Ukraine-Krise: Erstens ist es anders, zweitens als man denkt

 

D’abord il est différent, d’autre part qu´on pense                                                                                                           First, it is different, secondly as you think                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    

Wenn die Journaille ihre Hochzeit hat, heißt es, sich in der Leseecke fest anschnallen: „EU muß Kriegstreiber im Kreml stoppen“ fordert einer dieser bemitleidenswerten Auftragsschreiber in der so genannten „unabhängigen“ österreichischen Tageszeitung Kurier. Tage zuvor kam ein dem Einschleimen anscheinend ebenfalls zugeneigter Kommentator des mindestens so „unabhängigen“ Blattes Standard zu dem Schluß: „Putins Rußland ist ein Gegner, kein Partner“. Na dann, auf in den Krieg! Da will oder kann keines der Systemmedien aus der Anti-Putin-Liga ausscheren, ist doch zwischen Hamburg und Wien längst, wie die Salzburger Nachrichten im Falle des offensichtlich der Vergessenheit anheimgefallenen Abschußes von MH17 meinten, alles „hinreichend klar“.                                                                                                       

Da braucht man dann auch keine Beweise mehr. Wer da noch entgegnen möchte, fällt zwar noch nicht unter ein Verbotsgesetz, wird aber im Handumdrehen als “Putinversteher” an den Pranger gestellt. Nein, verstehen sollen das ganze wirklich die wenigsten, sonst müßte man ja das ganze Drehbuch samt Erstschlag-Szenario gleich wieder umschreiben. Also bleibt vorerst alles beim alten Schmäh. Dieser lautet, der Putin (Anmerkung von mir: liebt übrigens Deutschland, was von deutschen Politikern nicht gesagt werden kann) ist ja wirklich ein schlimmer.

Putin, der „Brandstifter“ (Der Spiegel), erdreistet sich also, Rußlands Ressourcen und Industrie nicht den US-Konzernen  gleich frei Haus zu liefern, dann ist er auch noch verstimmt über die Pläne Washingtons, an Rußlands Grenzen Raketenabwehrsysteme zu errichten, regt sich auf, daß die EU im Auftrag Washingtons die Ukraine dem Einflußbereich Moskaus abspenstig machen möchte, um schließlich die Krim „heimzuholen“, nachdem ruchbar geworden war, daß die ukrainische Regierung der NATO bereits eine Marinebasis dort in Aussicht gestellt haben soll.                                                            

Was geht denn das alles den Putin an, nicht wahr? Wenn die friedensliebenden Amis nach Osteuropa auch Rußland in ihre gierigen Klauen bekommen möchten, ist das doch in Ordnung. Meinen die, die jetzt Putin als „Kriegstreiber“ denunzieren. Vielleicht blasen sie demnächst aber schon wieder zum Rückzug.

In Wirklichkeit sitzen ja die Kriegstreiber ganz wo anders, und John J. Mearsheimer ( „The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy“) hat es in der Zeitschrift Foreign Affairs absolut richtig erkannt: Die Einkreisung Rußlands durch die NATO, die Expansion der EU und der vom Westen unterstützte Putsch in Kiew haben die Krise erst ausgelöst. Von Mearsheimer auf den Punkt gebracht: „…the United States and its European allies share most of the responsibility for the crisis”. Die USA und Europa stünden nun vor der Wahl, so Mearsheimer, ihre bisherige Politik der Feindseligkeiten gegenüber Rußland und der Zerstörung der Ukraine fortzusetzen, wobei alle nur verlieren könnten, oder die Entwicklung einer gedeihlichen und neutralen Ukraine zum Vorteil aller einzuleiten.                                                                                                                   

Dies bedeutete keine Gefährdung für Rußland und würde die Beziehungen mit Moskau wieder normalisieren. Aber wird dies in Washington zur Kenntnis genommen, denn wie Mearsheimer in einem Interview* richtig sagt: “Die anderen sehen die Welt anders als wir (Amerikaner) es tun”.

Nun kann man sich fragen, was das im Auftrag der wichtigen US-Denkfabrik Council on Foreign Relations herausgegebene Blatt bewogen  haben mag, mit der Wahrheit herauszurücken. Ist man sich in Washington der Gefährlichkeit des eigenen üblen Spiels erst jetzt so richtig bewußt geworden? Glaubte man Putin in die Knie zwingen zu können und ist jetzt ratlos? Es ist wohl noch zu früh um die Hintergründe, die zur Veröffentlichung dieses Beitrages, der ja besonders auch die Lakeien in Europa irritieren müßte, geführt haben, zu kennen. Möglich ist ja, daß eine Mearsheimer nahestehende Minderheitsfraktion innerhalb der Denkfabrik und des State Departements die Veröffentlichung durchsetzen konnte, die Mehrheit der Entscheidungsträger aber doch am eingeschlagenen Weg festhalten möchte. Mit Herrn Obama und Frau Merkel im Schlepptau.                                                                                                                                                                               

Noch wird ja die Drohkulisse aufrechterhalten, ja sogar erweitert. Neue, härtere Sanktionen gegen Rußland stehen im Raum und eine Art NATO-Eingreifsoldateska wird auch schon angedacht. Krieg um jeden Preis? Und wenn, sollte ein Dritter Weltkrieg den Dollar retten und auch gleich die drohende Deflation „bekämpfen“? Was wären das bloß für kranke Hirne, die sich so etwas ausdenken? Haben wir es mit Verbrechern zu tun? Man wird dabei an eine Rede Kennedys** erinnert, darin es heißt: “Denn wir stehen rund um die Welt einer monolithischen und ruchlosen Verschwörung gegenüber, die sich vor allem auf verdeckte Mittel stützt, um ihre Einflusssphäre auszudehnen – auf Infiltration anstatt Invasion; auf Unterwanderung anstatt Wahlen; auf Einschüchterung anstatt freier Wahl; auf nächtliche Guerillaangriffe anstatt auf Armeen bei Tag. Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine eng verbundene, komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen kombiniert.“                                                                                                                                   

Sollte Kennedy damals die UdSSR im Sinne gehabt haben, sind dann die USA nicht dabei, unter kapitalistischem Vorzeichen zwar, deren Machtpolitik und globale Strategie zu verinnerlichen? Damit wäre im Extremfall zwar das bittere Ende nicht nur dieser Supermacht besiegeltt. Aber um welchen Preis?

*https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=PIvaSrk5KQE#t=7   
** https://www.jfklibrary.org/Historical+Resources/Archives
Ebenfalls zum Thema: https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=0T9Upb-QE3E#t=5

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Wer den Frieden will, kann kein Verständnis für Israels Politik haben.

