbst als auch sein Assistent in der vorgeschriebenen Kleidung, also uniformiert und mit den Insignien ihrer Funktionen versehen, die Einvernahme durchführen würden.</p>
<p>Anschliessend wird im Protokoll der Name der zur Einvernahme aufgebotenen Frau erwähnt. Diese sei, ist dem Protokoll zu entnehmen, vollständig in Schwarz gekleidet. Ihr Gesicht sei gänzlich verhüllt. Sogar ihre Hände seien durch schwarze Handschuhe abgedeckt.</p>
<p><strong>Verhüllt</strong><br />
Die Frau, so wird ihr eröffnet, wurde vorgeladen, weil ihre minderjährige Tochter in flagranti bei einem Diebstahl aus der Auslage eines Ladens erwischt und polizeilich festgehalten worden sei. Die Mutter wurde aufgeboten, ihre Tochter bei der Polizei abzuholen.</p>
<p>Der Polizeioffizier weist die Frau an, sich nach geltendem Gesetz auszuweisen. Die Frau legt eine Identitätskarte vor, aus welcher ihr Name, ihr Geburtsort und ihr jetziger Wohnort hervorgeht. Darauf wird die gänzlich verhüllte Frau in einen Nebenraum geführt. Dort wird sie über die gesetzlichen Vorschriften bezüglich Totalverhüllung orientiert. Insbesondere wird sie darauf aufmerksam gemacht, dass Totalverhüllung in der Öffentlichkeit in Frankreich per Gesetz untersagt sei.</p>
<p><strong>Nur Scharia-Recht akzeptiert</strong><br />
Die Verhüllte gibt zur Antwort, dass für sie einzig und allein das vom Koran vorgegebene Recht verbindlich sei. Und im Blick auf dieses für sie einzig gültige Recht sei ihr Auftreten in jeder Beziehung rechtens.</p>
<p>Der Polizeioffizier fordert darauf die Verhüllte auf, wenigstens ihr Gesicht zu erkennen zu geben, damit ihre Identifizierung im Vergleich mit Angaben und Foto auf der Identitätskarte möglich werde.</p>
<p>Es folgt ein längeres Hin-und-Her. Schliesslich zeigt sich die Frau bereit, zunächst einen schmalen Streifen ihrer Stirn, anschliessend, als der Brigadier dies nicht als genügend erachtet, auch noch ihre Kinnspitze zu «enthüllen». Das Protokoll hält dazu fest, dass eine Identifizierung damit nicht möglich sei. Und dass die Verhüllte darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ihre Weigerung, ihr Gesicht zu zeigen, nach französischem Recht eine Übertretung sei, für welche sie mit einer Sanktion zu rechnen habe. Sowohl die Tatsache ihrer Totalverhüllung im öffentlichen Raum als auch ihre Weigerung, sich einwandfrei identifizieren zu lassen, werden im Protokoll vermerkt.</p>
<p><strong>Ausrasten</strong><br />
Im Anschluss an diese Mitteilung rastet die Verhüllte aus: Sie beschimpft Frankreich als verlorenes, verworfenes Land. Sobald die Muslime in der Mehrheit seien, würden sämtliche Französinnen aufgrund ihrer Kleidung zu Prostituierten (der von der Verhüllten verwendete Ausdruck ist noch um einiges derber) erklärt. Niemand, auch kein französischer Richter könne ihr befehlen, sich anders zu kleiden, als es ihr der Koran vorschreibe.</p>
<p>Unmittelbar nach dieser Erklärung wechselt die Verhüllte gemäss Protokoll in die arabische Sprache. Sie weigert sich fortan, Französisch zu sprechen, Französisch auch nur zu verstehen.</p>
<p><strong>Unterschrifts-Verweigerung</strong><br />
Der Polizeioffizier setzt die Verhüllte darauf formell in Kenntnis, dass ihre Tochter einen Ladendiebstahl aus der Auslage eines Kosmetik-Geschäfts begangen habe. Der Deliktbetrag belaufe sich auf rund hundert Euro. Da die Tochter minderjährig ist, habe die Mutter den entsprechenden Polizeirapport gegenzuzeichnen.</p>
<p>Die Verhüllte weigert sich kategorisch, ihre Unterschrift unter den ihr vorgelegten Rapport zu setzen. Gemäss Protokoll inszeniert sie vielmehr einen hysterischen Ausbruch. Sie schreit im ganzen Kommissariat herum, beschimpft sämtliche dort Arbeitenden und kündigt diesen laut schreiend an, die Franzosen hätten ohnehin bald und dies für lange Zeit ausgedient; in Kürze würden die Muslime die Macht in Frankreich übernehmen.<br />
<strong><br />
Lautstarkes Ende</strong><br />
Die Frau ist laut Protokoll nicht zu beruhigen. Unter lautem Zetern, unter fortdauernden Beschimpfungen aller, die ihr zu Gesicht kommen, verlässt sie schliesslich Einvernahmeraum und Polizeigebäude, beschimpft dabei auch noch das Empfangspersonal und droht allen an, dass das Recht des Korans sich in Frankreich bald durchsetzen und dann schon dafür sorgen werde, dass sie allesamt aus ihren Positionen verjagt würden.</p>
<p>Ihre beim Ladendiebstahl erwischte Tochter, die auf das Ende der Einvernahme zu warten hatte, nimmt die Verhüllte mit und verlässt mit ihr das Gebäude.</p>
<p>Der Polizeioffizier hält abschliessend fest, dass er aufgrund des protokollierten Ablaufs der «Einvernahme» das Protokoll dazu lediglich allein unterzeichnen könne. Die Vorgeladene habe sich der Unterzeichnung kategorisch entzogen.</p>
<p>Soweit das Protokoll der gescheiterten Einvernahme in Mantes-la-Ville. </em></p>
<p>Nun liegt es mir ferne, solcher und noch schlimmerer Vorfälle wegen gleich alle Muslime in einen Topf zu werfen. Das wäre nicht gerecht. Dennoch sollte es uns nachdenklich machen und zu Überlegungen führen, wie durch die Einwanderung bzw. nicht anpassungswillige Einwanderer feststellbare extreme Auswüchse korrigiert bzw. abgeschafft werden können. Da die durch Massenintegration entstandenen Probleme, und das sind ja nicht nur durch Muslime verursachte,  auszuufern drohen, sollte doch endlich eine gesamteuropäische Lösung her. Die ist aber in dieser EU und mit ihr nicht denkbar. Also: raus aus diesem Verein und hin zu nationaler Selbstständigkeit. Was sonst?</p>
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