Celui qui veut la paix, ne peut avoir aucune compréhension de la politique israélienne

Whoever wants peace, can have no unterstanding of israeli politics

Einige Hundert Juden, bei denen das loyale Gewissen noch funktioniert, verurteilen in einem ganzseitigen Inserat in der New York Times die „Massaker an den Palästinensern“. Dutzende deutsche Nahost-Experten prangern in einem Schreiben an Merkel und Co. die Politik Israels gegenüber den Palästinensern an und fordern eine gerechte Nahost-Ordnung. Neturei-Karta-International, eine Organisation orthodoxer Juden, verlangt gar die vollständige Auflösung Israels, dessen Gründung auf Kosten der Palästinenser eine Fehlentscheidung gewesen sei. Herrn Netanjahu wird das so wenig beeindrucken wie Hitler die internationalen Proteste nach der vollständigen Besetzung der Tschechoslowakei. Wie Netanjahu tickt, offenbart folgendes vor wenigen Jahren mit versteckter Kamera aufgenommene Gespräch mit israelischen Siedlern.

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zdcWE5jO-KM#t=9

Nun ist Netanjahu gewiß nicht Hitlers Nachfolger, auch regieren in Israel nicht die Nationalsozialisten, aber die Zionisten scheinen von ihnen einiges gelernt zu haben, sind aber eine Spur schlauer. Großdeutschland heißt hier zwar Groß-Israel vom Nil bis zum Euphrat, aber man hängt es nicht an die große Glocke und geht mit Chuzpe vor: „Aus der arabischen Welt muss ein Mosaik ethnischer und religiöser Gruppen gemacht werden. Durch die Zerstückelung sind sie schwach und können so leichter manipuliert werden” hieß es bereits 1982 im so genannten Yinon-Plan*. Daß die islamistischen Hilfstruppen um einiges grausamer sind als die SS es je gewesen sein dürfte, spielt dabei keine Rolle. Doch aufgepaßt! in Sachen Unmenschlichkeit weiß sich auch Israels Militär auszuzeichnen, wie nachstehende Aufnahmen zeigen.

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=fakJdN8kyrs#t=24

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=59Vjd1uzb8k#t=8

Nicht alle kann das beeindrucken. So wurde mir von Freunden Israels zuletzt vorgeworfen, ich sei, wo doch die Hamas so grausam sei und Kinder als Schutzschilder benütze, zu einseitig, zu israelkritisch. Liebe Blauäugige, nicht nur die Hamas benützt, sofern es stimmt, solche Schutzschilder. So hat die unabhängige Journalistin Rania Khalek den Fall der Familie Qdeih und den des 17jährigen Jamal Abu Reda bekannt gemacht, die von israelischen Soldaten als menschliche Schutzschilder mißbraucht worden seien. Im nachfolgenden von Euro-Mid-Observer for Human Rights freigegebenen Video erzählt der Sohn des erschossenen Familienoberhaupts Mohammed Qdeih von den schlimmen Stunden als Geiseln der israelischen Aggressoren.                                                                                                                                    

https://www.youtube.co/watch?feature=player_embedded&v=lyFf-ELO5g0#t=1                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       So, und nun gibt es nicht wenige, die von diesen nationalzionistischen Exzessen auch noch begeistert sind. Oder zumindest diesen im Stillen zustimmen und zwecks Ablenkung dann auf den wachsenden Antisemitismus in Europa hinweisen. So als hätte das eine mit dem anderen nichts zu tun. So ist es aber bekanntlich nicht. Zum einen ist es gerade die durch die „Teile und herrsche-Politik“ Israels und der USA verursachte Unruhelage in der arabischen Welt, an der die mutmaßliche CIA/Mossad- Erfindung IS reichlich Anteil hat. Zum anderen eben das von vielen instrumentalisierte Urproblem Palästina, das dem Antisemitismus seit jeher Auftrieb gibt, auch zum Vorteil gerade jener, die ihn am entschiedensten und lautstark verurteilen.

Und mitten drinnen, wie zwischen Mühlsteinen, das palästinensische Volk. Seit Jahrzehnten lebt nun dieses in Not und Elend, in einer Existenz ohne jede Würde, ein Volk ohne Heimat, ohne eigenen Staat, Spielball der Machtpolitik. Unter solchen Bedingungen kann es keinen dauerhaften Frieden geben. Einen solchen wollen anscheinend auch jene nicht, die für die Gewaltpolitik des Zionistenstaates Verständnis aufbringen und Kritiker in die Schranken zu weisen versuchen.

*1982 veröffentlichte die Zionistische Weltorganisation (World Zionist Organisation, WZO) einen Aufsatz des Israeli Oded Yinon, der den Plan zum Inhalt hat, Israel zu einer regional-imperialen Macht zu machen.

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Europa muß wachgerüttelt werden!

L’Europe doit être réveillé !                                                                                               Europe must be roused !

Noch sind sich anscheinend nicht alle europäischen Bürger im Klaren an wen sie von ihrer jeweiligen Regierung mit dem Beitritt zur EU ausgeliefert wurden. Ist doch diese auf Zuruf der Banken und Konzerne funktionierende technokratische, daher auch sterbliche Hydra mit ihren 26 Wasserköpfen nichts anderes als “ein Teil des US-Imperiums“ (Paul Craig Roberts) oder, wie Zbigniew Brzeziński es einmal klar formulierte, bloß „ein US-Protektorat“. Und damit zu Tributzahlungen und, als NATO-Geisel, zu Beistandsleistungen in unzähligen Konflikten und Kriegen verdammt. Mit allen Konsequenzen.

Dazu Paul Craig Roberts:                                                                                   https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=lrr0vhbT_YE#t=11

In vielerlei Hinsicht Opfer der von der Hochfinanz vorangetriebenen Globalisierung und militärischen Interventionen spürt Europa deren unmittelbare Folgen. Zum Beispiel: Nicht enden wollende Flüchtlingsmassen, Integrationschaos und Überfremdung. Dazu schreibt mir ein besorgter Freund u. a. : >Eine unglaubliche Zahl von fast 20.000 Asylbewerbern in Deutschland nur im Monat Juli. Gefragt sind Quartier, Essen, Medizinversorgung, Kleidung, Kinderbetreuung, Taschengeld, Deutschkurse usw. Dazu Deutschkurse, Berufsschulungen etc. Und die Asylverfahren dauern oft Jahre… Unzählige driften in die Illegalität und/oder Kriminalität ab. Oder werden, wie viele perspektivlose „Integrierte“ bereits, so genannte Dschihadisten und kommen als islamische Stadtguerillas irgendwann zurück.< Ja, so ist es, und  es wird seine fatalen Folgen noch zeitigen.

Gotteskrieger:                                                                                                          https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=tPVfpulvbPE#t=82

Damit kommen wir aber unweigerlich auch zu der Erkenntnis: Hätten die Regierungen nicht eine so große Anzahl Fremder, vor allem Muslime, aufgenommen, stellte sich jetzt auch nicht dieses Problem, noch jenes einer von vielen befürchteten Islamisierung. Diese stellt zwar als eines der Überfremdungsprobleme nicht die einzige Gefahr dar, scheint aber, neben der US-Kriegstreiberei, für immer mehr Einheimische zu den bedrohlichsten zu gehören. Natürlich begünstigt durch die Dekadenz der europäischen Verantwortungsträger und das Hochkommen der von ihnen geförderten gesellschaftlichen Anomalien, dazu die Gender-Auswüchse zählen.*

Die vielen schier aussichtslos scheinende Lage Europas, begünstigt durch die Selbstsucht seiner Eliten und den Selbsthass seiner Entwurzelten, ermöglicht aber auch durch Schuldgefühle (Auschwitz da, Kolonialerbe dort),bedrückt ja nicht nur immer mehr Europäer, sondern ruft bei vielen unter ihnen, je nach Bewußtseins- und Gefühlslage, sehr unterschiedliche Reaktionen hervor. Dominique Venner, französischer Historiker und Schriftsteller, ein unbeugsamer Europäer und, o Gott! ein Rechter, wollte ein besonderes Widerstandszeichen gegen die Veruntreuung des europäischen Erbes setzen, er wählte den Freitod.**  Das System hat es nicht erschüttert, gewiß, aber sein Geist und seine Worte werden, ohne Zweifel, nachhaltig wirken.

Ein großer Europäer (leider keine deutschesprachigen  Untertitel verfügbar):    https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=DgSaHWHOyFQ#t=130

Ehe er nämlich diesen Schritt am 12. Mai 2013 setzte, verfasste der „Rebell aus Treue“ neun Tage zuvor sein geistiges Testament, in dem er nicht nur den morbiden Zeitgeist in Staat und Gesellschaft aufs Korn nimmt, sondern dem Europäer auch eine Rückbesinnung auf ein anderes, seiner Geschichte und Berufung würdiges Europa anbietet. Dieses „Brevier eines Unbeugsamen“ mit dem Titel „Ein Samurai aus Europa“ *** offenbart eine von individuellen Begierden und seelenzerstörenden Giften freie europäische Weltanschauung, wie sie für viele „;Mainstream-“ und andere Gläubige schockierender nicht sein könnte und, aus anderen Gründen, besonders bei religiösen Fundamentalisten oder linken Gralshütern gewiß für Irritationen sorgen muß. Und das ist vielleicht gut so, könnten sie dadurch doch wachgerüttelt werden.

Wenn nun Dominique Venner im Klappentext schreibt: „Vor dem Abgrund, der sich vor unseren Füßen auftut, vor der irren Gefräßigkeit des Finanzsystems sowie der drohenden Gefahr eines Kampfes der Kulturen auf unserem eigenen Boden hat sich das vorliegende „Brevier“ zur Aufgabe gemacht, unser Gedächtnis wachzurütteln und uns neue Wege zu eröffnen, anders zu denken, zu leben und zu handeln. Nur so wird ein jeder, in der Lage sein, sich in der Treue zu höheren Vorbildern wieder aufzubauen“, dann ist das ja als Aufruf eines großen Geistes an alle Aufrechten zu einem gemeinsamen Handeln im Sinne und im Dienste eines identitären europäischen Ganzen zu verstehen. Was in Anbetracht der späten Stunde wahrlich nötig erschiene.

Anmerkungen:                                                                                                                                                                      *In diesem Zusammenhang ist es wert, das Schreiben einer besorgten deutschen Bürgerin an die Direktion des Schelztor-Gymnasiums wiederzugeben, das Bezug nimmt auf den beispiellos dummen Genderfimmel. Da heißt es: >Sehr geehrte Frau Alf-Dietz, die an Ihrer Schule durchgeführte karnevaleske, alberne Aktion des Geschlechter-Austauschs könnte man belächeln, wenn sie nicht unterschwellig eine höchst gefährliche Botschaft an Heranwachsende enthielte. Unter dem Vorwand, Toleranz zu bewirken wird die Identitätsfindung der Jugendlichen erschwert und ihr Selbstbild erschüttert. Seelische Gesundheit und das Heranreifen eines gesunden Selbstbewußtseins hängt auch davon ab, ein intaktes Bild von sich selbst zu entwickeln. Ich erinnere mich, daß meine Großmutter, wenn sie vollkommen durcheinander war und von den Ereignissen überwältigt, scherzhaft stöhnte: „Ich wußte nicht, ob ich Männlein oder Weiblein war“. Was sollte diese Aktion bewirken ? Will man die Identität des einzelnen destabilisieren? Will man lauter Conchita Würste heranziehen ? Sollen die Schüler frühzeitig auf die Idee gebracht werden, Bisexualität auszuprobieren ? Diese abwegige Aktion stößt jedenfalls bei allen Bekannten, die ich damit konfrontierte, auf Ablehnung und Kopfschütteln. Ich halte sie für unmoralisch und jugendgefährdend. Mit freundlichen Grüßen Brigitte Bean-Keiffenheim.<

**Wikipedia notiert: “Am 21. Mai 2013 erschoss sich Venner in der Kathedrale Notre Dame de Paris In seinem Weblog hatte er zuvor geschrieben « … nous entrons dans un temps où les paroles doivent être authentifiées par des actes … » („… wir treten in eine Zeit ein, in der Worte durch Taten bekräftigt werden müssen …“), mit dem Ziel, „die Bewusstlosen aufzuwecken“ (« ébranler les somnolences »). Die Parteivorsitzende des Front National Le Pen drückte auf Twitter ihren Respekt für diesen „eminent politischen Akt“ aus, mit dem Venner die Franzosen habe wachrütteln wollen. Politiker der Linken äußerten sich dagegen bestürzt und sprachen von der Geste eines Einzelnen am extremen rechten Rand der Gesellschaft. Der Suizid wurde in der Öffentlichkeit mit Venners Kritik an einem islamischen Einfluss und der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Frankreich in Verbindung gebracht, welche er auch in seinem letzten Blogeintrag geäußert hatte.”

***Dominique Venner: Ein Samurei aus Europa – Das Brevier eines Unbeugsamen, Thule-Bibliothek – Ahnenrad der Moderne, 2014, Bad Wildungen, ISBN:978-3-935562-14-0, 310 Seiten, Euro 19,90. Ebenfalls erhältlich ist eine Videoaufnahme von der Ehrung für Dominique Venner am 31. Mai 2013 in Paris. Preis: Euro 25.- Bezug: e-Post: ahnenrad@t-online.de oder Ruf:49/05621 9690410

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Die “Verrückten Gottes” und andere Fanatiker

Fanatiques religieux et autres fous                                                                                                    Religious fanatics and other crazy people

Wir lesen: Er läßt große Scharen von jungen Leuten durch die Stadt ziehen, die im Namen des von ihnen verehrten Gottes alles beschlagnahmen, was als Symbol für die Verkommenheit der Menschen gedeutet werden könnte. Also heidnische Schriften, pornographische Abbildungen, Gemälde, Kosmetika und viele andere Dinge, die anschließend auf dem Marktplatz der Stadt verbrannt werden. An Straßenkreuzungen laueren mit Stöcken bewaffnet seine Jünger, ermahnen unzüchtig gekleidete Frauen, durchsuchen Häuser nach anstößigen Dingen, bespitzeln, denunzieren jedermann. Ihr Anführer wähnt sich im Besitz der absoluten Wahrheit und möchte einen Gottesstaat errichten.

Wer ist er? Abubakar Mohammed Shekau, der Anführer der Boko Haram Sekte in Nigeria? Oder doch eher der nicht weniger blutrünstige (angeblich mit dem Mossad unter einer Decke steckende) selbsternannte Kalif der Terrormiliz IS im Irak, Abu Bakr al Bagdadi? Weder noch. Der leicht veränderte, zeitlich versetzte Wikipedia-Text, der hier als Vorlage dient, nimmt Bezug auf den Dominikanermönch Girolamo Savonarola (1452 – 1498) der Ende des 15. Jahrhunderts in Florenz kurzfristig eine Art theokratische Diktatur errichtete. Genau so gut aber könnte, sofern man einige Begriffe durch andere ersetzt, der geschilderte Tatbestand später in einem eher atheistischen Staat lpkalisiert sein. War es nicht während der chinesischen Kulturrevolution ähnlich? Und dennoch wird kaum jemand das chinesische Volk für die damaligen Verbrechen für schuldig befinden, hüten wir uns also auch für die Verbrechen islamischer Fanatiker* alle Muslime dafür verantwortlich zu machen.

Fanatiker kennen, in der Tat, keine Kompromisse und daher auch keine Toleranz. Das könnte vom despotisch herrschenden Reformator Johannes Calvin (1509 -1564) und so manchem Wiedertäufer ebenso gesagt werden, obwohl deren Gegner nicht weniger grausam waren als einige Islamisten heute. Fanatismus ist zwar in den monotheistischen Religionen vermehrt anzutreffen, etwa auch im Judentum, und da, wie im Islam, sogar ganz aktuell**, aber selbst dem Hinduismus und einigen neuzeitlichen Sekten ist er nicht fremd. Natürlich kann man nicht alle Fanatiker über einen Kamm scheren. Savonarola ließ wahrscheinlich niemand köpfen, aber ganz allgemein ist diesen Fanatikern doch das Verlangen nach absoluter Macht über die ihm und seiner Idee oder Vision ausgelieferten Anhänger, die im Falle eines Abweichens von der reinen Lehre mit Bestrafung rechnen müssen.

War es nicht  in totalitären weltlichen Systemen auch so, und finden wir nicht Ähnlichkeiten  bei Vertretern der politischen Korrektheit. Nicht nur religiöse Fanatiker sind für die einen Heilige, für die anderen in bestimmten Fällen „Ungeheuer“ (Goethe über Savonarola). Mit deren Tod verliert aber jede Bewegung ihre Lebensfähigkeit oder endet in Schismen und Häresien, wenn nicht dafür gesorgt wird, daß zum passenden Zeitpunkt ein geeigneter Nachfolger da ist. Zwar ist gelegentlich ein Fanatiker auch ein Tatmensch, was aber eher ungünstig ist, da der eine den anderen dann behindert.

IS – der Schrecken des Orients:

Nun wären die gewalttätigen sunnitischen Gotteskrieger der IS und ihre Bewegung ein geeignetes Studienobjekt zu dem Thema. Das Ganze ist aber so komplex, daß es eines eigenen längeren Beitrages bedürfte. Aber ohne es wenigstens verstehen zu wollen und die Ursachen annähernd zu kennen, wird man einer solchen Massenbewegung und deren Irrationalismus weder beikommen, noch andere später verhindern können. Daher nur einige Stichworte zur Anregung: Noch ehe der CIA anfangs deren Dienste in Anspruch nahm, war der Humus auf dem diese Bewegung gedeihen konnte, dafür schon vorbereitet. Denn bedeutend mehr als unsere westlichen Gesellschaften hat die technische Entwicklung Kultur und Erziehung im Orient unter Druck gesetzt. Der im Westen mit schweren sozialen, gesundheitlichen und seelischen Schäden erkaufte Fortschritt, bedrohte nun, gemeinsam mit dem westlichen Säkularismus, auch die Welt der schlecht informierten und ungebildeten, aber noch überwiegend gläubigen und von Fremdbestimmung erniedrigten Massen dort. Ein “gefundenes Fressen” für Heilsbringer aller Art.

Die meist in eher ärmlichen Verhältnissen lebenden Menschen erhoffen sich natürlich eine Verbesserung ihrer Lage vor allem dann, wenn Chaos und Unordnung, wie eben in Syrien und im Irak, ihre kleine “heile” Welt bedrohen. Daß ein charismatischer Prediger mit eschatologischen Visionen und Heilsversprechen da Anhänger hinter sich zu scharen weiß, ist unschwer einzusehen. Und nicht überraschend auch, daß sich ihm, dem “Erlöser” desorientierte, hoffnungslose auch infolge von Kommunikationsstörungen und emotionalen Spannungen in der jeweiligen westlichen Kultur nicht wirklich angekommene Migrantenkinder bedingungslos anschließen. Aufgestaute Aggressionsenergien, die sich sonst in städtischer Kriminalität ausleben, finden ein aus Sicht der Betroffenen sinnvolles Ventil im Kampf gegen eine ungerechte, gottlose Welt. Das klingt etwas einfach, ist es, wie schon gesagt, aber nicht. Schließlich spielen da eine Menge anderer Faktoren sowie in- und ausländische Interessen (z. B. im Irak) auch noch mit, die, übrigens, Rolle und Überleben der IS weiter bestimmen werden. Bagdadis Rolle mag jener Bin Ladens ähneln und er könnte durchaus einmal Bin Ladens Schicksal teilen.

Ob islamistische Fanatiker und ihnen blind folgende  Anhänger ein Fall für die Sozialpsychiatrie sind, mag dahingestellt bleiben, aber wenn, müßten wir einen nicht unwesentlichen Teil unserer westlichen politischen und gesellschaftlichen Elite mit in die Therapie überweisen. Denn deren Eifer in der Zerstörung Europas sowie deren Unfehlbarkeit und grenzenlosen Anmaßung kann auch nur ein gewisser Fanatismus zugrunde liegen. Ein Fanatismus, der nicht nur keinen Vergleich mit jenem islamistischen zu scheuen braucht, sondern dessen grundlegende, alldurchdringende Auswirkungen, auch wenn sie nicht so spektakulär und grausam erscheinen oder weil man sich an sie bereits gewöhnt hat, jenen anderen in einigen Bereichen  längst in den Schatten stellen.

* So meldete die kurdische Nachrichtenseite „Rudaw“ über Twitter, die Opfer (Jesiden) seien erschossen worden, weil sie nicht zum Islam übertreten wollten. Jetzt werden einige sagen, das erlaube der Koran. Dazu: Erstens dürfen Verse nicht aus dem Zusammenhang gerissen und nur im historischen Kontext (z. B. was die Kriegszeiten zur Entstehungszeit des Islam betrifft) von rechtschaffenen Gelehrten ausgelegt werden, und zweitens steht im Koran ja auch: „In der Religion gibt es keinen Zwang“ (Sure 2,256). Fanatiker legen den Koran, in dem Toleranz in unserem Sinne gegenüber “Ungläubigen” sicher nicht gepredigt wird, aber ganz willkürlich aus. Ein Problem ist ja auch, daß die meisten, auch Muslime, den Koran nicht wirklich ganz gelesen haben, und wenn, dann nur einige ausgesuchte oder zum jeweiligen Gebrauch dienliche Verse  verinnerlicht haben und Nicht-Muslime zudem die überlieferten Feinheiten des islamischen Glaubens (Rituale, Brauch, Moral usw.), die nicht im Koran stehen, gar nicht kennen.

**Etwa die Bewegung des Rabbi Dow Lior in Kiryat Arba (besetzte Westbank). Von ihm stammt die Aussage, Tausend Nicht-Juden seien nicht soviel wert wie ein jüdischer Fingernagel. Er propagiert auch die Zerstörung Gazas. Wikipedia schreibt: „Dow Lior ist ein rechtsextremer israelischer Rabbiner, jüdischer Gelehrter und Autor, der Oberrabbiner in den israelischen Siedlungen in Hebron und Kiryat Arba im Westjordanland ist. Er ist Vorsitzender des Rates der Rabbiner von Judäa und Samaria“.
Ein weiteres Beispiel eines Fanatikers: Ein gebürtiger US-Jude, Baruch Kappel Goldstein, tötete 1994 in Hebron 29 Muslime beim Beten und verletzte 150 bevor er anschließend selbst getötet wurde. Dafür wird er heute von rechtsextremen Rabbinern verehrt und seine Tat von ihnen  öffentlich gelobt. Übrigens genießt auch der Mörder Ministerpräsident Rabins hohes Ansehen unter diesen Leuten. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, sind diese fanatischen Rabbiner etwa auch Gesprächspartner europäischer Rechtspopulisten?

Und aus diesem Milieu kommen Fanatiker wie George W. Bush:

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Lügen und Halbwahrheiten als Geschäftsbasis

Mensonges et demi-verités comme base d´affaires                                                         Lies and half truths as business base

Das herrschende System ist, einstigen totalitären nicht unähnlich, ohne Zweifel auf Lügen und Gewalt aufgebaut. Tatsachen, Hinweise oder Denkanstöße, die dieses System in Frage stellen und gefährden könnten, werden nicht nur von den Politikern, sondern in besonders dreister Weise von den Systemmedien konsequent ignoriert oder der Öffentlichkeit bewußt vorenthalten. Recherchen werden in vielen Bereichen behindert, kritische und ehrliche Stimmen massiv unter Druck gesetzt. Das gilt in hohem Maße für die Einschätzung gegenwärtiger Konflikte wie auch für die veröffentlichte Zeitgeschichte insgesamt. Ich möchte mich hier auf drei Fälle beschränken.

Fangen wir mit dem von zionistischen Lügengespinsten und Halbwahrheiten umrankten Gaza-Krieg an. Was da angesichts des Leidens und Sterbens der Palästinenser in Israel an verrückter Stimmung und abscheulichen Kommentaren hochgekommen ist, mußten die von der Israel-Lobby abhängigen medialen Stimmen im Westen zweifelsohne verschweigen oder kleinreden. Das hätte die Anti-Israel-Stimmung in einigen Ländern noch mehr angeheizt. Dank des Internets konnte man aber doch Dinge erfahren, für die sich ganz Israel schämen müßte. Was nicht gleich passieren wird, da ja immerhin eine erdrückende Mehrheit der von ihrer eigenen Staatspropaganda aufgehetzten oder falsch informierten Israeli das Massakrieren von Frauen und Kindern in Ordnung gefunden haben soll. Was durch nichts entschuldigt werden kann.

Bei Grillfleisch und Getränken hatte man sich auf Bergkuppen, also in sicherer Entfernung, an den Zerstörungen und Morden in Gaza ergötzt. Und nicht nur dort. Wie der israelische Journalist David Sheen berichtete, geisterten Sprüche wie „Tötet die arabischen Kinder, so wird es keine nächste Generation geben“ oder „Die stinkenden Araber können alle sterben“ durch die Internet-Foren in Israel. Ohne Konsequenzen natürlich. Besonders verwerflich der Beitrag einer jungen Israelin in einem angeblich der Armee nahen Forum. Sie schrieb, daß sie beinahe einen Orgasmus bekommen hätte, als sie gerade vom Tod einiger palästinensischer Kinder erfahren hatte. Neue israelische Ethik, der womöglich Israels Recht auf Selbstverteidigung zugrunde liegt?

Die israelische Parlamentarierin Ayelet Shaked soll überhaupt gleich das prophylaktische Töten palästinensischer Mütter empfohlen haben, die diese „kleinen Schlangen“ zur Welt brächten. Unterstützt bzw. gefördert werden solche Ansichten durch die völkermörderische Einstellung von einflußreichen radikalen Rabbinern wie Yitzhak Shapira und Yosef Elitzur, Autoren eines Leitfadens für die Armee, die eine Politik der Rücksichtslosigkeit gegenüber Nicht-Juden fordern, wie der US-amerikanische Jude Max Blumenthal, Autor des Buches „Goliath“ und Gegner des jetzigen zionistischen Regimes, notiert.

All das geht aber offenbar wirkungslos an jenen vorüber die in diesen Tagen von ihrer pro-zionistischen Solidaritätsreise aus Israel zurückgekehrt sind. Nach einer hochrangigen FPÖ-Delegation (der wievielten?) zuletzt auch die Führung der Israelitischen Kultusgemeinde, die „Dank und Zuneigung mit den Menschen“, Zivilisten und Soldaten in Israel, mit Manner-Schnitten aus Wien bekundete. Diese Süßigkeiten hätten halb verhungerten oder schwerverletzten Kindern in Gaza sicherlich auch geschmeckt, aber deren Leiden ist offenbar weniger wichtig oder schmerzvoll als das wohl genährter und in Sicherheit bestens versorgter israelischer Kinder.

Die Massenmorde in Gaza empören selbst Überlebende des „Holocaust“. 247 jüdische Überlebende und Nachkommen von Überlebenden des “Nazi-Genozids” verurteilen einstimmig das Massaker an Palästinensern in Gaza.* Was würden wohl dem anthropologischen Prinzip Dialog zugeneigte große jüdische Geister und Gelehrte wie Martin Buber, Hannah Arendt oder Viktor Frankl zu dieser neuzionistischen Machtpolitik sagen? Wahrscheinlich das gleiche, was dieser Jesus von Nazareth heutigen Kirchenführern sagen würde.

https://www.youtube.com/watch?v=SlpCewa–cg&feature=player_detailpage#t=583

Wechseln wir den Kriegsschauplatz. In der Ostukraine tobt inzwischen ein Vernichtungskrieg der Putschregierung in Kiew gegen die russischen „Separatisten“. Wenig Beachtung findet in „unseren“ Medien die Tatsache, daß an der Seite Kiews Söldner aus den Vereinigten Staaten und auch aus Westeuropa ihr tödliches Handwerk ausüben. Einige dieser Söldner brüsten sich in Videos mit ihren „Heldentaten“, ein Italiener gibt sogar zu, daß ihm das Töten Spaß mache. Daß die ukrainische Armee längst logistisch und mit Waffen von den USA bzw. der NATO unterstützt wird, ist für “unsere” Medien längst nicht so berichtenswert wie die täglichen Hinweise auf angebliche Waffenlieferungen aus Rußland an die „Separatisten“. Und natürlich Putin, der “Bösewicht”, den man stets vorführen darf.

Nicht nur das. Schon gar nicht möchten am Gängelband geführte westliche Medien über den Absturz von MH 17 anderes berichten als das, was ihnen vom CIA und dessen ukrainischen Helfershelfern gesteckt wird. Also muß man wieder ins Internet ausweichen, und da wird man fündig. US analysts conclude MH17 downed by aircraft titelte, zum Beispiel, die führende englischsprachige malaysische Zeitung New Straits Times Anfang dieses Monats und verrät gleich zu Beginn ihres Beitrages, daß MH17 von einer Luft-Luft-Rakete vom Himmel geholt worden sei und Kiew damit etwas zu tun haben müsse. Was umso mehr wiegt, als einzelne US-amerikanische Geheimdienstkreise auch dieser Ansicht sein sollen. US-Außenminister Kerry wird, zwar nicht in der Öffentlichkeit, von denselben Kreisen der Lüge bezichtigt.

Dazu kommt, daß die Regierung in Kiew, selbst nach Aufforderung der malaysischen Regierung, die Herausgabe der Aufzeichnungen der Gespräche zwischen MH17 und dem Kontrollturm in Kiew verweigert. Der Beitrag in der malaysischen Zeitung ist auch deshalb bemerkenswert, weil die Zeitung der malaysischen Regierung nahesteht, die, an und für sich pro-westlich eingestellt, keinen Grund hätte die USA oder die Ukraine anzuschwärzen. Da könnte also in nächster Zeit noch einiges hochkommen, wenn auch nicht von den führenden Medien in dieser Skandal-Union extra befördert.

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=2EhcZDmhzhg#t=216

Und nun etwas aus dem Archiv der Zeitgeschichte: Wenn es stimmt, daß nirgendwo so viel gelogen wird, wie im Krieg, dann ist der nächste Fall geradezu geeignet um dies nachzuvollziehen. Dieser Fall liegt zwar schon Jahrzehnte zurück, hat aber an seiner vor allem politischen Brisanz kaum etwas verloren. Es handelt sich um den Fall Rudolf Hess, der durch die Arbeit des britischen Historikers Martin Allen vor Jahren eine neue Brisanz erfahren hat, aber bis heute kaum Beachtung findet. Zusätzlich überlagern Aktualitäten wie der unfaßbare Pädophilie-Skandal in Großbritannien oder eben Kriege wie in der Ukraine oder in Gaza dieses weit zurückliegende Ereignis.

Bei seiner Recherche in Archiven des britischen Außenministeriums kam Martin Allen ja zu anderen Schlüssen als dem offiziellen Hess-Flug-Porträt entnommen werden kann. Zur Vorgeschichte gehören mehrere Friedensangebote des Deutschen Reichs an England, darunter eines, daß unglaublich scheinende Konzessionen von der Seite der Reichsführung beinhaltete. Ziemlich sicher scheint auch, daß Hitler in den Flug eingeweiht war, Hess bzw. die Reichsführung aber in eine Falle gelockt wurde. Churchill wollte nämlich nachweislich keinen Frieden, er torpedierte alle Friedensbemühungen und hatte mit der Gefangennahme von Hess letztendlich auch sein Ziel erreicht. Der Krieg konnte, in dem man die USA und die Sowjetunion mit ins Boot geholt hatte, weitergehen. Was Abermillionen Menschenleben forden sollte.

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=k09mA5-oL84#t=3444

Daß Churchill, der Kriegsverbrecher und Zerstörer Englands als Großmacht, später hochausgezeichnet wurde, war daher so unangebracht wie Jahrzehnte später der Friedensnobelpreis für Obama. Das alles ist selbstverständlich kein Thema für „unsere“ Medien, denen, brav auf Siegerlinie, selbst der äußerst merkwürdige „Selbstmord“ von Hess bisher keine tiefgründige und weiterführende Hinterfragung wert schien. Dafür gibt es Arbeiten (Videos, Gespräche usw.) des sehr verdienstvollen Prof. Michael Vogt, der sehr detail- und kenntnisreich auf den Fall eingeht**. In dem konkreten Fall kein Ruhmesblatt für „Her Majesty“ und ihr Land, das einst vorgab, für Ehre, Anstand und Rechtsstaatlichkeit zu kämpfen, dessen Regierung aber während des Zweiten Weltkrieges gleichzeitig mehrere Folter-Käfige im Lande betrieb, in dem deutsche Gefangene grausam gefoltert wurden***.

*Als jüdische Überlebende und Nachkommen von Überlebenden des Nazi-Genozids verurteilen wir einstimmig das Massaker von Palästinensern im Gazastreifen und die anhaltende Besatzung und Kolonisierung des historischen Palästina. Wie verurteilen weiter die USA, weil sie Israel mit Geld unterstützen, die Angriffe auszuführen. Und die westlichen Staaten, die allgemein ihre diplomatischen Muskeln benützen, um Israel vor der Verurteilung zu schützen. Ein Genozid beginnt mit dem Schweigen der Welt. Wir sind alarmiert von der außerordentlichen, rassistischen Entmenschlichung der Palästinenser in der israelischen Gesellschaft, die einen Siedepunkt erreicht hat. In Israel haben Politiker und Experten in The Times of Israel und in The Jerusalem Post offen zum Genozid der Palästinenser aufgerufen und Israelis vom rechten Flügel übernehmen Neo-Nazi-Insignien Außerdem sind wir angewidert und entsetzt von Elie Wiesels Missbrauchs unserer Geschichte in diesen Seiten, die offensichtliche Unwahrheiten benützen, um Israels nicht zu rechtfertigende massive Bemühungen, Gaza zu zerstören, und den Mord an fast 2000 Palästinensern, einschließlich vielen Hunderten von Kindern zu rechtfertigen. Nichts kann das Bombardieren von UN-Unterkünften, Wohnhäusern, Krankenhäusern und Universitäten rechtfertigen. Nichts kann den Entzug von Strom und Wasser für die Bevölkerung rechtfertigen. Wir müssen gemeinsam unsere Stimmen erheben und unsere kollektive Macht und Kraft benützen, um alle Formen von Rassismus zu beenden, einschließlich des andauernden Genozid des palästinensischen Volkes. Wir rufen zu einem sofortigen Ende der Belagerung und Blockade von Gaza auf. Wir rufen zum vollständigen wirtschaftlichen, kulturellen uns akademischen Boykott Israels auf. „Nie wieder“ muss bedeuten NIE WIEDER FÜR NIEMANDEN!

** Einzig N-TV brachte einmal diese Dokumentation, die aber anscheinend auf Geheiß aus dem Programm-Angebot wieder entfernt wurde. Und wie zu erwarten wurden nach Ausstrahlung des Films entsprechende Gegenoffensiven der Medien und bezahlter wie auch unter Druck gesetzter Historiker gestartet, Prof. Vogt selbst „medial hingerichtet“. Es bestand eben Gefahr für die dem System genehme veröffentlichte Zeitgeschichte, die an der längst widerlegten „Alleinschuld“ Deutschlands am Zweiten Weltkrieg festhalten muß.
*** Ich zitiere aus Wikipedia: „Gefangene mussten bis zu 26 Stunden in Achtungs-Stellung (stramm) stehen; sie wurden mit Scheinhinrichtungen und damit, dass sie ‚verschwinden‘ könnten, bedroht, und sie hungerten. Sie wurden – kniend – auf den Kopf geschlagen oder systematisch ausgepeitscht, bis einige darum baten, getötet zu werden, sowie mit kalten Duschen, Hunger und Elektroschocks gefoltert. Hat jemals ein einziger deutscher Spitzenpolitiker dies angeprangert, von London Aufklärung verlangt?“

Weitere empfehlenswerte Beiträge:
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=BH3rTBBqtLE#t=2720
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=gHI99CU1CRA#t=5037

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Der Putsch der Banken und Konzerne und deren Politiker

Le Putsch par les banques et les sociétés et leurs politiciens                                     The Putsch of banks and corporations and their politicians

Konzerne herrschen und kassieren ab. Politiker moderieren und beschwichtigen. Oder heucheln Empörung. So auch im Falle des Freihandelsabkommens TTIP, in der Sprache unserer so genannten Freunde: „Transatlantic Trade and Investment Partnership“.             Kann man es überhaupt noch anders sehen? Wer sich dazu die nachdstehende ARD- Reportage bis zum Ende ansieht und anhört, dem fällt dazu wahrscheinlich nur ein Wort ein: Ungeheuerlich! Und den befällt Angst, wenn er vernimmt, daß CETA (Freihandelsabkommen mit Kanada) vor einem möglichen Abschluß steht. Dadurch käme das geplante Handelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA durch die Hintertür.

Nun zum ARD-Bericht:

Ja, man glaubt, in einem falschen Film zu sein. Aber so wie Merkels wohlgenährter Vize oder dieser ahnungslos scheinende Kommissar sind unsere Spitzenpolitiker beinahe ausnahmslos schon: Unglaubwürdig!*. Daß des Politikers Reden „verwaschen, unaufrichtig und voller Widersprüche sind“, wußte schon Jose Ortega y Gasset. Lügen, mindestens innerhalb weiter Grenzen, sei seine Pflicht, so der große Spanier. Und davon können Obama und seine europäische „Gang“ auch sonst nicht genug davon bekommen.

Aber, so stellt sich für viele die Frage, lügen diese Politiker nur ihres persönlichen Vorteils wegen? Nicht nur, aber das auch. In der Sache TTIP liegen die Dinge erst recht nicht anders als im Falle der CO2-Lüge. Da wie dort wird unmoralisches Verhalten geradezu dekretiert, und wehe ein Politiker-Vasall hält sich nicht daran. Daher wird die Gepflogenheit, nicht zu sagen, was man denkt oder weiß, gezielt eingesetzt, was im Endeffekt einer Verarschung des Bürgers gleichkommt. Und das alles bloß zum Wohle von Banken und Konzernen, oder steckt da mehr dahinter?

Wenn man die Bemühungen um ein im Dienste der Hochfinanz zentral geschaltetes und unterworfenes Europa weiter zurück verfolgt, stößt man immer wieder auf Hinweise, die nicht nur diesem TTIP einen zusätzlichen, eigentlich ultimativen Sinn geben: Nach Kriegsende wurde ja nicht nur mit Hilfe des CIA diese Europäische Union, sondern, im Rahmen einer rücksichtslosen Globalisierung, die jetzt „zum Verhängnis für Europa“ (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)) wird, bereits auch eine Weltregierung ins Auge gefaßt..

So meinte Carlo Schmid (SPD) 1948, anläßlich der Beratungen zum Grundgesetz, daß, wenn es zu einer Weltregierung kommen solle, man vorher durch Europa müsse. Und der CDU-Politiker Hermann von Mangoldt wird dazu folgendermaßen zitiert: “Wenn man den Einwand hat: Ihr habt hier die Einwilligung in Beschränkungen der eigenen Hoheitsrechte nur für die europäische Ordnung vorgesehen (in Absatz 2; Anm. OJ), so lässt darüber hinaus der Absatz 1 alle Möglichkeit in weltweitem Sinn offen.” Nicht zuletzt soll der langjährige EU-Abgeordnete für die bayerische CSU, Bernd Posselt, in einer Podiumsdiskussion bestätigt haben, daß es schon seit mehr als 60 Jahren Pläne zur Errichtung einer Weltregierung gebe.

Und alle Möglichkeiten offen läßt eben auch das vorgesehene Freihandelsabkommen, das ja eine weitere Etappe im Rahmen dieser globalen Strategie hin zu einer Weltregierung ist. Nun muß die Idee von einer Weltregierung nicht gleich von vorneherein etwas Schlechtes sein. Wenn man aber weiß oder zumindest ahnt, daß dahinter die Hochfinanz und deren Logen stecken, die so geheim arbeiten wie die TTIP-Verhandler, dann sollten deren Bestrebungen im Sinne des „Wehret den Anfängen!“ gnadenlos bekämpft werden.

Im Sinne des Gesagten wäre es also vergeblich, darauf zu hoffen, daß Brüssel von einer deutschen oder österreichischen Regierung aufgefordert werde, die Karten auf den Tisch zu legen. Das scheint so ausgeschlossen wie ein knallhartes Veto der Politik gegen das Diktat der Banken und Konzerne  Das heißt aber, in einem Akt der Notwehr werden die Unionsbürger massiver als bisher gegen diesen Putsch der Banken und Konzerne reagieren müssen, wollen sie nicht einen weiteren Abbau ihrer Rechte hinnehmen, nicht zuletzt ihre Freiheit verlieren. Die knallharte Sprache der Straße dürfte aber leider die einzige sein, die die Politik wirklich versteht.

*Ein typischer Vertreter eines unglaubwürdigen Politikers scheint mir auch der Bürgermeister von Wien zu sein. Obwohl die TTIP-Verhandlungen der Öffentlichkeit seit einem Jahr bekannt sind, entrüstet sich dieser Herr Häupl erst jetzt über die Geheimniskrämerei und mögliche negative Folgen des Abkommens. Warum erst  jetzt? In Wien soll, vorverlegt, schon nächstes Jahr gewählt werden, und da möchte der mächtigste Mann der Regierungspartei SPÖ es noch einmal wissen. Und tut, angesichts der Anti-TTIP-Stimmung im Lande, jetzt so als  wollte  er dieses Abkommen  verhindern.

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Die Kriegsverbrechen der Zionisten

Les crimes de guerre des Sionistes                                                                                          The war crimes of the Zionists

„Selbstverteidigung“ heißt das Schlüsselwort, mit dem jedes Verbrechen der Zionisten von diesen selbst oder ihren Verbündeten und Unterstützern entschuldigt oder gerechtfertigt werden kann. Selbstverständlich sieht sich Israel in der Opferrolle, währenddessen den Palästinensern, in Verkehrung der Tatsachen, der Schurkenstatus zugewiesen wird. Daß die Hamas, sicher keine harmlosen Chorknaben, nur auf Embargo, Blockaden und Landraub –  welche, wie zuletzt, in den Verhandlungsangeboten des Westens (via Ägypten) ignoriert werden –  reagiert, wird immer wieder unterschlagen. Und so plappert im Westen jeder Dummkopf die jeweilige zionistische Tageslosung als einzig richtige nach.

Daß jede Medaille zwei Seiten hat und die Rückseite meist etwas anderes zeigt, wird im Falle der Palästinenser einfach ignoriert. Wenn jemand das Recht auf Selbstverteidigung in Anspruch nehmen kann, dann in erster Linie die Palästinenser, die den Eroberungsgelüsten der Zionisten und damit auch deren Unterdrückungsterror seit langem ausgeliefert sind. Wer demnach im Westen die Politik von Netanjahu (Meileskowsky mit richtigem Namen) unterstützt und den Landraub gutheißt, hat nicht nur auch der jüngsten Offensive gegen Gaza den Weg geebnet, sondern ist auch für die Kriegsverbrechen der Zionisten insgesamt, moralisch zumindest, mitverantwortlich. Das sollten neben Merkel und Co. auch jene Rechtspopulisten bedenken, die regelmäßig zu ihren zionistischen Freunden pilgern.

Es waren ja die Verbrechen zuletzt in Gaza nicht die ersten und werden möglicherweise nicht die letzten zionistischen gewesen sein. Wer erinnert sich nicht an die unter politischer Verantwortung von Ariel Sharon (eigentlich Arik Scheinermann) und unter Aufsicht israelischer Militärs begangenen entsetzlichen Greueltaten in den Palästinenserlagern von Sabra und Schatila (Libanon 1982)? Dabei hatten israelische Militärs alles abgeriegelt und die mörderische Arbeit der libanesischen „christlichen“ Milizen mit Leuchtraketen ungemein erleichtert. Das Massaker wurde von der UNO immerhin als Genozid gewertet.

Doch einmal waren sogar engste Verbündete  Opfer eines israelischen Kriegsverbrechens, und zwar 1967, als das weitgehend unbewaffnete US-Marineschiff „USS Liberty“, das vor der Küste in internationalen Gewässern stationiert war, angegriffen wurde.. Es ist der US-amerikanische Historiker und Philosoph Richard Carrier, ein ehemaliger Marinesoldat, der die erst 2007 einigen wenigen bekannt gewordenen genaueren Umstände dieses Verbrechens in einem Aufsatz („Why I d´ont always trust Israel“) jetzt veröffentlicht hat. Nach dem Studium des Falls „Liberty“ sei er nicht mehr in der Lage, Israel alles zu glauben, meint Carrier sichtlich enttäuscht. Also erst vierzig Jahre nach diesem Verbrechen mit 34 Toten und mehr als 170 Verletzten kam die ganze Wahrheit voll ans Tageslicht und ist heute noch weitgehend unbekannt.

Dieses Verbrechen war, entgegen bisherigen Beteuerungen Washingtons und Tel Avivs, kein Versehen. Um aber seinem Verbündeten Israel nicht zu schaden, hatten die US-Regierungen die Tatsache, daß Israels Regierung das mit elektronischen Abhörgeräten ausgerüstete US-Schiff absichtlich zum Versenken freigegeben hatte, jahrzehntelang als Unfall deklariert. Die israelische Regierung wollte damals nähere, zum Teil wohl auch brisante Details* seines Präventivschlags gegen Ägypten vor seinem Verbündeten und Unterstützer verheimlichen, und ging dabei, sozusagen, über Leichen.

Doch die Zionisten hatten, wie noch lebende „Liberty“-Veteranen bestätigen konnten, einige Mühe mit dem Schiff. Israelische Flugzeuge versuchten erst erfolglos mit einem Kugelhagel und Raketen das Schiff zum sinken zu bringen. Dann mit Napalmbomben, die an Deck ein Feuer auslösten. Aber das Schiff wollte nicht und nicht sinken. Also schickte man drei Torpedoboote, doch von deren sechs Torpedos gelang nur einem einzigen ein großes Loch in die Schiffswand zu schlagen, dabei kamen dutzende US-Amerikaner ums Leben. Als dann aber Besatzungsmitglieder versuchten, die Rettungsboote zu besteigen, wurden sie von den Israelis mit Maschinengewehren niedergemetzelt. Und das war eindeutig ein Kriegsverbrechen.                                                                                                   Das Schiff (ursprüngliche Besatzung etwa 200 Mann) wollte aber noch immer nicht sinken und konnte schließlich, schwer angeschlagen, mit den überwiegend verletzten Marinesoldaten den Hafen von Malta erreichen. Eine Untersuchung des Vorfalls wurde vom nicht ganz unumstrittenen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson unterdrückt.

Zum Schluß seines Beitrages zitiert Carrier das meines Wissens Lord Acton zugeschriebene „Macht hat die Tendenz zu verderben. Absolute Macht verderbt absolut“ und meint dazu, man habe im Falle „USS Liberty“ gesehen, wie Israel solche Macht ausübt. Nun, seither hat Israel – wohl auch eingedenk dessen, daß man mit der Israel-Lobby in Washington einen allmächtigen Fürsprecher und Unterstützer hat – bewiesen, daß es zu jeder Zeit bereit ist, diese Macht auszuüben und auch zu mißbrauchen. Inwieweit Juden als Opfer des Nationalsozialismus mittlerweile als Nationalzionisten in die Rolle ihrer ehemaligen Peiniger geschlüpft sind, ist eine Frage, die in diesem Zusammenhang gestellt werden darf.

*Elektronische Aufzeichnungs- bzw. Abhörgeräte und Protokolle wurden bei dem Angriff nicht zerstört, sind aber seither verschwunden. Was sie wohl Unangenehmes zur damaligen Kriegsführung Israels ans Licht bringen könnten?

Angriff auf die Liberty

Die Israel-Lobby

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